Oslo am 17. Mai und dann 2 Wochen mit dem Mietwagen auf den Lofoten und Vesteralen unterwegs (16.05. - 03.06.2023)

  • Heute in der Früh war erst einmal Ausschlafen angesagt. In der Nacht hatte es fast durchgehend geregnet und bis 11.00 Uhr sollte das auch so bleiben.


    Akinom und ich fuhren dann erst einmal in den Ort zum Einkaufen. Danach gab es erst einmal leckeres Frühstück.


    Als der Regen nachließ, fuhren wir erst einmal zur Lofotenkathedrale, der größten norwegischen Holzkirche nördlich von Trondheim mit etwa 1200 Sitzplätzen. Natürlich war sie geschlossen. Hoffentlich können wir Sonntag hinein.


       


    Danach fuhren wir nach Kabelvåg ins Zentrum zur Statue von König Øystein, die mitten im Nebel auf einem Hügel stand.



    Nun gab es noch ein paar Einkäufe zu erledigen und dann wollten wir uns eigentlich den Skulpturenpark hinter der Kirche von Svolvær ansehen.


    Da es aber gerade wieder stark zu regnen begann, gab es eine spontane Planänderung und wir beschlossen, nach Borg zum Wikingermuseum zu fahren.


    Auf der Fahrt konnte es das Wetter auch so:


       


    Wir kamen dann noch bei diesem Kulturdenkmal an der Straße vorbei:



    In Borg besichtigten wir den Nachbau eines Wikingerlanghauses, in dem mehrere junge Menschen handwerklich beschäftigt waren und auch gerne Fragen beantworteten.


           


    Auf der Rückfahrt trübte es ich leider wieder ein. Da es uns gestern so gut geschmeckt hatte, gingen wir dann noch einmal in das gleiche Lokal zum Essen wie gestern.


    Kilometer heute: 138

  • Jobo

    Added the Label 2023
  • Heute in der Früh haben wir nicht ganz so lange geschlafen, aber es regnete immer noch und rund um uns war es eher grau als bunt.


    Da man ja aber nicht nach Norwegen reist und einen Mietwagen bucht, um dann in der Ferienhütte zu bleiben, sind wir um etwa 10.00 Uhr losgefahren.


    Wieder ging es über die Gimsøybrücke (bei Sturm mit 22 m/S = WS 9) und dann zur Gimsøy Kirche. Die Kirche war natürlich geschlossen, aber dahinter gab es einen Stand mit vielen Muscheln.. Auch einem Austernfischer konnten wir beim Brüten zusehen.


                


    Danach stoppten wir bei einem Landhandel, in dem es wirklich alles gab, was das Herz begehrt.



    Weiter fuhren wir über Kvalnes zum Aalan Gård, von wo Hurtigruten den feinen Käse bezieht, den es oft zum Dessert gibt, wenn man entlang der Lofoten fährt. Wir bekamen spontan eine Führung und Kostproben. Danach wurde natürlich eingekauft. :nummer1:



    Weiter ging es nach Eggum. Dort musste man NOK 40 bezahlen, um weiter fahren zu dürfen. Bis zum Rastplatz bei der Radarstation vom 2. Weltkrieg konnte man fahren und auch schön die Brandung des Meeres beobachten.


    .


    Von dort aus ist es noch 1 km zum Kopf von Markus Raetz und die Straße führt auch bis hin, aber man durfte sie nicht benützen. Bei schönem Wetter und ohne Sturm ist das ja kein Problem, aber bei diesem Sturm und ständigem Regen haben wir uns das dann doch geschenkt. Schade!


    Dann besuchten wir noch einen Rastplatz an der E 10 — Skreda mit Lofotruna:



    Danach hatte unser Auto Durst auf Benzin und wir auf Kaffee.


    Hunger stellte sich bei uns dann auch noch ein und wir fuhren nach Svolvær für eine leckere Pizza. Nach einem Blick auf die Nordnorge im Nebel fuhren wir zurück zu unserer Hütte.



    Kilometer gesamt: 228


    Ach übrigens — zur Abwechslung regnet es. :o-wink

  • Von mir noch ein kleiner Nachtrag. Da es in den Sumpfgebieten im Nordwesten der Insel Vestvågøya ein reges Vogelleben gibt, besuchten wir einen der drei 6,5 Meter hohen Vogelbeobachtungstürme ( Gårdsvatnet).


     


  • Heute wird der Bericht sehr kurz, da es schon spät ist und ich wirklich müde bin.


    Es hatte die ganze Nacht geregnet und auch in der Früh regnete es stark. Das hob die Stimmung nicht wirklich. Aber an dem frühen Nachmittag sollte es besser werden.


    Unser erster Stopp war die Lofotenkathedrale. Um 11.00 Uhr sollte da ein Gottesdienst stattfinden. Das ergab die Chance, vorher die Kirche von innen besichtigen zu können. Der Plan ging auf!



    Dann ging es nach Nusfjord. Noch regnete es immer wieder, aber nach einem Kaffee und einer Waffel im historischen Landhandel wurde das besser und es klarte etwas auf.


        


    Nach einem Abstecher nach Nesland ging es zu den Kirchen von Flakstad und Gravdal.



    In Stamsund schauten wir beim Anleger vorbei und suchen verzweifelt ein Lokal, in dem wir etwas essen konnten.



    Auch in Henningsvær suchten wir verzweifelt nach einem Lokal — umsonst. Also fuhren wir wieder einmal nach Svolvær, wo wir neben einem chinesischen Lokal auch auf die HAVILA CAPELLA und die Nordkapp trafen. Das Wetter war inzwischen auch deutlich besser und wir erlebten Svolvær bei sehr schönem Licht.



    Hier noch ein paar Eindrücke von unterwegs :



    Kilometer gesamt: 290

  • Vielen Dank für den Bericht! Ich lese und bin fasziniert dabei! :)

    Lag es am Sonntag, dass ihr kein Lokal gefunden habt?

    Für die nächste Zeit wünsche ich euch jedenfalls besseres Wetter- und unkomplizierte Möglichkeiten, Restaurants zu finden.

    Weiterhin einen ganz schönen Urlaub! 🤗

  • In Stamsund schauten wir beim Anleger vorbei und suchen verzweifelt ein Lokal

    Es ist sehr schade, dass Ihr das urige Restaurant Skjærbrygga nicht gefunden habt. Dort haben wir immer sehr gut gegessen. :thumbup: Es hat täglich geöffnet.



    In Henningsvær gibt es auf jeden Fall mehrere Gaststätten. Als wir dort wohnten, aßen wir immer sehr gern im Fiskekrogen. :thumbup:


    Hoffentlich habt Ihr bald mehr Glück mit dem Wetter und den Speisestätten. Ich wünsche Euch weiterhin eine schöne Zeit auf den Inseln. :)


    Viele Grüße

    Laminaria

    Reiseberichte sind in meinem Profil verlinkt.

  • Das Lokal in Stamsund haben wir wirklich nicht gefunden bzw. gesehen.


    In Henningsvær waren wir etwa um 19.10 Uhr. Fiskekrogen schließt Sonntags um 20.00 Uhr. Empfohlen wurde uns noch Tobiasbrygga. Das Lokal sollte bis 22.00 Uhr offen haben, wir standen allerdings vor versperrter Tür.

  • Das Sonntagsproblem hatten wir auch einmal in Vardø. Nach dem Besuch der Vogelinsel haben wir sämtliche Speisestätten abgeklappert. Alle hatten am Sonntag zumindest mittags geschlossen. Die Ausnahme war zum Glück ein Thai-Imbiss.


    Der Hurtigruten-Anleger von Stamsund liegt ja am Ortsausgang, nicht gerade "downtown". Das Skjærbrygga liegt aber nicht allzu weit entfernt in Richtung Ortsmitte. Vielleicht kommt Ihr dort ja noch einmal vorbei. Ich finde, es lohnt sich.


    Skjærbrygga & Burekka AS · Skjæret 2, 8340 Stamsund, Norwegen
    ★★★★☆ · Kneipe
    www.google.com


    Viele Grüße :)

    Laminaria

    Reiseberichte sind in meinem Profil verlinkt.

  • Man glaubt es nicht! Es hat heute in der Früh nicht geregnet. Blauer Himmel zeigte sich schon kurz nach 9.00 Uhr.


    Heute war geplant, ganz in den Süden der Lofoten zu fahren.


    Erster Stopp auf der Strecke war bei Seaweed in Napp. Dort gibt es verschiedene Salze und andere Gewürze - natürlich wurde die Reisekasse erleichtert.


    Dann fuhren wir zu einem Glasbläser in Vikten. Leider rief auch dort ein kleines Teilchen danach, mitgenommen zu werden.


       


    Nächster Stopp war in Sund bei einem Schmied. Viel schlimmer als die Dinge, die da erzeugt wurden, war eine Glasboutique gegenüber. Dort stand, dass sie offen war, aber niemand war da. Da uns die Gegenstände in der Auslage gut gefielen, hab ich einfach angerufen und den Besitzer und Künstler gebeten zu kommen. Die Schmuckstücke waren sehr schön gearbeitet und preislich sehr günstig. Also wieder was für daheim erstanden.



    Von Sund ging es dann nach Reine, wo wir bei traumhaftem Wetter bei Fisch & Chips in der Sonne sitzen konnten. Reine gefiel mir sehr gut.



    Jetzt stand noch Å i Lofoten auf der Liste. Leider war saisonbedingt von den historischen Gebäuden keines offen.



    Auf der Rückfahrt genossen wir noch einmal die herrlichen Berge der Lofoten.


    Etwa um 20.00.Uhr waren wir wieder in unserer Hütte und haben dort schon einmal ein wenig gepackt, denn morgen geht es weiter in die Nähe von Sortland. Dann mussten wir aber doch noch einmal wegfahren. Heute war die Havila Castor nordgehend in Svolvær und wir hatten uns ein Treffen mit cetraria und Asgeir ausgemacht. Schön, dass das geklappt hat!


    Dann hatten wir aber noch einen Punkt auf unserer Liste - den Skulpturenpark hinter der Kirche von Svolvær. Und es war ja auch nach 22.00 Uhr noch taghell. Aber ehrlich gesagt, dafür muss man nicht nach Svolvær kommen. Insgesamt gibt es 3 Skulpturen.



    Kilometer gesamt: 302

  • Der Skulpturenpark hinter der Kirche von Svolvær erinnert mich an den Skulpturenpark Ekebergpark in Oslo - nur in viiiiiiel kleiner ... ;) Dort gibt es ebenfalls eine schreitende Dame - wohl deren Schwester - siehe hier auf Bild 85. Die verformten Sitzbänke erinnern mich hingegen die künstlerisch wertvollen, aber nicht wirklich nützlichen Bänke im Viertel Barcode - siehe hier auf Bild 73... :search:

  • Heute in der Früh war die Welt noch in Ordnung!



    Bei unserer Abfahrt war es schon deutlich weniger schön und leider begann es auch bald leicht zu regnen.


    Der erste Stopp war auf der Fahrt nach Norden die Sildpollen Kapelle, die wunderschön auf einer Landzunge liegt.



    Am zwei völlig unterschiedlichen Booten kamen wir auch vorbei.


    Weiter fuhren dann nach Digermulen, einem Urlaubsort von Kaiser Wilhelm II. Von dort aus fuhren wir noch über zwei Straßen bis an deren Ende. Leider regnete es inzwischen heftig. Wir hatten aber ohnehin das Gefühl, am Ende der Welt zu sein. Da wir viel zu früh waren, kam natürlich auch kein Schiff durch den Raftsund.



    Dann hatten wir noch etwa eine Stunde Fahrt bis zu unserer Hütte für die nächste Woche.

               


            


    Und hier der Blick bei wieder schönem Wetter von der Terrasse:



    Die Hütte liegt etwa 20 km außerhalb von Sortland.


    Wir waren dann noch zum Einkaufen in Sortland und haben uns dann nach der Rückkehr in leckeres Essen gekocht.


    Kilometer gesamt: 276


    Übrigens haben wir heute unseren dritten Elch gesehen. Und unser Vermieter hat uns gerade erzählt, dass es immer wieder viele Elche rund um das Haus gibt.

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