Advent, Advent, der Jobo rennt …. zum Kurzurlaub in die alte Heimat --- Koblenz vom 30.11. bis 6.12.2023

  • Advent, Advent, der Jobo rennt …. zum Kurzurlaub in die alte Heimat --- Koblenz vom 30.11. bis 6.12.2023



    Auch dieser Kurzurlaub hat eine Vorgeschichte. Mein guter Freund organisiert jedes Jahr am 1.Advent den Winninger Lichterglanz. Diesen wollte ich 2021 endlich auch mal sehen und hatte bereits alles gebucht.

    Leider hatte meine Mutter, ich war der offizielle Betreuer meiner Mutter, dann im November 2021 einen Impfdurchbruch und ich hatte mich bei ihr auch angesteckt. Während ich noch in häuslicher Quarantäne weilte verstarb meine Mutter im Krankenhaus. Daher musste ich die damaligen Buchungen alle stornieren.


    Doch in diesem August entschied ich mich den Besuch endlich nachzuholen. :x-rolleyes:



    30. November 2023


    Nach einem guten Frühstück starte ich um 9:00 Uhr von Landshut nach Koblenz. Von Schnee ist noch nichts zu sehen (was sich ja dann einen Tag später ändern sollte). :x-crying:

    Die B15N wird zur Zeit an die A92 angeschlossen. Die auffahrt von der A92 auf die B15N ist aber erst am 15.12.23 fertig, daher muss ich über Essenbach fahren, was kein großer Umweg ist.


    Allerdings ist auch die Überleitung von der B15N auf die A93 nach Regensburg zur Zeit eine Baustelle und gesperrt. Ich muss an der Abfahrt Schierling-Nord die B15N verlassen und über Nebenstraßen durch Paring, Dünzling, Weillohe und Poign bis zur Autobahnauffahrt Bad Abbach fahren. Durch die Orte geht es nur mit 30 km/h, aber keine wirklich große Verzögerung. :pardon:


    Die restliche Fahrt bis Koblenz verläuft trotz starkem Verkehr recht zügig, nur die vielen Baustellen zwischen Nürnberg und Würzburg bremsen ein wenig. So treffe ich gegen 14:15 Uhr, nachdem ich zuvor einen Stopp am Grab meiner Mutter in Ehrenbreitstein eingelegt habe, beim Hotel Brenner in Koblenz ein. :hut:


    Ich lade einfach schnell mein Gepäck im Zimmer ab und mache mich auf den Weg in die Stadt, der Hunger meldet sich inzwischen. Wie üblich kehre ich im Alten Brauhaus ein und gönne mir ein Brauhausschnitzel und dazu eine Gerstenkaltschale. :beer:



    Mir fällt auf, dass ich hier einer der wenigen deutschen Gäste bin. An den meisten Tischen wird amerikanisch gesprochen, man ist ja aus Texas. :wacko1: Auch als ich später das Restaurant verlasse, höre ich viel texanischen Slang auf den Straßen von Koblenz. Da wird sich ein Flusskreuzfahrtschiff am Mosel- oder Rheinufer liegen, denke ich noch. :whistle3:



    Als ich das Moselufer erreiche muss ich mich korrigieren, hier liegen gleich drei dieser Flusskreuzfahrer :blush2: . Neben der 135 Meter langen TUI Isla liegt die etwas kürzere nickoSPIRIT und dahinter noch die 115 Meter lange DE ZONNEBLOEN, ein niederländisches Schiff.



    Ich spaziere nun in Richtung Deutsches Eck. Davor stehen als Mahnmale drei Stelen der Berliner Mauer. Von der anderen Rheinseite leuchtet die Festung Ehrenbreitstein in schönen Farben :search: . Am Rhein muss ich mich dann erneut korrigieren. Am Viking-Anleger (Viking hat mittlerweile in Koblenz tatsächlich eine eigenen Landungsponton) liegen noch zwei Viking-Kreuzfahrtschiffe nebeneinander. Kein Wunder, dass so viele Touristen heute in der Stadt sind. :pleasantry:



    Das ist auch der Grund, warum die Kabinenbahn zur Festung auf vollen Touren läuft. Auf der Festung findet aktuell der sogenannte Christmas Garden statt, ein weihnachtliches Lichterfest. Das steht allerdings nicht auf meinem Programm, da auch der Eintrittspreis mit 17,50 € (am Wochenende 19,50 €) stattlich ist, ich habe andere Pläne für die Tage, zumal auch noch die Kosten für die Seilbahn dazu kommen. :nono:



    Ich wende mich nun wieder der Stadt zu und nach wenigen Meter befinde ich mich am Görresplatz. Hier ist einer der sieben Plätze in Koblenz, an denen kleine oder größere Weihnachtsmärkte aufgebaut sind. Von hier aus gelangt man über die Firmungsstraße zum Jesuitenplatz. Den Markt hier hebe ich mir aber für einen anderen Tag auf. Über den Entenpfuhl geht es in Richtung Plan. :locomotive:



    Hier befindet sich einer der größeren Märkte mit vielen Buden für Essen, Getränke und Weihnachtsschmuck. Mittendrin steht die große Pyramide, an der man sich rund herum mit Ess- und Trinkbarem versorgen kann. Durch einen kleinen Hausdurchgang gelangt man zur Liebfrauenkirche mit einigen Weihnachtsbuden auf dem kleinen Platz davor.



    Den nächsten größeren Markt findet man am Münzplatz. Neben den üblichen Weihnachtsbuden findet man hier auch welche, die Kunstgegenstände verkaufen :good3: . Auch eine große Windmühle ist mittig aufgebaut, die ähnlich stark belagert ist, wie die Pyramide am Plan.



    Nachdem ich eine Weile kreuz und quer über die Märkte geschlendert bin, mache ich mich auf den Rückweg zum Hotel. Der Koffer ist schnell ausgepackt und anschließend mache ich es mir in dem schönen Zimmer gemütlich.

    Ich freue mich jetzt schon auf den morgigen Tag und auf den Winninger Lichterglanz. :dance3:



    Fortsetzung folgt …............

    Gruß Jobo,


    Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste.
    - Susan Sontag -


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  • Der Titel liess bei mir gerade das Kopfkino anspringen :laugh1:


    noch zwei Viking-Kreuzfahrtschiffe

    Gut hast du geschrieben, dass es zwei sind, ich wunderte mich schon, ob der seltsamen Forum und der Breite !

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  • 1. Dezember 2023



    Die Betten im Hotel Brenner haben schöne feste Matratzen, was mir immer einen guten Schlaf garantiert, so auch in dieser Nacht. Frühstück gibt es ab 7 Uhr, bzw. am Wochenende ab 7:30 Uhr bis 11 Uhr. Ein reichhaltiges Buffet und ein traumhaft gemütlicher Frühstücksraum laden auch zum ausgiebigen Verweilen ein. :x-thumbsup:



    Nach dem Frühstück bestelle ich mir mein Taxi für den Nachmittag, für die Fahrt nach Winningen. Für mein Hotelzimmer habe ich die Reinigung abbestellt, ich brauche nicht jeden Tag einen Room-Service. Wenn man will, bekommt man für eine solche Abbestellung ein Freigetränk bis 5 € am gleichen Tag an der Hotelbar :x-thumbup: , was ich allerdings nicht in Anspruch genommen habe.



    Da bis zum Nachmittag noch reichlich Zeit ist, mache ich noch einen Spaziergang in die Stadt. Mal sehen, ob die Flusskreuzfahrer über Nacht geblieben sind. Daher treibt es mich zuerst in Höhe der alten Burg ans Moselufer. Doch hier liegt kein Schiff mehr und auch am Viking-Anleger liegt heute Morgen nur noch eines der Schiffe. :search:



    Also kann ich mir jetzt in Ruhe einige der Weihnachtsmärkte in der Stadt anschauen. Zuerst zieht es mich zu dem kleinen, aber feinen Markt auf dem Willi-Hörter-Platz, dem Platz vor Rathaus und Schängelbrunnen. Natürlich ist um diese Zeit noch nicht viel los, aber einige Besucher sind doch schon da. :x-cool:



    Ich bummle nun langsam zum kleinen Weihnachtsmarkt auf dem Görresplatz, rund um den Historienbrunnen. Hier gibt es an einer der Buden original ungarischen Lángos, allerdings habe ich noch keinen Hunger. Eine andere Bude hat weihnachtliche Schnitzkunst aus Olivenholz, welches aus Bethlehem stammen soll. :pleasantry:



    Danach gehe ich zurück ins Hotel. Mit dem eigenen Auto nach Winningen fahren macht keinen Sinn :nono: , da man während des Lichterglanz nur außerhalb des Ortes parken kann und mit einem Shuttlebus in den Ort kommt. Auch die Zugfahrt möchte ich mir, nach den letzten Erfahrungen, nicht antun. Deshalb hatte ich mir für 15:40 Uhr ein Taxi ans Hotel bestellt.



    Das Taxi ist pünktlich da :ok: und rund 20 Minuten später bin ich in Winningen und treffe mich mit meinem Freund Thomas. Es ist ja quasi der Eröffnungstag des Lichterglanzes und er, als Organisator, natürlich jetzt noch stark gefragt. Während wir eine erste Runde drehen, läutet ständig sein Telefon :to_keep_order: . Hier klappt es mit dem Strom noch nicht, dort ist dieses Problem und an der anderen Ecke jenes. :help-sos:



    Daher lasse ich ihn sich erst mal um all die Problemchen kümmern und drehe die weitere Runde alleine. Schon Wahnsinn, welchen Aufwand man hier für die drei Tage getrieben hat. Thomas hat mir erzählt, dass er seit gut drei Wochen mit dem Aufhängen und Anbringen der ganzen Lichterketten beschäftigt war. :wacko1:



    Zum Essen gehe ich ins Weinhaus Hoffnung, dass früher von den Eltern von Thomas betrieben wurde, ebenso wie die Campinginsel in Winningen, die dann Thomas noch bis vor gut einem Jahr weiter betrieben hat. Nach dem Essen wird es draußen jetzt noch gemütlicher, da mittlerweile auch die Dunkelheit weiter Einzug gehalten hat. :x-thumbsup:



    Ich stelle mir den Aufwand auch riesig vor, die Lichterketten bis oben in die Hausgiebel zu befestigen. Das ist sicher nichts für Leute mit einem Höhenproblem :fie: . Die farbig angeleuchteten Häuser auf dem Marktplatz kommen in der Dunkelheit erst richtig zur Geltung.



    Nachdem ich eine Weile über den Marktplatz geschlendert bin und mir einen Glühwein gegönnt habe, wende ich mich in Richtung Weinhof, ein Platz auf dem auch der Winninger Weinhex-Brunnen steht. Auf diesem Platz ist beim jährlich stattfindenden Weinfest meist die Hölle los.



    Aber auch jetzt ist es nicht gerade ausgestorben hier, viele Menschen haben sich inzwischen hier versammelt. Auch hier entfalten die vielen bunt angestrahlten Häuser in der Dunkelheit ihre wahre Schönheit. Da ich Thomas hier nirgendwo entdecken kann, suche ich in der Straße Am Moselufer weiter. :search:



    Auch hier ist es inzwischen recht voll geworden. Am Ende der Straße ist eine Eisenbahn für Kinder aufgebaut. Diese Bahn hat tatsächlich eine richtige Dampf-Lokomotive :x-thumbup: und fährt nicht, wie sonst üblich, mit Strom. Durch die etwas längeren Belichtungszeiten in der Dunkelheit bekomme ich die Bahn nicht klar ins Bild, im Gegensatz zu dem Schmetterlings-Stelzenläufer.



    Ich telefoniere Thomas an und wir verabreden einen Treffpunkt, zu dem ich nun langsam hinübergehe. Dort treffe ich ihn mit einem Bekannten und wir gönnen uns noch ein Heißgetränk. Eine Bude aus Oberammergau gibt es auch hier, die Wildwurstwaren verkauft. Es gibt Hirsch, Reh, Wildschwein, Gams, Steinbock und vieles mehr. Extrem lecker ist die Wild-Bratwurst hier. :dance3:



    Bald wird es nun Zeit an die Rückfahrt zu denken. Während wir noch zu Bekannten von Thomas gehen, kommen wir an einer riesigen Menschenschlange, sicherlich gut 50 Meter lang, vorbei. Es sind Besucher, die auf den Shuttlebus zum Parkplatz warten.

    Ich rufe mein Taxi an und man will etwa 30 Minuten später am vereinbarten Punkt sein. Also Zeit genug für einen letzten Glühwein. Am Treffpunkt muss ich allerdings doch noch ein wenig länger warten, aber dann trifft mein Taxi ein. Auf der Rückfahrt unterhalte ich mich noch nett mit dem Taxifahrer, der aus Aserbaidschan stammt und in der Eifel wohnt.


    Da es doch schon recht spät ist, verbringe ich den restlichen Abend im Hotel.



    Fortsetzung folgt …...

    Gruß Jobo,


    Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste.
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  • was ich allerdings nicht in Anspruch genommen habe.

    Schande über dein Haupt :beer:


    Der Taxifahrer erinnert mich an einen am Frankfurter Flughafen. Er fuhr mich und die damals noch Schulkinder nach einem Flug nach Hause und im Gespräch stellte sicher heraus, dass der sehr gebildet und gut deutschsprechende Mann - ich glaube er war aus Syrien - in seinem früheren Leben Mathematikprofessor war. Zum Ärger meiner Kids stellte er ihnen auf der Fahrt Matheaufgaben :laugh1:

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  • 2. Dezember 2023



    Für den heutigen Tag habe ich keine große Planung. Gegen 11 Uhr holt mich mein Schwager am Hotel ab und wir fahren zu meiner Schwester, die in Lahnstein auf der Höhe wohnt. Für 13 Uhr haben die beiden für uns einen Tisch in einem Restaurant in Oberlahnstein am Rheinufer reserviert. :good3:


    Da ich weiter nichts vorhabe, hatte ich schon im Vorfeld beschlossen, von dort mit dem Bus des VRM (Verkehrsverbund Rhein-Mosel) wieder nach Koblenz zurück zu fahren, damit mein Schwager nicht zweimal nach Koblenz und zurück fahren muss.


    Ich hatte den VRM per Mail angeschrieben und man hat mir die entsprechenden Buslinien in der Nähe des Restaurants, sowie den Fahrpreis genannt.



    Nachdem ich mich von den beiden verabschiedet habe, gehe ich über die Kirchstraße zum Turmplatz, wo die Haltestelle sein soll. Doch weit und breit ist keine Haltestelle zu sehen :search: . Ich frage in einer Tankstelle nach und man weist mich zum westlichen Ende des Turmplatzes. Doch hier befindet sich nur die Haltestelle in die andere Richtung. :hmm:


    Schließlich frage ich ein junges Paar, das gerade vorbei kommt. Die nächste Haltestelle sei vorne am Globus-Markt. Ich gehe also in diese Richtung und sehe bald, vor der evangelischen Kirche, eine Haltestelle. Allerdings kleben hier dicke rote Aufkleber, dass diese Haltestelle z. Zt. nicht bedient wird. :pleasantry:


    So finde ich tatsächlich erst am Globus-Markt die entsprechende Haltestelle und nach gut 15 Minuten kommt auch der Bus. Während der Busfahrt schaue ich noch einmal auf die Fahrplanauskunft, die man mir zugesandt hat.


    Weder in dem Text der Mail, noch auf der ersten Seite der Fahrplanauskunft finde ich irgendeinen Hinweis auf das Nichtvorhandensein der Haltestelle Turmplatz. Erst auf der Rückseite finde ich ganz unten im Kleingedruckten den Hinweis:


    Die Haltestelle Turmplatz kann aufgrund einer Baumaßnahme nicht angefahren werden. (Originaltextgröße)


    Das hätte man auch in der Mailantwort erwähnen können, zumal ich ja explizit nach der Abfahrt ab Haltestelle Turmplatz gefragt habe. :pillepalle: :diablo:


    Immerhin ist die Fahrt ruhig und mit 4,60 € für die lange Fahrt mit gut 13 Haltestellen noch günstig. Die Haltestelle Christuskirche ist nur um die Ecke meines Hotels, wo ich den Nachmittag verbringe, bevor ich am Abend noch eine lange Runde durch die Stadt drehe.



    3. Dezember 2023



    Am heutigen Sonntag steht kein Treffen an, den habe ich für mich alleine. Nach dem Frühstück habe ich Lust auf einen langen Verdauungsspaziergang und plane durch die südliche Vorstadt Richtung Oberwerth zu gehen und von dort die Rheinanlagen entlang in die Stadt. :locomotive:



    Vor dem großen Krankenhaus Evangelischer Stift fällt mir eine Skulptur auf. Durch die kleine Hinweistafel daneben wird mir klar, dass hier aus einem Denkmal wohl eher ein Mahnmal geworden ist. Hier sieht man mal wieder, dass so manches erst Jahrzehnte später offenbar wird. :whistle3:



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    Als ich an die Josefskirche komme, läutet man hier gerade zur Messe. Irgendwie gefällt mir der Klang der großen Glocken der Stadtkirche, die sind sicherlich weit zu hören. Jedenfalls läuten sie mir noch lange hinterher, als ich mich bereits der Rheinlache am Oberwerth nähere. :good3:



    Typisch für den Sonntag-Vormittag ist es sehr ruhig hier, wenn auch sehr kalt, wohl um die 0°C oder sogar ein wenig darunter. Die Boote liegen, meist schon winterfest verpackt, hier in der Rheinlache und nichts rührt sich auf ihnen. Lediglich die in Koblenz inzwischen heimischen Nilgänse sorgen für Bewegung und Geschnatter. :mosking:



    Leider endet mein Weg dann schon vor der Rheinbrücke. Die Pfaffendorferbrücke, die 1953 eingeweiht wurde, hat inzwischen ausgedient und man hat in diesem Jahr begonnen direkt daneben eine neue Brücke zu bauen und deshalb den Rheinuferweg dauerhaft gesperrt. Den über 40.000 Fahrzeuge, die täglich über den Rhein wollen, ist die jetzige Brücke nicht mehr wirklich gewachsen und sie soll nach Fertigstellung der neuen Brücke abgerissen werden.



    Den restlichen Nachmittag verbringe ich zum Aufwärmen im Hotel, bevor ich dann am Abend wieder in die Stadt gehe, um irgendwo den Hunger zu stillen. Auf dem Weg zum Alten Brauhaus gehe ich noch über die Weihnachtsmärkte vor dem Schängelbrunnen und auf dem Jesuitenplatz.



    Im Alten Brauhaus ist richtig viel los und ich frage nach einen Platz für mich. Man will mich zu drei Chinesinnen an den Tisch setzen. Nun habe ich grundsätzlich nichts gegen Chinesen, aber das Geschnatter (man verzeihe mir den Ausdruck, aber der trifft es am Besten) der Damen geht mir schon von weitem auf den Nerv, das will ich mir nicht längere Zeit anhören. :musik:

    Daher verlasse ich das Alte Brauhaus und gehe zum Weinhaus Hubertus. Hier ist noch ausreichend Platz und auf der Tageskarte finde ich eine Flammkuchen-Variation, die ich ausprobiere. In dem Schmand sind dünne Apfelscheiben eingearbeitet und belegt ist er mit Schwarzwälder Schinken, Rucola, Käse und Walnüssen.

    Ich war richtig begeistert, da es super lecker war, eine interessante und schmackhafte Kombination. :x-thumbsup:


    Für den Rückweg zum Hotel nehme ich mir vor, jedem der Koblenzer Weihnachtsmärkte noch einen kleinen Besuch abzustatten.


    Zuerst dem Weihnachtsmarkt auf dem Münzplatz:


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    Dann dem kleinen vor der Liebfrauenkirche,


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    und durch den kleinen Durchgang dem auf dem Plan:


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    Von hier ist es nicht weit bis zum Jesuitenplatz,


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    und dem am Schängel auf dem Willi-Hörter-Platz:


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    Noch ein Abstecher zum Görresplatz,


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    und über den Zentralplatz


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    zurück zum Hotel und den Tag beschließen.



    Fortsetzung folgt …..

    Gruß Jobo,


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  • Jobo, Koblenz kenne ich bisher nur als ungeliebten Umsteigebahnhof von und nach Trier:

    verpasste Anschlusszüge, geschlossene Bahnhofsgaststätten, zugige Bahnsteige, ...

    Nie wäre ich auf die Idee gekommen, der Stadt einen Besuch abzustatten. Das ändert sich durch deinen Beitrag mehr und mehr. Ein super Reiseführer für einen Besuch, den ich vielleicht bald einmal mache. Danke! :o-thumbsub


    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • Schau mal in mein Profil "Über mich", da findest du noch viel mehr berichte über Koblenz, die wesentlich ausführlicher sind.

    Gruß Jobo,


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  • 4. Dezember 2023



    Für den frühen Nachmittag habe ich mich mit meinem Sohn verabredet. Da er selbst kein Auto hat haben wir vereinbart, dass ich Uhr so gegen 14 Uhr in Mendig abhole. Die mühsamen Fahrten mit den regionalen und meist überfüllten Bahnen will ich ihm nicht zumuten. :nono:



    Den Vormittag habe ich somit noch Zeit und möchte einen Blick auf die Baustelle der Rheinbrücke werfen. Dazu spaziere ich am Schloss vorbei zu den Rheinanlagen. Es ist allerdings sehr kalt heute Morgen, wie mir jetzt auffällt. Zum Glück habe ich eine Wollmütze dabei. :x-biggrin:

    An der Brücke selbst wird noch nicht gebaut, man arbeitet wohl noch massiv an den neuen Brückenpfeilern.



    Am Anleger von Viking liegt heute nur noch ein Schiff. Ich spaziere weiter, am Deutschen Eck vorbei, und erreiche den Biergarten am Moselufer. Im Sommer ist hier immer Hochbetrieb, doch jetzt ist alles verschlossen.

    Weiter hinten liegen zwei Kreuzfahrtschiffe am Moselufer.



    Auf dem Rückweg zum Hotel mache ich noch einen Abstecher zum Weihnachtsmarkt auf dem Plan. Hier denkt man auch an vierbeinige Besucher. :noki:


    Ich wärme mich im Hotel wieder auf, während es draußen beginnt leicht zu schneien. Auf der Fahrt nach Mendig wird der Schneefall stärker, aber die Straßen bleiben frei.


    Ich lade meinen Sohn ein und gegen 14:30 Uhr sind wir zurück auf dem Hotelparkplatz. Wir gegen in Richtung Bahnhof, da wir im Königsbacher Treff speisen wollen. Das Restaurant hat normalerweise täglich von 11 bis 23 Uhr geöffnet mit warmer Küche.


    Als wir jedoch kurz vor 15 Uhr dort eintreffen, hängt an der Tür ein Zettel, dass heute ab 15 Uhr geschlossen ist. Dumm gelaufen, da haben wir wohl genau den falschen Tag erwischt. Vielleicht eine geschlossene Gesellschaft oder deren eigene Weihnachtsfeier, wer weis. :pardon:


    Wir gehen daher in die Stadt und kehren im Alten Brauhaus ein, wo wir auch noch einen Tisch bekommen. Nach dem leckeren Essen ist es uns zu kalt für einen längeren Spaziergang. Deshalb gehen wir zurück zum Hotelparkplatz und ich fahre meinen Sohn wieder nach Hause.


    Am Abend drehe ich nur noch eine kleine Runde, aber für größere Touren ist es mir zu kalt heute, nasskalte -3 °C. :x-crying:



    5. Dezember 2023



    Meinen letzten Tag in Koblenz lasse ich recht ruhig angehen. Das leckere Frühstücks-Buffet wird herzhaft von mir geplündert. Danach mache ich mich auf den Weg zu der großen Bushaltestelle vor der Rheinbrücke. Ich möchte ans Grab meiner Mutter und dort die Batterien an der kleinen LED-Kerze austauschen, habe aber keine Lust über die jetzt noch sehr zugige Brücke nach Ehrenbreitstein zu laufen.

    Da es nur drei Haltestellen bis zum Friedhof dort sind, will ich den Bus nutzen. Ein wenig geschockt bin ich dann, dass mich der Fahrschein für die drei Haltestellen (knapp 2 km) bei der KoVeb (Koblenzer Verkehrsbetriebe) satte 3,60 € kostet :x-blink: . Vor drei Tagen bin ich für 4,60 € eine Strecke von gut 6,5 km mit 13 Haltestellen gefahren.



    Nachdem ich die Batterien ausgewechselt habe und das LED-Licht wieder flackert, mache ich mich zu Fuß auf den Rückweg. Zuerst schlendere ich noch ein wenig durch Ehrenbreitstein, immerhin habe ich hier gewohnt, bevor ich nach Bayern umgesiedelt bin. :x-thumbup:

    Danach spaziere ich am Rheinufer entlang in Richtung der Brücke.



    Am diesseitigen Ufer wird schon heftig an den neuen Brückenauffahrten gearbeitet, während auf der Brücke selbst eingeschränkter Verkehr eingerichtet ist. Gerade unterquert ein Tankschiff die Rheinbrücke. Schon in den letzten Tagen war mir aufgefallen, dass sowohl Rhein, wie auch Mosel recht viel Wasser führen. Noch ist es kein Hochwasser, aber viel fehlt da nicht mehr. :hmm:



    Ich bin froh als ich endlich von der Brücke runter bin, zog dort doch ein eisiger Wind, nicht wirklich angenehm :x-thumbdown: . Ich bummle noch bis in die Dunkelheit auf den Koblenzer Weihnachtsmärkten und in der schönen Altstadt herum, bevor ich mich auf den Rückweg ins warme Hotel mache.


    Da ich in den Nachrichten der letzten Tage schon mitbekommen hatte, was schneemäßig in Bayern los war, bin ich gespannt auf die morgige Rückfahrt.



    6. Dezember 2023



    Frühstücken, die letzten Sachen einpacken und das Hotel bezahlen, dann bin ich schon auf dem Weg zum Parkplatz. Eingeladen ist schnell und 8:40 Uhr fahre ich los. Zuerst wieder nach Ehrenbreitstein. Ich habe mir reichlich leere Kanister und Flaschen mitgebracht, die ich im Dähler Born nun mit dem leckeren Quellwasser auffülle. Wie immer lasse ich natürlich eine kleine Spende für den Erhalt des Brunnens da. :x-thumbsup:


    Danach verabschiede ich mich noch am Grab von meiner Mutter, bevor ich über Montabaur auf die A 3 zusteuere. Der erste Teil der Fahrt verläuft problemlos. Seit die A 3 bis Würzburg inzwischen dreispurig ausgebaut ist, hat es hier nur noch selten Staus.


    In einen solchen gerate ich dann aber wenig hinter Würzburg in einem Baustellen-Bereich. Schnell bildet sich vorbildlich eine Rettungsgasse, bis die ersten Vollpfosten diese einfach nutzen, um weiter nach vorne zu fahren :pillepalle: . Das Ergebnis ist dann weiter vorne ein totales Chaos und wir stehen gut 20 Minuten still, bevor sich der Stau langsam auflöst.


    Manchen Leuten sollte wirklich auf Lebenszeit der Führerschein genommen werden. Ohne diese Hirnbratzen wäre der Stau wahrscheinlich nach wenigen Minuten Geschichte gewesen :dash: . Die weitere Fahrt verläuft aber ohne Staus oder sonstige Probleme, auch sind die Straßen alle geräumt.



    Um 14:10 Uhr fahre ich zu Hause wieder in die Tiefgarage. Die Nebenstraßen hier sind noch dick mit Schnee und Eis belegt, man kommt sich vor, als führe man über einen Rübenacker oder eine Stoßdämpfer-Teststrecke.

    (wusstet ihr übrigens, dass der Name Beethoven aus dem flämischen stammt und auf deutsch Rübenacker bedeutet)


    Auch kann ich sehen, dass rundherum noch viel Schnee liegt, man kann ahnen wie das Ende letzter Woche herunter geschneit haben muss. :x-crying:


    Trotz Regen, Schnee und Kälte war es wieder mal schön in der alten Heimat zu sein.


    Bis bald Koblenz. :x-thumbsup:

    Gruß Jobo,


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  • Seit die A 3 bis Würzburg inzwischen dreispurig ausgebaut ist, hat es hier nur noch selten Staus.

    Ach so - da solltest du mal die täglichen Verkehrsnachrichten der A3 hier im Rhein-Maingebiet hören! Da gibt es fast täglich Staus und ab 16 Uhr steht man nur ostwärts :wacko1:

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  • Also ich bin bei den letzten Malen nur in den Baustellen-Chaos zwischen Würzburg und Nürnberg im Stau gestanden. Von Frankfurt nach Würzburg war eigentlich immer freie Fahrt, in beiden Richtungen.

    Gruß Jobo,


    Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste.
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  • Da hast du Glück gehabt. Von Limburg runter staut es auch oft. Meistens sind die Staus aber eher nachmittags und da bist wohl meist schon durch. Dieser Tage gab es im Abendverkehr einen Stau vom Flughafen bis Hanau über 18km. Laut Radio brauchte man "nur" eine Stunde zum Durchfahren. Da bricht dann hier südlich der A3 der ganze Verkehr zusammen, weil viele umfahren.

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