VESTERÅLEN die 2. vom 24.8. - 3.9.22

  • Hallo von kurz vor der Folda,


    Ich glaube, das ist der Reiseleiter, ich habe nur Sven gehört (mit einem etwas angezogenen e), geschrieben haben ich seinen Namen nicht gesehen.


    Ich habe heute ein paar Bilder (jetzt habe ich das WLAN doch dazu bringen können, mich zu mögen ;) )


    Noch von Bergen, der neue Name des Terminals


    Vestkapp wolkenverhangen


    Anfahrt auf Ålesund


    Was für Farben :girl_pinkglassesf:


    Die MS DEUTSCHLAND


    Die 7 Schwestern noch ganz ordentlich präsent:


    Molde


    'Lichtkunst', so haben die Schiffsbewegungen die Lichter am Ufer verzerrt *g*


    Auf geht's in die Nacht:


    Lecker Frühstück


    MS NORDKAPP im Gegenverkehr


    Die Mahlzeiten gibt es wieder wie früher, das heisst Morgens und Mittags Buffet und Abends das Menü, die Qual der Wahl bei drei Vorspeisen, Hauptgängen und Desserts.
    Masken?? Was war das? Eine einzige habe ich bisher auf dem Schiff entdeckt.
    Obwohl wegen Corona gibt immer noch keine Brückenbesuche - schade aber verständlich.


    Schönes Wetter, schön sonnig, schön windig -


    - windig genug, dass wir nicht am normalen Terminal anlegen konnten, sondern zum Ila-Kai gefahren sind. Dort klappte es dann.
    Der hier mit der SAMSKIP KVITBJØRN hat es geschafft, vor unseren Augen. Frachtschiffe sind da halt anders gebaut oder der Kapitän risikofreudiger :?: :S

    Die Nordkapp konnte heute morgen noch regulär anlegen.


    Die VESTERÅLEN am Ila-Kai


    Am Ende haben wir mit einer halben Stunde Verspätung Trondheim verlassen.


    Kjeungskjær Fyr sieht momentan so aus - es soll wohl nicht mehr lange dauern mit der Renovierung.


    Wo wir von Wind sprachen, heute gibt's viel Strom zu 'ernten'

  • Danke @LaLuna


    Unsere 3 Essenszeiten bis jetzt waren 17:30, 19:00 und 20:45 Uhr
    Ab morgen gibt es 2 Zeiten 18:00 und 19:45 Uhr


    Nun kurz zum heutigen Tag:
    Die Polarkreisüberquerung war um 07:59:30 Uhr. Die VESTERÅLEN war halt hurtig unterwegs nach Nesna.


    Später am Tag kam König Neptun zur Polarkreistaufe. Nach dem Wettbewerbsgewinner, dem übrigens 4 min Differenz zur Flagge reichten, wollte niemand so recht zur Taufe schreiten :search_1: . Green hat dann mal den Anfang gemacht und auf einmal trauten sich die anderen dann doch.


    In Bodø fand dann alles noch planmässig statt, der Vestfjord war dann ein wenig schaukelig, gut geeignet für ein Nickerchen.


    Die Lofoten waren wolkenverhangen und es hat mehr oder weniger stark geregnet. Teilweise sah das schon richtig dramatisch aus.


    Nachdem wir in Svolvær die Ausflügler wieder an Bord genommen haben, hat uns der Reiseleiter leider mitteilen müssen, dass der Trollfjord heute gestrichen ist. Weder reinfahren noch Gucken am Eingang war möglich, immer noch der Wind. Oder hat vielleicht doch ein Troll dort gewartet, bis sich ein Schiff reinwagen würde?? Wer weiss, wer weiss? Es geht jedenfalls direkt in den Raftsund. Die Fischsuppe samt Trollfordtrank mit Tasse gab es dann gemütlich warm auf Deck 4 ganz hinten.


    Ein paar wenige Bilder gibt es dann morgen.


    Gute Nacht,
    Green

  • Vorab habe ich noch ein Bild vom Ila-Terminal:



    Die erste Tat des neuen Tages war dann die Überquerung des Polarkreises


    Der Hestmannen hat sich heute geziert, nur sein Pferd war noch aus den Wolken aufgetaucht


    MS POLARLYS


    Ausfahrt aus Ørnes:


    Die VESTERÅLEN am Kai in Bodø:


    In der Stadt habe ich dieses gefunden:
    Ist die Porträtierte jetzt eine 'Bergtroll' oder doch 'Mutter Erde'?


    Auf dem Vestfjord war die Welt noch in Ordnung:


    Ein wenig Schaukeln,


    nur die Lofoten haben sich versteckt in den Wolken:


    Svolvær:


    Der Rest des Tages war draussen dann schwarz wie die Nacht.


    Auf ein Neues

    (gesehen in Bodø)

  • Dies ist der aktuelle Stand der Baustelle in Harstadt:


    Morgendliche und stille Begegnung mit der KONG HARALD (in Vertretung für die RICHARD WITH, die ja wieder zurück in die Werft musste)


    Ein bisschen Landwirtschaft am Hang:


    In Finnsnes hat es mal nicht geregnet, ansonsten können diese beiden Bilder hier symbolisch für den bisherigen Tag bis hierher stehen:

    Auf dem rechten Bild, das ist der Storsteinen da in den Wolken ;)


    Also, was sie sich beim Bau des Terminals in Tromsø gedacht haben, wurde hier ja schon lebhaft diskutiert, ganz hübsch sind die geworden:

  • Kommen wir zu dem, was nach Tromsø passiert ist.


    Das Wetter wurde etwas versöhnlicher:


    Uns kam dann etwas später als gewohnt die NORDNORGE entgegen


    Skjervøy


    Buffet am Abend:


    Die HAVILA CASTOR ein paar Tage zuvor bekam ich nicht auf den Speicherchip, da sind wir mit der VESTERÅLEN auf der anderen Seite der Insel Gjerdinga vorbeigefahren.
    Die Begegnung mit der HAVILA CAPELLA am Morgen vor Havøysund hat dann aber geklappt:


    Havøysund:


    Eindrücke von Magerøya:


    und Honningsvåg:

    Diese Möwen wurden von unserem Horn aufgeschreckt


    Kunst aus Müll


    Evakuierungsübung


    noch mehr Vögel - oder dieselben wieder?


    Weiter geht es morgen, man kann sich ja nicht so schnell selber antworten oder noch eine Stunde wachbleiben - oder doch lieber ab in die Koje :sleeping:

  • Nach Honningsvåg ging es dann nach Kjøllefjord:


    Dort stiegen wir dann aus zum Sami-Ausflug. Unterwegs wurde ein kurzer Fotostopp eingelegt:


    Ein junger Norweger, der in Deutschland studiert, begleitete die Bustour und erzählte über die Gegend und was die harten Winter so mit sich bringen. Auch über die Sami liess er uns schon einiges wissen. Die Sami erzählten dann über ihre Lebensweise, die Vergangenheit und ihre Kultur, die sie trotz aller Widrigkeiten bewahren konnten. Ein wenig Anschauungsmaterial brachten sie auch mit, u.a. Schuhe, Handschuhe, eine Schamanentrommel, Messer und für jeden ein Stückchen getrocknetes Rentierfleisch. Sie weichen es in Kaffee ein, verleiht dem Fleisch und auch dem Kaffee eine besondere Note.
    Der Sami, der uns auch viele Fragen beantwortete, liess dann noch drei Joiks erklingen, den letzten in Begleitung einer Trommel *Gänsehautfeeling*


    Zurück ging es dann über Land nach Mehamn


    Weiter ging es dann per Schiff, das schon wartete. In Berlevåg wurden ganz viele Kisten ausgeladen, teils mit flüssigem Inhalt (Fisch oder was auch immer), nur abgedeckt mit einer Plane. Ob bei der ganzen Schaukelei da etwas übergeschwappt ist??


    Wir hatten Rückenwind, da liess es sich vorne auf dem 'Balkönchen' gut und lange aushalten und dann passierte es:


    :?:


    Weiter geht es nachher. Jetzt geht es erstmal zur Info-Veranstaltung

  • Die Assoziation hatte ich auch, so weit weg war das doch gar nicht weg von uns - er kam später sogar noch näher. Aber das Schiff hat nicht angehalten :hmmz:


    Aber zu dem hier, irgendwo nach Berlevåg:


    Da hat sich die kleine 'Green' aber mächtig gefreut :girl-dance: , selbst wenn es für das Auge kaum als grün wahrgenommen werden konnte.


    Vadsø am nächsten Morgen:



    Das Schwesterschiff der VESTERÅLEN, die NARVIK (heute GANN)


    Die Wimpelparade an der Hütte in Kirkenes:


    In Vardø waren wir ein wenig spät dran, das Hexenmahnmal fiel damit flach - wieder einmal - irgendwann klappt es schon.


    Dafür sind sie alle zur Festung Vardøhus gelaufen, eine ganze 'Prozession'.



    Begegnung am nächsten Morgen: die NORDLYS.


    Dann wurde es regnerisch, aber nicht lange. Inzwischen schaut die Sonne immer öfter zwischen den Wolken hindurch. Morgen soll's richtig schön werden.

  • Heute - inzwischen ja gestern war ja der berühmt-berüchtigte 9. Tag einer Hurtig-Reise. Jetzt ist es spät geworden und ich werde dann morgen Bilder zeigen.


    Nur soviel: In Tromsø gab´s zwar kein Mitternachtskonzert, laut Reiseleiter konnten sich die Kirche und die Musiker nicht einigen, aber es gab ein kleines aber feines Nordlicht.


    Am 1. September haben wir dann die HAVILA CASTOR begrüsst, nur mit Lichtsignal, bevor es dann weiterging. Bei schönstem Wetter (Sonne, garniert mit ein paar Wölkchen) durchquerten wir dann die Risøyrhenna, hiessen die Ausflügler in Sortland wieder willkommen zurück - Schiff und 2 Busse grüssten sich mit Typhon und Hupe.


    In Stokmarknes habe ich dem Hurtigrutenmuseum einen kurzen Besuch abgstattet.


    Durch den Raftsund ging es dann gen Lofoten, die Seeadler-Ausflügler stiegen um auf die ORCA, die kurz nach der engsten Stelle schon auf uns gewartet hatte - wie immer umschwärmt von Möwen. Kaum hatte das kleine Schiff losgemacht, tauchten schon zwei Seeadler auf.


    Nach einer beeindruckenden Fahrt (wie immer - wenn dann auch das Wetter noch so schön ist) in den Trollfjord bin ich in Svolvær von Bord und habe am Abflug 'Lofoten per Pferd' teilgenommen. Dazu morgen mehr bei den Bildern.


    Und gerade wollte ich es mir in der Kabine gemütlich machen, da kommt der NORDLICHT-Alarm. Sie strömten alle an Deck, aber ein Plätzchen war noch frei und es zeigte sich das Nordlicht. Es war nicht so hell wie das in Tromsø, aber dafür war das ganze Oval zu sehen mit vielen Sternen, im Norden sah man, wo die Sonne unter dem Horizont entlangzieht.


    Mit so vielen Eindrücken ausgestattet schaukeln (ein kleines Bisschen nur) wir nun über den Vestfjord.

  • Da tut sich jetzt aber eine Lücke auf - aber es geht mir gut. Die Lücke entstand, weil so viel los war. Inzwischen bin ich zurück und habe schon eine Nacht geschlafen.


    Bilder werde ich im Anschluss noch zeigen, nun aber erstmal kurz der Rest der Reise:


    Nach dem Vestfjord in der Nacht erwartete uns am nächsten Tage die Helgelandküste. Der Polarkreis war flugs überquert und der Hestmannen war wieder vollständig sichtbar. Die sieben Schwestern zeigten sich bei bestem Wetter.


    In Brønnøysund lief ich mit einigen aus unserer Reisegruppe los zum geografischen Mittelpunkt Norwegens. Die Gruppe, zwölf Personen, wurde toll betreut von einer Reiseleiterin, die in Bergen bei der Ankunft schon auf uns wartete. So bekamen wir bei Anreise noch eine kleine Stadtrundfahrt in Bergen geboten, drei eigene Vorträge an Bord und Begrüssungs- und Abschiedsdrink und die Reiseleiterin stand jeden Tag zu einer festgelegten Zeit zur Verfügung für Fragen u.s.w. . Sie half dann auch beim Einchecken der Rückflüge und am Flughafen. Eigentlich wird die Reise ja erst ab 25 Leuten durchgeführt, aber sie wahren so froh, überhaupt etwas machen zu können nach Corona, da haben sie sie auch mit 12 stattfinden lassen. Für uns war das ein Vorteil, eine angenehm kleine Gruppe.


    Nach einem Bummel durch das örtliche Einkaufszentrum ging ich zurück zum Schiff. An Deck gab es später einen Farewell-Sekt von Captain und Hotelmanager. Nach Rørvik wartete dann die Folda, die sich aber sehr zahm zeigte. Dafür war noch einmal das Nordlicht präsent und blieb die halbe Nacht in wechselnder Intensität. Dazu gesellten sich so viele Sterne, die Milchstrasse war gut zu erkennen - einfach ein atemberaubender Anblick. Leider liess sich das nicht fotografisch festhalten, ein Schiff bewegt sich nunmal und da kann man keine Langzeitbelichtungen machen, die scharf sein sollen. Da muss nun die interne ‚Festplatte‘ reichen, als Erinnerung.


    Da wurde die Nacht doch recht kurz und am nächsten Morgen hiess es in Trondheim, um acht Uhr raus aus den Kabinen. Meine war dieses Mal die 316, weiter vorne als letztes Jahr, da hatte ich die 334. Man hörte nicht mehr die Motoren der Frachtluke, dafür mehr die Seitenstrahlruder. Und kühl war die 316, Thermostat auf 30 °C, aber mehr als 20°C waren es nicht. Ich habe es angesprochen, aber bis zum Ende der Reise blieb es dabei. Ich hatte mich dann daran gewöhnt, gerade nach der Hitze in Deutschland eher angenehm in der Nacht. So habe ich auch nicht weiter nachgehakt. Eine schnelle Lösung hat es wohl nicht gegeben.


    In Trondheim gibt es kein Gepäckservice, da musste jeder selber seine Siebensachen von Bord schaffen. Aber auch da wurde einem geholfen. Der Bus wartete um 9:00 gleich beim Schiff.


    Wieder mit sehr vielfältigen Erzählungen - man merkt, wie sehr unsere Reiseleiterin in das Land verliebt ist - ging es zum recht übersichtlichen Flughafen TRD - Trondheim. Schnell hatten alle am Automaten eingecheckt und die Koffer aufgegeben. So waren auch alle schnell durch die Sicherheit und wir warteten auf den Flieger nach Amsterdam, bei KLM bekamen wir sogar ein Sandwich zu Mittag. Der Flug war überpünktlich in Amsterdam, wir hatten wohl Rückenwind. Der Anschluss nach Frankfurt verzögerte sich, weil noch auf den Push-Back-Truck gewartet wurde. 20 min sassen wir noch im Flieger, dann ging’s weiter. In Frankfurt kam dann noch die Meldung, die Abfertigung des Gepäcks könnte sich erheblich verzögern wegen Personalmangel. Aber es ging schneller als erwartet. Per ICE düste ich dann wieder in die Heimat - übrigens fast wieder halbe Strecke zurück nach Amsterdam ;)

  • @Green
    Vielen Dank für den "Bilder-Nachschlag". Dabei sind einige meiner Lieblings- Reiseabschnitte z.B. der Raftsund, bei deren Anblick meine Vorfreude steigt: Die Lufthansa-Piloten scheinen nicht mehr streiken zu wollen, immer mehr wichtige Dinge liegen schon für unsere Reise bereit und bald geht es ans Koffer packen. ENDLICH nach 2 Jahren und 6 Monaten soll es wieder auf unsere geliebte Polarlys gehen- die 6.Tour mit ihr - und ich hoffe, daß ich von der alten Crew aus der Zeit vor Corona einige wiedersehen werde.


    Liebe Grüße von Trollebo :)

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