Besser geht kaum – Eine preiswerte Luxusreise mit der Havila Capella (4.11. – 18.11.2023)

  • Ich lese schon wieder begeistert mit!

    Mit das Schönste am Suitenerlebnis fand ich übrigens die Möglichkeit, ohne Zeitvorgabe im Hildring Restaurant zu frühstücken. Morgens möchte ich mich nicht nach einem Zeitplan richten müssen...

    Das Jubiläumsmenü ist übrigens lecker. Nur als "Käsehasser" fand ich den Nachtisch mit Brunost-Eis sehr gewöhnungsbedürftig.... <X (Jaja, ich weiß, hier im Forum gibt es viele, die Braunkäse LIEBEN... ;) )

    Leider gibt es bei den Menüs auch keine Möglichkeit, um eine Alternative zu bitten. So konnte der beste aller Ehemänner gleich zwei Portionen Vorspeise "Matjes" genießen.

    Bei uns gab es in der Panorama-Lounge übrigens nur Cidre oder Cidre zur Auswahl (auf der Castor); aber der ist ja lecker.

    Und jetzt freue ich mich auf die nächsten Erlebnisse beim Mitlesen!! Zum Glück passen in Eure Kabine ja viele Mitreisende...

  • Das Zitat eines kompletten Beitrages mit Bildern ist nicht nur völlig unnötig, sondern frisst zudem auch noch unsere eingeschränkten Resourcen - bitte darauf zukünftig verzichten.



    Wir fahren am 20.2. und haben die Backbord Lighthouse Suite sowie 2 Junior Suiten für unsere Freunde. Hattest Du die Tischreservierungen über die Email Adresse der Reception des Schiffes gemacht ? Wir sind schon ganz gespannt auf Deine weiteren Erlebnisse und können es kaum erwarten , auf der Hinreise wohnen wir in Bergen im Boers und auf dem Rückweg im Opus XII.

    Edited once, last by BRITANNICUS: Zitat eines ganzen Beitrags wegen Funktionslosigkeit für das Frageverständnis gelöscht. Bitte Forenregeln und Nutzungsbestimmungen beachten. Danke. /B. ().

  • Hattest Du die Tischreservierungen über die Email Adresse der Reception des Schiffes gemacht ?

    Ja, das wird dann Bordintern weitergeleitet.

    Damit es weder untergeht noch zur Belastung wird, empfiehlt es sich, ca. 3 - 5 Tage nach Beginn der vorhergehenden Reise hinzuschreiben.


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Chor: Wir sind alle Individualisten :o-smile
    Einzelstimme: Ich nicht :o-tongue


    Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:



  • In der Schlange habe ich bestimmt eine super Figur gemacht.. *lach*


    Das bunte Nordlicht vom ersten Abend habe ich schon bei anderen bewundert - da bin ich offensichtlich (nach der sehr kurzen Nacht zuvor) zu früh ins Bett gegangen - oder habe in die falsche Richtung geschaut. So schön! :love:

  • Montag, 6. November 2023 – Tag 3


    Da wir in einer Suite wohnen, haben wir die Möglichkeit, bei freier Tischwahl zwischen 7.30 und 10.00 Uhr im Hildring Fine Dining zu frühstücken :o-smile

    Das nutzen wir heute direkt aus und warten erst einmal das Einlaufen in Torvik ab, bevor wir unsere Mägen füllen :o-biggrin



    Gegen 8.30 Uhr erwarten wir ein mehr oder weniger voll belegtes Restaurant - und werden so ziemlich das einzige Mal auf dieser Reise enttäuscht: wir sind doch tatsächlich die ersten Gäste für den heutigen Morgen :o-blink


    Wir frühstücken bis kurz vor Ålesund; die Einfahrt bekommen wir aber noch mit.



    Gegen 10:30 Uhr machen wir uns zu viert auf gen Zentrum.



    Göga bleibt dann ein wenig in der Gegend, während wir uns zu dritt auf den Weg nach Tessa, der Nachbarinsel, machen. Hier laufen wir ein paar mal hin und her (die Topographie bestimmt den Weg :o-biggrin ), bevor wir dem Zentrum gegenüber stehen :search_1:



    Nun geht es auch noch bergauf, immer weiter der Straße entlang. Jetzt noch ein Schwenk um 180 Grad, und wir stehen vor einem Fußweg, der teils über Felsen, teils sehr idyllisch steil nach oben geht :o-unsure


      


    Zwischenzeitlich wird der Weg zur Achterbahn (nur ohne Looping), bietet aber immer wieder schöne Ausblicke :o-wink



    Bald stoßen wir auf den offiziellen, mit Steinen eingefassten Weg, der immer weiter nach oben führt.



    Gegen 13 Uhr erreichen wir dann den Vorgipfel des Sukkertoppen…



    … eine weitere halbe Stunde dann auch den Gipfel :o-biggrin



    Hier genießen wir die Aussicht und ein kleines Mahl.


         


    Ich habe mich an unserer Minibar bedient (laut Beschreibung soll sie ja komplett kostenlos für uns sein; lassen wir uns mal überraschen) und mir dort ein paar Schokoriegel und leckere Elchwurst mitgenommen. Auch habe ich noch einen Kanelboller vom Frühstück dabei, mangels anderer Alternativen habe ich hierfür zum Mitnehmen einen der sich auf der Kabine befindlichen besonderen Frischhaltebeutel zweckentfremdet - und das hat auch funktioniert wie geplant :o-thumbsub


    Wir steigen wieder ab, wobei wir diesmal dem Hauptweg folgen. So können wir kurz vor dem Ende des Wegs noch einen Blick auf den Hessafjord werfen.



    Unten angekommen entscheiden wir uns, mit dem Bus zurück in die Stadt zu fahren. Schnell die App heruntergeladen, Fahrkarten gekauft und nun heißt es warten. Gut, dass der Bus nicht überpünktlich ist, denn die Tickets werden erst 5 Minuten nach dem Kauf gültig… :o-scared

    Als wir an der Kirkegata aussteigen, sind wir froh, dem Gedränge entkommen zu sein - anscheinend ist gerade Schulschluss :wacko:

    Wir besteigen noch einen zweiten Gipfel, den Storhaugen. Hier bieten sich uns ganz andere Ausblicke :o-rolleyes



    An der Schule vorbei steigen wir nach Norden ab und folgen dem Molavegen vorbei an alten Gebäuden und dem Fischereimuseum bis zum Leuchtturm an der Hafeneinfahrt.


         


    Begleitet von einer seltsamen Lichtstimmung begeben wir uns zurück zum Schiff, wo wir gegen 16 Uhr (also kurz vor Sonnenuntergang) ankommen.



    Nur zur Ergänzung: Diesen Ausflug hätten wir auch für 111 Euro bei Havila buchen können - dafür hätten wir uns dann den Hinweg zu Fuß sparen können. Aber wir sind uns einig: So ist es viel entspannter gewesen, zumal wir als Option den Linienbus auch für die Hinfahrt hätten nehmen können. Und den Weg selber zu suchen ist auch definitv die spannendere Variante :o-thumbup


    Nun haben wir noch zwei Stunden, um uns zu unserem ersten 5-Gänge-Menu fertig zu machen. Am Vortag sind alle Sonderwünsche aufgenommen worden, und so bekommt jeder von uns vieren ein anderes Menu (da bei jedem unterschiedliche Gänge ersetzt werden). Wir sind die einzigen Gäste im Restaurant, und so kommt der Küchenchef (den wir von der MS Lofoten her kennen) sogar persönlich an den Tisch, um sich das Lob für das ausgezeichnete Essen abzuholen :o-wink

    Kurz nach dem Ablegen sind wir auch mit dem Essen fertig, und es beginnt wieder die (auch heute erfolgreiche) Nordlichtwache :o-smile


    Chor: Wir sind alle Individualisten :o-smile
    Einzelstimme: Ich nicht :o-tongue


    Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:



    Edited 2 times, last by Noschwefi ().

  • Snovhit

    Hier siehst du einen Kartenausschnitt.

    Der Weg bis zum eigentlichen Beginn der Wanderung (ca. 4,5 km) ist einfach zu finden: An der Jugendstil-Apotheke vorbei zur Kirche und der Straße bis zum Ende folgen. Dann immer der Hauptstraße (6208) folgen, bis du nach dem Anstieg am Kreisverkehr stehst.

    Hier kommt die 180-Grad-Wendung auf "Ytre Hessen".

    Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Direkt am Kreisverkehr muss man nach rechts in eine Garageneinfahrt und sieht den inoffiziellen, aber sehr schönen und etwas anstrengenderen Weg (an einigen Stellen muss man auch die Hände zu Hilfe nehmen, später geht es rauf und runter).

    Wenn du der Straße folgst, siehst du nach ca. 300 Metern auf der rechten Seite ein handgemaltes Schild "Sukkertoppen", dort geht es auf den offiziellen Wanderweg (auf der Karte rot getrichelt zu sehen), der mehr oder weniger gleichmäßig nach oben führt.


    Der Weg an sich ist nicht sehr schwierig; es geht halt rund 300 Höhenmeter rauf. Bei Nässe muss man ein wenig aufpassen, da es dann an einigen Stellen rutschig (auf dem nackten Fels) sein kann.

    Aber es lohnt sich auf jeden Fall; die Rundumsicht ist atemberaubend und liefert halt ganz andere Perspektiven :o-smile


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Chor: Wir sind alle Individualisten :o-smile
    Einzelstimme: Ich nicht :o-tongue


    Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:



  • Noschwefi Vielen Dank für deine Beschreibung der Sukkertoppen Wanderung! Wir haben die ggf. auch auf dem Plan, aber mit Bus 1 auch schon hin, entscheiden wetterabhängig, der Weg soll stellenweise recht matschig sein. Wie war das bei euch? Ich überlege Wanderstöcke mitzunehmen?

    Zebri Auf YouTube gibt's ein schönes Video einer Winterwanderung hoch mit genauen Hinweisen wo man lang muss. Bei so einem Wetter traumhaft! Alternativ überlegen wir mit Bus in entgegengesetzte Richtung zum Freilichtmuseum Sunnmore.

  • Das liest sich ja sehr schön - ist bestimmt selbstbestimmt entspannter als Inder geführten Gruppe.


    Weißt du noch die Nummer des Linienbusses? Und von wo fährt er für den Hinweg ab? (Bin nicht so gut zu Fuß - Altersbedingt)

  • Noschwefi Dein detaillierter Bericht ist klasse, ich reise gerne mit. Unser Besuch im Aquarium 2022 war etwas enttäuschend, lag am Guide und dem viel zu kurzen Aufenthalt dort, also suche ich für den nächsten Besuch nach Alternativen. Die Wanderung hört sich gut an. ;)


    Die Polarlys hatte auch Stockfisch-Eis im Angebot.

  • Ingrid Marie

    Es handelt sich um die Buslinie 1 in Richtung Saevollen (bis Hessa skole). Die nächste Haltestelle vom Terminal aus ist am Rathaus gegenüber vom Busbahnhof (also am Südende der Innenstadt).

    Aber wenn du nicht so gut zu Fuß bist: Der Weg geht in ca. 2 km rund 300 Höhenmeter rauf, teils auf glattem Fels. Da solltest du auf jeden Fall Wanderstöcke mitnehmen.


    Tini

    Da es längere Zeit nicht geregnet hatte, war der Weg gut zu laufen. An einigen Stellen war eingetrockneter Matsch; 2x mussten wir einen kleinen Bachlauf queren. Bei oder nach Regen könnte es also schon matschig sein; in diesem Fall ist es vor allem bergab besser, Wanderstöcke dabei zu haben.


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Chor: Wir sind alle Individualisten :o-smile
    Einzelstimme: Ich nicht :o-tongue


    Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:



  • Schraffi : Ich kann mich erinnern, dass wir einmal mit einem öffentlichen Bus zum Aquarium im Atlantikpark gefahren sind. Ein Taxi ist sicher auch bezahlbar, sind ja nur wenige Kilometer. Wir haben damals auch die Gruppen beobachtet, wie sie mit angespannter Miene durchs wirklich sehenswerte Aquarium hetzten!

    um uns zu unserem ersten 5-Gänge-Menu fertig zu machen. Am Vortag sind alle Sonderwünsche aufgenommen worden, und so bekommt jeder von uns vieren ein anderes Menu

    Oh, jetzt bin ich aber total neidisch! Als wir unsere zwei Hildring-Menüs gebucht hatten, hat sich der Küchenchef auf der "Castor" strikt geweigert, meine Käse- und Herings-Abneigung zu berücksichtigen und auch nur eine Alternative , gern aus dem regulären Menü, anzubieten. Ich hatte dann eben nur ein 3-Gang-Menü... :cursing: war aber trotzdem ganz lecker, und ich hatte auch noch einen Apfel auf der Kabine gebunkert, denn die Portionen waren klein... Der Restaurantchef hat mich sehr bedauert und mir noch kostenlos den Ausflug zum Marmorbergwerk angeboten, da gäbe es auch etwas Leckeres - aber wir haben das Schiff ja schon in Trondheim verlassen... War ja auch egal, nur wäre es schön, wenn es auf den Havila-Schiffen ein einheitliches Konzept pro ( begründetem) Passagierwunsch gäbe.

  • Saedis

    Das war aber nicht immer so; dazu aber an anderer Stelle mehr :o-wink

    Aber ein einheitlicher Umgang mit Sonderwünschen auf allen Schiffen wäre sicher nicht verkehrt (sofern die Lösung dann nicht heißt machen wir gar nicht mehr :o-whistling ).


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Chor: Wir sind alle Individualisten :o-smile
    Einzelstimme: Ich nicht :o-tongue


    Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:



  • Dienstag, 7. November 2023 – Tag 4


    Zur gleichen Zeit wie am Vortag sind wir wieder die ersten beim Frühstück - bis auf eine Ausnahme sollte sich das auch Tag für Tag wiederholen :pardon:

    Ein wenig später schleicht sich die Havila Capella langsam an unsere Liegestelle in Trondheim heran, denn diese ist noch von der Havila Pollux besetzt :fie:



    Da sie gerade erst wieder in die Route startet, sind viele Besatzungsmitglieder an Deck, und diese sind ausgesprochen laut. Sogar ein Kochtopf-Konzert vom Koch bekommen wir geboten :o-wink


    Dann wird der Blick frei nach Munkholmen.



    Göga und ich schlendern - wie beinahe jedes Mal hier - in Richtung Zentrum.

    Eigentlich wollen wir mal einen neuen Ausflug ausprobieren (Bootsfahrt in Trondheim), aber der fällt mangels Beteiligung aus :o-sad


         


    Wir kommen auch an der von Albatross entdeckten Streetart vorbei, allerdings ist sie bei uns mit Autos und Mülleimern „dekoriert“.


    Am Nordenfjelske Kunstindustrimuseum bewundern wir die Außenausstellung, die während des Umbaus ständig wechselt.



    Hinter dem Dom gibt es erneut Streetart zu entdecken :o-smile



    Alt trifft neu…



    Im Museum gibt es ein „Kinderkirchenfenster“ zu sehen :hmm:



    Wir folgen einer „veita“ in Richtung Vår Frue kirke, wobei wir in einem Fenster eine lebensechte Statue sehen :o-blink



    Das denken wir zumindest so lange, bis sie sich bewegt :whistle3:


    Ein paar Schritte weiter erreichen wir den Tordenskjoldparken mit der sich darauf befindlichen Gedenkstätte zum 22. Juli 2011.



    Vorbei am Pirsenteret gehen wir zurück zum Schiff, gerade rechtzeitig zum Mittagessen :essen:



    Im Trondheimsfjord zieht es sich langsam, aber sicher zu und es wird tatsächlich einmal novembergrau. Nach der Passage vom Kjeungskjær fyr entschließen wir uns daher, erstmals unseren privaten Whirlpool aufzusuchen. Vorher gehe ich aber noch in die Lounge und hole uns unsere tägliche Cidre-Ration ab. Diese in der Dämmerung auf diese Weise zu genießen hat schon was :o-thumbsub


    Wenige Minuten, nachdem wir uns wieder im Schiffsinnern befinden, fängt das Schiff auf einmal an sich recht ordentlich zu bewegen :o-unsure Ein Blick auf die Karte: wir sind nicht zu früh auf der Folda, sondern befinden uns gerade in der Höhe vom Stokksund.

    Uns macht das zum Glück (inzwischen) nichts mehr aus (hier machen sich die vielen Fahrten mit der MS Lofoten bemerkbar :o-biggrin ), aber beim Abendessen im Restaurant sieht man doch einige freie Plätze :hmmz:

    Kaum beginnt die Passage der Folda, hört das Schaukeln auch schon auf - man muss nicht alles verstehen :o-confused

    Aber so können wir beruhigt zu unserem ersten „lokalen Ereignis“ gehen - wir haben uns für die abendliche Metverkostung angemeldet. Es gibt 4 verschiedene Sorten, jeweils mit einer kulinarischen Spezialität ergänzt :sekt:


    Interessant sind auch die Geschichten, die wir drum herum erzählt bekommen. So kommt beispielsweise das Wort „Skål“ daher, dass es früher eine Schale (Skål) mit Met für den gesamten Tisch mit oft 30 Personen oder mehr gegeben hat. Wenn einer trinken wollte, rief er halt „Schale!“, woraus dann der spätere Trinkspruch entstand :o-smile

    Ebenso interessant finden wir die Benimmregeln, die damals galten (und schriftlich festgehalten wurden):

    - Halte die Trinkschale nicht lange bei dir und trinke in Maßen

    - Sag was du zu sagen hast oder schweige

    - Niemand wird dir Vorwürfe machen, wenn du raus oder ins Bett gehst

    Manchmal wünscht man sich doch die guten alten Zeiten zurück :whistle3:


    Zur Belohnung, dass wir alles aufgegessen und ausgetrunken haben, gibt es dann zum Abschluss des Tages wieder mal dezentes Nordlicht hinter den Wolken :o-thumbup


    Chor: Wir sind alle Individualisten :o-smile
    Einzelstimme: Ich nicht :o-tongue


    Reiseberichte siehe Profil :lofoten2:



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