Postschiffroute zum 10. vom 21.02. bis 12.03.2023

  • Und ich schlief in den Tag 08, Dienstag 28.02.2023.


    Einige unserer Reisegruppe stellten sich den Wecker auf 2h. Zu dem Zeitpunkt sollten sehr gute Chancen auf Nordlicht bestehen. Und die Wolken waren aufgelockert und es gab tatsächlich grün am Himmel. Mein Handy klingelte, Icke gab zu verstehen: umgehend nach draußen kommen. Bis ich allerdings in den Klamotten und draußen war, war die Lichterschau, genau wie vor zwei Nächten, vorbei. :o-sad .Also wieder in die Kabine und mich auf Schlafmodus gestellt.


    Nach dem Frühstück bin ich raus. Die Gegend vor und nach Ørnes ist einfach schön. Unter Anderem schaue ich immer, ob der 'Anker' am Berg noch zu erkennen ist :mosking: Mir wurde allerdings bewusst, dass - genau wie 2017- keine Seeadler gegenüber vom Hafen zu sehen waren. Die sind wohl in andere Gefilde abgewandert - äh 'geflogen' :o-wink . Schade!


    Kurz nach der Abfahrt wurde immer wieder das Typhon betätigt. Immer einzelne Töne, bis es u.a. die Tonleiter wurde. Als wir ca 10 Minuten hinter Ørnes waren, wurde das Typhon sehr ausgiebig bedient, von seitens des Schiffes mit der Piratenflagge gegrüßt, während von einem Haus gewunken und zeitgleich die Havila HAVILA CAPELLA gefilmt wurde. Wirkte einfach fröhlich. Hinterher habe ich gelesen, dass es Eva Rendal ist, die alle Hurtigrutenschiffe seit Jahren filmt.


             


           


       


    Nach der 'Konzerteinlage' wurde zur Polarkreistaufe aufgerufen. Ich habe mich den Eiswürfeln nur auf Fotoentfernung genähert. Ich hatte während des Frühstücks beobachtet, wann wir an der Erdkugel des Polarkreises vorbei gekommen sind. Mein Tipp führte nicht zum Tagessieg. Der ging an eine Passagierin, die der Taufe ebenfalls fern blieb. Ich habe die Gewinnerin beim Mittagessen im Restaurant gesehen. Sie zeigte ihren Tischnachbarn ihre gewonnene Flagge.


    Vor Bodø durften die Ausflügler von Havila und die unserer Reisegruppe bereits ab 11h30 zu Mittag essen. Das habe ich gerne genutzt, wenn auch nur mit Vor- und Nachspeise. Aber ansonsten wäre ich wahrscheinlich auf dem Ausflug durch enormes Magenknurren aufgefallen.


    Wir hatten immer noch diesiges Wetter, aber die Fahrt zum Saltstraumen

    wirkte dadurch mystisch. Ausflug bei Sonne kann jeder :o-smile


    Der Saltstraumen hatte sich der sparsamen Version des Wetters angepasst und bot keinesfalls Bestleistung. Darum bin ich nicht über die Brücke gegangen, sondern vom Busparkplatz direkt bis zum Ufer. Und auf dem Weg zurück zum Bus habe ich die Holzkirche gegenüber des Parkplatzes fotografiert. Die Wetterfahne verrät, dass sie von 1886 ist. Es war leider nicht mehr genügend Zeit, zu schauen, ob sie offen war.


    Zurück an Bord bin ich bis zur Abfahrt und dem Schwenk um das Fort Nyholm Skandse raus auf Deck 9 gegangen. Anschließend gab ich meiner 'Sucht' nach einer Waffel nach. Und war mit dem Verlangen nach etwas Süßem nicht alleine. Es gönnten sich noch weitere Teilnehmer der Reise eine Waffel :mosking: .


         


          


                


    Petrus hatte die Sicht auf die Lofoten hinter Dunst versteckt, es war keine Chance die Anfahrt zu genießen.

    So kümmerte ich mich zunächst die Sicherung meiner Bilder. Danach suchte ich das Gespräch mit der Rezeption wegen der übereifrig arbeitenden Klimaanlage.

    Zunächst wurde angenommen, ich hätte die Tastatur falsch bedient. Aber eingestellt werden konnte sie vom zuständigen Mitarbeiter von Havila nur am vom Gang aus zugänglichen Sicherungskasten. Anschließend hatte ich eine flüsterleise mit angenehmen Lüftchen laufende Klimaanlage.


    Das fand ich sehr gut. Denn meine Erkältung war wieder aktiviert worden. Ewiger Hustenreiz und einen entzündeten Hals mag ich grundsätzlich nicht, aber auf Urlaubsreisen bin ich bei dergleichen besonders geduldig :mosking: und könnte aus der Haut fahren. :diablo:


    Ich bekam von einer Mitreisenden etwas gegen die Symptome. Ich wünschte mir, dass die zusammen mit meinen Mittelchen schnell helfen würden.


    Zur Ankunft in Stamsund waren wir beim Abendessen. Anschließend folgte

    unser 'møte' und später in Svolvær, für Unternehmungslustige unserer Reisegruppe, ein Spaziergang durch Svolvær. Unser Reiseleiter passte auf :search: , dass wir nicht verloren gingen.


        


    Svolvær bot Glätte aber leider keinen sternenklaren Himmel. Also haben wir uns nach der Abfahrt in der Bar auf einen Absacker getroffen und dann ging es zum Matratzenhorchdienst.


    Einige Mitreisende sind wegen des Trollfjords aufgeblieben. Der wurde aber nicht angefahren, auch nicht um ihn auszuleuchten. Ich war glücklich, dass ich in der Waagerechten lag.

  • Dann kann es ja schon weiter gehen. Eigentlich hat sich das aufstehen um 2 nicht gelohnt. Das Polarlicht war nur zu erahnen



    Abends gab es noch die Winkekonkurrenz mit der Castor und einen schönen Spaziergang durch Svolvaer mit der Reisegruppe. Die Winkekonkurrenz haben wir zwar zahlenmässig und geräuschtechnisch haushoch verloren, aber dafür haben wir schöner gewunken. (Zitiat eines Mitreisenden) :o-thumbsub




    Video: https://kurzelinks.de/winkekonkurrenz

  • Icke - Pedrolino ist diejenige, die uns mal von einem Ausflugsdampfer aus in einem Biergarten in der hintersten Ecke von Berlin gefunden hat :laugh1:


    Pedrolino - dich trifft man aber auch an den unmöglichsten Orten :o-thumbsub

    Meine Fahrten: FINNMARKEN - NORDLYS - NORDNORGE - KONG HARALD - VESTERÅLEN - LOFOTEN (5X) - FRAM

    Reiseberichte siehe Profil !


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  • lynghei Da bin ich aber froh für Dich, dass der Klimaanlagenkampf einen endgültigen Sieg Deinerseits errungen hat - obwohl mich Deine Schilderung der Nacht zuvor schon gut amüsiert hat :laugh1: , konnte das Hin und Her richtig nachfühlen...


    Die Gegend vor und nach Ørnes ist einfach schön.

    100% Zustimmung!

    Freue mich schon auf die Weiterreise :o-smile .

  • Tag 09,Mittwoch 01.03.2023


    Nachts durfte ich mal wieder die Klimaanlage auf 'laues Lüftchen' stellen. Es war schon ärgerlich. Und obwohl der Elektriker tagsüber nochmals schaute, war kein Grund für das selbstständige Umschalten der Klimaanlage zu finden. Das blieb leider während der gesamten Reise so. Seltsamerweise war dieses Problem nur in meiner Kabine.


    Ich war ansonsten diese Reise sowas von entspannt, dass ich die neuen An-/Abfahrtzeiten von Harstad gar nicht richtig verinnerlicht hatte. Ich ging raus, um den Hafen zu begrüßen, da fuhren wir schon wieder nordgehend, ungefähr in Höhe der Trondenes Kirke. Okay, für die südgehende Tour muss ja auch noch was zum Anschauen bleiben! :o-wink


    Nach dem Frühstück zog mich das Wetter nicht nach draußen. Denn es war diesig. Zum Anlegen in Finnsnes ging ich dann aber doch raus. Es zog mich dann zum x-ten Mal zum Schokoladenmännchen :o-thumbup

    Versuchsweise bin ich dann die Straße hochgegangen , um das weiße Holzhaus zu begutachten. Das sieht einfach traurig aus. Da es dort eisig glatt war, bin ich lieber noch zum Denkmal von Ottar von Lenvik gegangen und habe ein paar Fotos gemacht. Dann zog es mich wieder in die Wärme. Zur Abfahrt war ich draußen und blieb dann bis wir unter der Brücke durch waren. Das Heckwasser bot bei dem grauen Wetter einen schönen Kontrast. Aber es konnte mich nicht dazu 'überreden', länger draußen zu bleiben. Ich zog es vor, mich zur Stärkung dem Essen im Restaurant zu widmen. :essen:


            


              



    Zur Anfahrt Tromsø war ich wieder an Deck. Das Wetter hatte noch etwas an Ungemütlichkeit zugelegt. Unsere Reisegruppe wollte eigentlich auf den Storsteinen- das war nicht möglich, weil die Seilbahn kaputt war. Der Besuch der Eismeerkathedrale klappte hervorragend. Und dann waren die Pläne C, D, und ich weiß nicht, wieviel weitere unser Reiseleiter hatte, hinfällig. Es war überall in der Stadt und Umgebung so eisig glatt, dass der Bus nichts anfahren konnte. Es ging noch zu dem Aussichtspunkt bei der Marineschule und durch den Tunnel mit dem großen Kreisel. Und dann wurde der Ausflug kurzerhand abgebrochen. Wer wollte konnte in der Stadt aussteigen, die anderen fuhren zum Schiff. Ich entschied mich für die Stadt. Von Freunden zu Hause hatte ich die Bitte bekommen, ein paar Dinge zu besorgen. Den Weg zu den Geschäften und später zum Schiff war wie Duschen an Land. Es regnete heftig und ohne Pause, meine wasserdichten Stiefel gaben auf das 'dicht' nichts mehr, sondern ließen die Nässe von Regen und Schneematsch ins Innere. Es ist sicherlich nachvollziehbar, dass ich nur das Nötigste erledigt habe und dann schnellstens das Schiff aufgesucht habe.

             


           


           


    Nach dem Umziehen bin ich ins Café Havly und habe mir heiße Schokolade und eine Waffel gegönnt. Danach war die Welt wieder in Ordnung. :o-thumbsub

    Der Rest des Tages bot wenig aber Wichtiges : lecker Abendessen und unser 'møte'.

    Mit Nordlicht war bei dem unterirdischen Wetter nicht zu rechnen. Also

    ging es nach einem Absacker in der Bar zum Matratzenhorchdienst.


    Ich schlief mit dem Wunsch ein, dass der morgige Tag mal wieder schönes Wetter zaubern möge!

  • Das sieht einfach traurig aus

    Vor wenigen Zeit hörte ich mal, dass es renoviert werden soll, man hatte auch das Gefühl, es tat sich was, das war aber wohl nichts.

    Dein Tromsøerlebnis erinnert mich an meine Tour 2020, als ich mich mühsam den Wänden entlang hangelte und die Frage war - dickes, blankes Eis oder Wasser bis zu den Knöcheln...

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  • Die Bilder vom Tage: Das Wetter war echt mies heute, sind deshalb bisschen durch die Souveniergeschäfte gelaufen und haben uns in der Mack-Brauerei gewärmt. Die Auswahl an Bieren erschlägt einen geradezu. Und spontan haben wir dort, als kleine Anerkennung für vorbildliche Leistungen, unserem Supidupireiseleiter ein T-Shirt von dort mitgebracht. Er wollte ja lieber die anderen Gruppenmitglieder durch den Matsch fahren... :mosking:


  • Weiter geht's mit Tag 10, Donnerstag, 02.03.2023


    Morgens bei Havøysund war es immerhin trocken und die Wolkendecke relativ hoch. Ich begrüßte nach dem Frühstück die Richard With und sicherte dann meine Bilder. Und als wir dann in den Magerøysund fuhren, klarte es auf. Es gab ihn noch - den blauen Himmel! :o-thumbsub

            

           


    Bis Honningsvåg blieb ich bis auf eine kleine Pause draußen. Icke&Annette sowie ihr Freund, Pedrolino und ich machten den Ort unsicher. Erst gingen wir um den Hafen zur Mole. Das Hafenwasser war vor mir genausowenig sicher wie die entgegenkommende Katze. Die kassierte sehr gerne reichlich Streicheleinheiten! :o-thumbsub
    Der weitere Weg führte uns zur Kirche, die leider geschlossen war. Aber wir haben daher reichlich Zeit gehabt, ein Stück den Hausberg raufzugehen und Ort und Schiff von oben zu betrachten bzw die winterlichen Eindrücke des Ortes zu genießen. Bei Abfahrt aus Honningsvåg zog es bereits wieder zu.

             


           

             

           


           

            


       


    Rausgegangen bin ich dann erst wieder kurz vor Kjøllefjord, denn die Finnkjerka wollte ich schon anschauen. Während das Schiff im Hafen lag, nahm die Dämmerung zu und durch die Straßenbeleuchtung bekam der Ort eine schöne Ausstrahlung.

             


           


    Nach dem Abendessen kam die Überraschung- es gab Nordlicht! Schwach aber schön!

              


    In Berlevag war ich noch frische Luft schnappen und dann ging es wieder

    zum Matratzenhorchdienst.

  • Na dann häng ich mich mal gleich mit meinen Bildern hinten dran. Lynghei hat ja schon alles dazu erklärt :friends: Heute hat es bei dem schönen Wette auch endlich mal wieder Spass gemacht zu fotografieren.


  • Nachdem Ihr Euch über Pfingsten ausruhen durftet :o-wink , schreibe ich weiter.


    Ich freute mich auf den kommenden Tag, Tag 11, Freitag, 03.03.2023, es stand ein 'Überraschungsausflug' bei den Freunden in Kirkenes mit meiner Reisegruppe an - und das an meinem Geburtstag! Überraschungsauflug deshalb, weil unser Reiseleiter der Gruppe nur mitteilte, 'während des Aufenthaltes in Kirkenes ' und den Preis. Mehr wollte er nicht verraten, weil es ja für mich eine Geburtstagsüberraschung sein sollte. Die Gruppe war einfach klasse - es haben kurzerhand alle zugesagt. :o-thumbsub


    Noch vor dem Frühstück bekam ich von @Ikke &Annette sowie ihrem Freund ein Geburtstagsgeschenk. Es war nicht in hübschem Geschenkpapier sondern in neutralem weiß eingepackt. In Mullbinden :mosking: Ein Foto davon hat @Ikke .


    Die Anfahrt auf Kirkenes war bei wunderschönem Licht mit einer ganz dünnen Eisdecke auf dem Wasser.



    Gleich nach dem Anlegen traf sich unsere Reisegruppe bei unseren Ausflugsbussen von Nicole und Hans und ab ging die Post.


    Ich war im Bus von Hans und er erzählte Interessantes über Kirkenes, während wir zu einem zugefrorenen See fuhren. Dort bekam wer wollte einen Schneeanzug zum Überziehen und alle einen Motorradhelm. Und dann ging es mit Motorschlitten und überdimensionalen Schlitten über den See. Bei der flotten Fahrt flog auch mal ein Eisklumpen, hochgeschleudert vom Motorschlitten, an den Helm. Ich begriff, warum der zwingend nötig war. Zunächst fuhren wir zu einem sorgsam abgedeckten Eisloch. Dort bekamen wir Königskrabben zu sehen. Wer wollte durfte sie auch hochheben. Ich habe bei Hurtigruten schon öfter gesehen, dass die Königskrabben einfach an den Beinen hochgehalten wurden. Hier wurde extra gezeigt, dass zum Schutz der Tiere ein Hochheben mit Griff unter dem Bauch zu erfolgen hat. Fand ich super!

    Zum Aufwärmen gab es Kaffee oder heißen Saft.

    Es ging dann noch eine Runde über den See mit einer weiteren kurzen

    Pause. Hans erklärte wie wichtig das Fahren in der Kolonne und nicht

    wild nebeneinander ist. Einzelheiten über das 'warum' habe ich mir

    dieses Mal nicht gemerkt. :blush2: Ich genoss die herrliche Winterlandschaft und

    Ruhe!



    Bevor es weiter ging, wechselte ich vom Schlitten auf den Soziussitz des Motorschlittens von Hans. Da wirkte die Fahrt gleich ganz anders - auf jeden Fall kälter! :o-wink

    Zurück am Ausgangspunkt wurde die Gruppe in das mittels Lagerfeuer beheizte Lavvu gebeten.

    Wir wurden mit Würstchen und Getränken verwöhnt. Während wir aßen erzählte Hans über seine Familie und der Zugehörigkeit zu den Sami. Er sang auch einen Joik und animierte uns anschließend, bei einem einfachen Joik die Grundmelodie zu singen. Ob es schön klang, kann ich nicht beurteilen. Aber wir haben einfach Spaß gehabt. :o-thumbup


    Nicole hatte sich zwischenzeitlich aus dem Lavvu entfernt. Und als sie wieder kam, brachte sie eine wunderschöne Geburtagstorte . Dann stimmte sie mit der Gruppe ein Geburtstagslied an, zunächst auf deutsch. Anschließend sang sie mit Hans und ihren Mitarbeitern das 'gratulerer med dagen'. :o-smile und überreichte mir dann die Torte. War das schön ! Und anschließend beim gemeinsamen 'Vernichten' der Torte stand fest : lecker war sie auch! Ich war einfach entspannt und glücklich!



    Anschließend boten Nicole und Hans an, die Gruppe in die Ortsmitte zu bringen. Da hatten wir dann ca 45 Minuten zur freien Verfügung. Anschließend wurden wir von den beiden wieder eingesammelt und zum Schiff gefahren und herzlich verabschiedet. Wunderschöne 3 1 /2 Stunden waren schon wieder vorbei. Schade.


    Die Abfahrt aus Kirkenes verzögerte sich etwas. Dadurch habe ich den spiegelglatten Fjord und die Spiegelungen von Wolken und blauen Himmel genossen. Zusätzlich unterbrachen zwei Kegelrobben im Hafengebiet immer wieder die Wasseroberfläche. Wunderschön zu beobachten. Für das Foto gilt allerdings: ein schöner Rücken kann auch entzücken :mosking:


    Nach der Abfahrt bot der Blick zurück eine goldsilbrige Lichtstimmung. Nachdem ich noch ca 20 Minuten draußen geblieben bin und Eiderenten im Prachtkleid bewundert habe, bin ich rein. Ich merkte, dass ich langsam an Reizüberflutung litt.



    In der Kabine habe ich mich etwas ausgeruht. Und dann hatte ich wieder Appetit, denn das Mittagessen hatte ich nach dem Essen während des Ausfluges ausfallen lassen. Aber Platz für eine heiße Schokolade und dazu eine frische Waffel ist immer! Und die Idee hatten noch mehrere aus unserer Reisegruppe. :o-wink


    In Vardø blieb ich an Bord, ich genoss den Blick vom Schiff über den Ort. Erst die Spiegelungen und dann, wie der Schneesturm begann. Der Schnee kam fast waagerecht.


    Als wir später beim Abendessen saßen bekam ich das fröhliche Ständchen

    'gratulerer med dagen' vom Personal. Einfach schön! Ach, und Blümchen zum

    Abendessen bekam ich auch - grins.


    Nach dem Essen setzten wir uns mit mehreren in der Bar zusammen. Die Hoffnung auf erneutes Nordlicht mussten wir begraben. Denn durch die Scheiben konnten wir Schneefall in rauen Mengen beobachten. So ging es dann nach einem wunderschönen Tag wieder zum Matratzenhorchdienst.

  • lynghei, was für eine wunderbare Reise voller Überraschungen und umgeben von Freunden!

    Die Erinnerungen an diesen besonderen Geburtstag wirst du sicher immer in deinem Herzen bewahren. :flower:


    Viele Grüße

    omlia :o-smile


    Reiseberichte im Profil

  • Das mit den Mullbinden hatte einen einfache Hintergrund, dass wir in Bergen noch ein Geschenk gekauft haben, aber natürlich kein Papier zum einwickeln hatten. Annette wurde zwei Tage vor der Reise ein Finger aufgeschnitten, so haben wir zur Sicherheit Unmengen an Pflaster und Verbandszeugs im Koffer, famit man im Notfall nicht erst noch ne Apotheke suchen muss. Der "worst case" ist glücklicherweise nicht eingetreten, so dass wir in Kirkenes absehen konnten, das wir viel zu viel von dem Zeugs hatten und wir gut missbrauchen konnten. :o-ahahaha


    Videos:

    Schneetreiben

    Motorschlittenfahrt

  • Tag 12, Samstag, 04.03.2023.

    Unsere Frühstückszeit war 8h. Irgendwie hatte ich deshalb verpennt,dass wir vor Havøysund der MS Vesteralen begegnen würden. Ich habe sie aber immerhin durch die Panoramascheiben des Restaurants beobachtet.

    Nach dem Frühstück bin ich einige Zeit rausgegangen und habe die herrliche Seeluft genossen.

    Bis kurz vor Hammerfest habe ich meine Bilder gesichert. Im Hammerfest legen die Schiffe derzeit bekanntlich außerhalb der Ortsmitte an. Deshalb bot unser Reiseleiter an, dass Interessierte mit zur Meridiansäule und zum Leuchtturm äh besser 'Minileuchtturm' gehen könnten. Der Weg war kurz, dafür zum 'Ausgleich' sehr glatt. :o-wink


    Außer der Säule genoss ich die Wellen, die blaugrünliches Wasser hervorzauberten und war verblüfft, wie weit vom Ufer entfernt Seeigelgehäuse zu finden sind. Die Zeit verging echt schnell und schon mussten wir zurück zum Schiff. Denn dem Schiff :i|hv: hinterherschwimmen wollten wir nicht!

    Die frische Luft sorgte nicht nur abends für Sauerstoffvergiftung,sondern tagsüber auch dauernd für Hunger. Kaum an Bord zog es mich also wieder ins Restaurant. :essen: :mosking:


    An der Hafeneinfahrt von Øksfjord habe ich zum einen Strudel (keine essbaren :o-wink ) fotografiert und zum x-ten Mal die vielen Möwen und sie wieder nicht so erwischt, wie ich sie gerne haben wollte. Erkennbar war schon bei der Hafeneinfahrt, dass das Wetter etwas ungemütlicher wurde.

    Es war nicht unangenehm, aber schön schaukelig. Einige unserer Gruppe fanden sich ohne Verabredung auf Deck 6 zusammen. Irgendwann kniete ich mich vor eines der Panoramafenster, um den Seegang aufzunehmen. Und als ich das Video gerade beenden wollte, kam der 'Fensterputzer' vorbei. Es ist schon beeindruckend, wie hoch die Wellen bzw ihre Gischt am Schiff 'hochlaufen'.

    Den Rest des Tages blieb ich innerhalb des Schiffes. Auch in Tromsø war

    die Stadt nicht gut zu genießen. Der Schnee kam in Massen und waagerecht.

    Also verschwand ich nach einem ruhigen Tag in die Waagerechte.

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