Hurtigruten die 3. - MS Nordlys die 1. (16. bis 30.09.2022)

  • @310.23
    Deine Bilder sehen aus wie die meinen, besonders Bild 97. Kein Wunder, denn wir fuhren nur vier Tage später in Bergen ab und konnten auch einen unglaublichen Farbenrausch genießen, sowie ein Wetter wie es im Bilderbuch steht.
    Eine Hurtigrutenreise kann man eigentlich immer wieder machen und ein Reisebericht davon hier im Forum ist nie langweilig. Deshalb danke dafür!

    Liebe Grüße von Trollebo :)

  • Auch der Morgen am Schiff begrüßte uns wie üblich mit Wind, Wolken und Geschaukel, zusätzlich haben wir Nebel. Ich hatte das Gefühl, das im Laufe des Tages das Schaukeln leichter wurde oder haben wir uns schon daran gewöhnt. Bei der Anfahrt auf Havøysund passieren wir den Windpark Havøygavlen und anschließend schält sich die MS Vesterålen aus dem Nebel.



    Der Weg Richtung Honningsvåg ist sehr düster, wobei die Sonne es immer wieder probiert, durchzubrechen. In Honningsvåg sparen wir uns den Ausflug zum Nordkap und bummeln durch das Städtchen und shoppen ein wenig.



    Für 13 Uhr haben wir uns das Jaccuzi reservieren lassen, welches wir dann auch pünktlichst in Besitz nahmen. Als wir in das Pool steigen schießt uns der Gedanke ein, dass sie uns kochen wollen, weil das Wasser sehr heiß/warm war. Während wir im Jaccuzi die Ruhe genießen, findet eine Rettungs- und Brandbekämpfungsübung an Bord statt, da wir den Fotoapparat beim Pool haben, springe ich raus, um ein paar Bilder zu machen. Anschließend genießen wir vor der Rückkehr der Ausflügler ein ruhiges Mittagessen.



    Bei der Einfahrt auf Kjøllefjord genießen wir den Anblick auf die Finnkjerka. Zu diesem Thema läuft zur gleichen Zeit auf Deck 7 ein POI-Vortrag des Expeditionsteams, welchen wir uns anhören.



    Es folgen dann och die Anläufe von Mehamn und Berlevåg, wobei wir Berlevåg gar nicht mehr mitbekommen.


  • Auch dieser Morgen am Schiff begrüßte uns wie üblich mit Wind und Wolken. Den Hafen Vadsø versäumen wir.
    In Kirkenes verlassen uns die ersten Gäste und andere kommen, dennoch ist es auf dem Schiff ab nun etwas ruhiger.
    Da uns auch hier die angebotenen Ausflüge nicht reizen pummeln wir einfach so durch die Stadt.



    Der Bauplatz muss hier sehr kostbar sein, wenn man schon Häuser auf einem Bunker errichtet.



    Auch die Hangsicherungen sind hier etwas kurios.



    Zum Thema Covid-19 wäre anzumerken, dass hier offensichtlich nur die Elche Angst haben.



    Bei der Anfahrt auf Vardø passierenwir den Leuchturm auf der Insel Hornøya.



    In Vardø schlossen wir uns dem geführten Spaziergang zu Steilnetset dem „Hexenmahnmal“ an.



    Beim Rückweg statteten wir auch der „Vardøhusfestung“ einen kurzen Besuch ab.



    Auf dem Weg zum Schiff hörten wir schon das Typhoon, der Kapitän drängte auf rasche Rückkehr, aber es waren noch gut 40 Paxe unterwegs, hier wäre ein etwas längerer Aufenthalt wünschenswert.



    Nach Båtsfjord und Berlevåg sind wir zu Bett gegangen.


  • Das wetter war wie die letzten Tage, also viele Wolken, Wind und imer Wieder Nebel und Regenschauer.



    Bei der Ausfahrt auf Havøysund passieren wir den Windpark Havøygavlen und MS Havila Castor.
    @omlia hier haben wir uns verpasst.



    Beim Anlaufen auf Hammerfest passieren wir die Erdgasverflüssigungsanlage auf der Insel Melkøya, zu der eine POI-Veranstaltung gibt.



    In Stadt selbst legte das Schiff auf der andren Seite der Bucht an, weshalb wir uns dem Spaziergang des Expeditionsteams zur Meridiansäule und dem Friluftsmuseet Fuglenesodden anschlossen.




    Die Bucht in der der der Ort Øksfjord liegt, faszinieren mich jedesmal. Diessmal verleihen der Mix aus Herbstfaben und Nebelfetzen der Landschaft etwas Mystisches.



    Bis Skjervøy tut sich nichts mehr und die Reise verläuft ruhig.



    Tromsø versäumen wir, weil wir schon am Träumen sind.

  • Hallo omlia,


    ja ich stand Backbord am Bug und bin ganz klein zu erkennen :)


    lg


    Manfred



    Am zehnten Tag unserer Reise von Sonnenschein und Wind begrüßt. In Harstad bin ich erstaunt, was sich in den letzten Jahren getan hat, es wird auf Teufel komm raus gebaut. Während der Liegezeit wird die "Flaggenparade" durchgeführt. Nach dem Ablegen passieren wir die Kirche von Trondenes.



    Vor der Einfahrt zu Risøyhamn durchfahren wir die Risøyrenna. Hier zeigen sich in der Sonne die Herbstfarben sehr schön. Während des kurzen Aufenthaltes, in Risøyhamn gingen wir kurz vom Schiff um uns den "Drei Königstein", auf dem sich 3 norwegische Könige verewigt haben, anzusehen.



    Auf der Teilstrecke zwischen Sortland und Stokmarknes geniessen wir die Sonne, welche uns das erstemal länger begleitet.



    Ein beeindruckendes Erlebnis war die Seeadlersafari. Am Anfang des Raftsundes stiegen wir auf das Ausflugsboot um, schon zeigten sich die ersten Adler, aber sie hielten sich noch sehr zurück und waren nur aus der Ferne zusehen. Immer wenn sich ein Adler zeigte, bremste bzw. stoppte das Boot. Da wir eine Abkürzung nahmen waren wir lange vor der MS Nordlys im Trollfjord. Während wir auf unser Schiff warteten, wendete unser Kapitän das Boot wobei er mit dem Bug den Felsen beim Wasserfall berührte und man das Wasser auffangen und kosten konnte. Als die MS Nordlys in den Trollfjord einfuhr verließen wir eben diesen.



    Auf der Fahrt nach Svolvær zeigten sich einige Seeadler und die Möwen zogen ein Spektakel ab.



    Da es bei unserer Ankunft in Svolvær noch nicht zu dunkel war, konnten wir einen Blick auf die Fischersfrau und Svolværgeita erhaschen.



    Ein weiteres Erkunden des Ortes ließen wir aus, da es sonst kein Abendessen für uns gegeben hätte.
    Bei der Fahrt nach Stamsund begegnete uns MS Richard With, welche wir in Bergen schon sahen, und nach einigen Montaen Werftzeit nun umgebaut mit Hybridantrieb nun wieder auf Linie fährt. Auf dem Umlaufdeck wurde dies mit Musik und vielen Flaggen gefeiert.



    Nach Stamsund zogen wir uns wieder in unsere Kabine zurück.

    Edited 3 times, last by 310.23: 1:1-Zitat des Vorbeitrafs wegen Funktionslosigkeit für das Aussageverständnis gelöscht. /B. ().

  • Mit Sonnenschein, Wind und einem leichten Schaukeln begann der Tag. Bevor wir Nesna anlaufen begegneten wir der MS Nordnorge und passierten den Polarkreis, und natürlich kekammen wir auch einen Löffel Lebertran.



    Bei der Anfahrt auf Sandnessjøen konnten wir die Helgelandbrücke sehen. Im Hafen angelegt haben wir nicht, der Kapitän hat entschieden ihn auf Grund des starken Windes auszulassen. Danach führen der sagenumwobenen Bergkette der sieben Schwestern entlang.



    In Brønnøysund gingen wir von Bord, um auf der Wanderung auf den Troghatten teilzunehmen leider ging sich wegen des sehr knappen Zeitplanes und unserer leichten Verspätung bei der Rückkunft kein Softeis mehr aus. Auf der Busfahrt zum und vom Berg wurde uns vom Guide sehr viel Information über Brønnøysund und den Torghatten und die Sage mitgegeben. Die Wanderung selbst war, wenn auch die Strecke auch nicht allzu lang war. Wegen des Höhenunterschiedes und der Unebenheit des Weges, man sollte hier streckenweise eine Bergziege sein, war es dennoch anstrengend, aber der Ausblick/Anblick auf beiden Seiten des Loches entschädigt für die Mühen.



    Mit einem schönen Sonnenuntergang verabschiedete sich der Tag.


  • Als wir aufwachten lagen wir schon in Trondheim. Da es schon spät war viel die Stadt dem Frühstück zum Opfer. Beim Auslaufen passieren wir Munkholmen und MS Trolfjord.



    Auf der Strecke nach Kristiansund bekamen wir Besuch von einem Schmetterling.



    In Kristiansund nutzen wir die Stunde Aufenthalt, um uns an Land ein wenig die Füße zu vertreten, leider ging sich ein Kirchenbesuch nicht aus, aber die Klippfischfrau haben wir getroffen.


    Nein das ist kein U-Boot das wir passierten, sonder, der Leuchtturm Hestskjær Fyr in der Abenddämmerung.



    Molde bei Nacht hat sicher was leider ist aber bei knapp 25 min Aufenthalt ein Besuch nicht drinnen.


  • Post by 310.23 ().

    This post was deleted by the author themselves ().
  • Durch Berufliche und Gesundheitsbedingte Verhinderungen komme ich leider erst jetzt dazu den Bericht dem Ende zuzuführen.


    Der letzte Tag am auf der MS Nordlys ;( begann mit einem Sonnenaufgang kurz vor Florø und bei der Ausfahrt der passieren wir Stabben Fyr.



    Die Fahrt durch den Steinsund und den Schären vor Bergen mit den kleinen Siedlungen ist wie immer ein Augenschmaus und es fasziniert mich immer wieder welch enge Passagen das Schiff durchfährt.




    Wir nähern uns Bergen eine schöne herbstliche Schiffreise geht dem Ende entgegen.



    Mit Wehmut verlassen wir unsere liebgewonnene MS Nordlys :ilhr: und begeben uns in unser Hotel. Da es warm war und das Ziehen der Koffer anstrengend ist, besorgten wir uns entsprechende gehopfte Kühlflüssigkeit.



    Anschließend wurden all jene Souvenirs besorgt, die wir uns am ersten Tag bereits angesehen hatten. Mit einem Abendessen bei Egon und einem Verdauungsspaziergang ließen wir den Abend ausklingen.



  • Mein Rede, ich finde der Teil des letzten Tages eine der schönsten der ganzen südgehenden Reise und wer in Trondheim das Schiff verlässt, verpasst wirklich etwas. Besonders bei dem tollen Wetter!

    Meine Fahrten: FINNMARKEN - NORDLYS - NORDNORGE - KONG HARALD - VESTERÅLEN - LOFOTEN (5X) - FRAM

    Reiseberichte siehe Profil !


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  • Tag 14 (der letzte ganze Tag) - Die „Norway in a Nutshell“ war heute angesagt.


    Um 07:00 ging es zum Frühstück um rechtzeitig den Zug um 08:29 am Bahnhof Bergen zu erwischen. Zuerst geht es mit der Bergenbahn nach Voss.




    Leider fuhr der Zug mit 5 min Verspätung ab und musste dann in einigen Stationen die Gegenzüge abwarten, was uns eine Gesamtverspätung von über einer halben Stunde einbrachte. An und für sich sind 25 min für das Umsteigen eingeplant aber laut Plan wären die Busse seit 10 min weggewesen. Gott sei Dank warteten die Busse, sonst hätten wir blöd aus der Wäsche geschaut. :ui:

    Die Busfahrt nach Gudvangen ist Anfangs wenig spektakulär jedoch gegen Ende der Fahrt, wenn man durch das Nærøydalen kommt, wird’s echt schön.




    Dann folgt eine Fahrt mit einem Elektrokatamaran durch den Nærøyfjord und dem Aurlandsfjord nach Flåm. Diese ist echt schön und traumhaft man kann sich an den Bergen und Panorama kaum satt sehen.



    Beim Laegdafossen verlangsamt das Boot die Geschwindigkeit und dreht eine Runde um allen Gästen ein Bild zu ermöglich.




    In Flåm hat man dann einen längeren Aufenthalt den wir zum Shoppen, tranken 2 sehr gute Biere der lokalen Ægir Mikrobrauerei und besuchten das Flåmsbanamuseet



    Die legendäre Flåmbahn überwindet bei ihrer Fahrt nach Myrdal auf ca. 20 km Streckenlänge ca. 860 Höhenmeter.




    Beim Kjosfossen legt die Bahn einen 5 minütigen Fotohalt ein. Weiter




    Da wir bis zur Rückfahrt nach Bergen in Myrdal 45 min Aufenthalt hatten und suchten wir die Bahnhofsrestauration auf, um uns zu stärken. Die Rückfahrt selbst dauerte über 2 Stunden und Anfangs sieht man noch die sehr schöne Landschaft, welche sich uns mit der zunehmenden Dämmerung immer mehr entzieht.




    Nach unserer Ankunft in Bergen holten wir uns noch ein Rentier Hotdog am Trekroneren und wanderten ins Hotel, um vor dem Schlafengehen noch einen Absacker zu nehmen.

  • Die zweite Septemberhälfte ist genau die Zeit, die ich mir für unsere nächste Fahrt wünsche. Dieser Bericht mit all den herbstlich stimmungsvollen Fotos :thumbup: bestärkt mich in meinem Vorhaben.

    :sdanke: :sdafuer:


    Viele Grüße

    Laminaria

    Reiseberichte sind in meinem Profil verlinkt.

  • Bergen wann werden wir uns wiedersehen?



    Mit diesem Bild beende ich meinen Bericht.

    Es war eine durch Covid von Februar auf September verschobene Reise, dennoch war sie wunderschön und die Planungen für die nächste Fahrt haben schon begonnen, es gibt ja noch soviel anzusehen.


    Bis dahin werde ich mit Euren Berichten und Bildern Vorlieb nehmem und allfällige Virusattaken bekämpfen.


    Liebe Grüße

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