Otto Sverdrup - Auf den Spuren der Postschiffroute im Winter 16.02. - 01.03.2024 - Keine Expedition mehr

  • Mit der OTTO SVERDRUP vom 16.02. bis 01.03.2024 von Hamburg bis ans Nordkapp und zurück!



    Prolog:


    Im Januar 2023 treffen wir uns mit Freunden zum Frühstück. Da kommt das Gespräch auf eine Werbung von Hurtigruten mit der Trollfjord ab Oslo, die mir zunächst ins Auge gefallen ist. Meine Freundin ging sofort darauf ein, aber lieber, der einfacheren Anreise wegen, mit der OTTO SVERDRUP ab Hamburg.


    Die Männer zeigten sich zumindest nicht abgeneigt (ihr erinnert euch vielleicht, mein Mann hat nach unserer Reise mit der Trollfjord 2014 gesagt, einmal Hurtigruten reicht ihm! :rolleyes: ) Also haben wir Frauen beschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen und noch in der gleichen Woche, nachdem wir uns für einen Termin und die Kabinen entschieden haben, unser Reisebüro aufgesucht und gebucht. :thumbup:


    13 lange Monate der Vorfreude lagen nun vor uns. :dance4:


    Im Laufe der Zeit habe ich die Reisen verfolgt und mich mit der Expeditionsreise angefreundet, die jedoch nicht ausschlaggebend war für unsere Buchung. Dann kam die Nachricht, dass es nun keine Expeditionsreise mehr werden würde, aus bekannten Gründen. Das heißt keine wissenschaftlichen Experten mehr an Bord, keine Zodiactouren, keine Anlandungen an kleineren Inseln oder Häfen mehr. Das es keine Jacke mehr geben sollte war uns egal.


    Nicht toll fanden wir den Wegfall der Fahrt durch den Lysefjord, dafür Stavanger am Sonntag (Was macht man da so lange? Wir kannten es bereits von früheren Reisen, soviel vorab, wir haben die Zeit wunderbar nutzen können). Olden mit Bustransfair statt ausbooten in Loen fand ich nicht schlimm.


    Also haben wir uns entschlossen, wir nehmen die 300 € Bordguthaben und bleiben bei unserem Plan.


    Die Anreise war auch noch ein kleines Problem. Steinwerder bietet sich an für Autoanreise mit direktem Parkplatz. Was aber wenn das Schiff dann doch in Altona startet oder endet? Und ist der Parkplatz direkt am Hafenbecken auch wirklich Hochwassersicher? Mit dem Zug war nach vielen schlechten Erlebnissen in der letzten Zeit keine Option und zusätzliche Übernachtungen kamen aus zeitlichen Gründen auch nicht in Frage. Also haben wir Steinwerder Parkplatz gebucht, zumal man bis 48 Std vorher auch noch hätte stornieren können. Bei Terminalwechsel oder Hochwassermeldungen etwa.

    Aber alle meine Bedenken waren grundlos. Die Entscheidung war für uns Vier die preiswerteste und entspannteste Wahl. :o-thumbsub

  • Nun geht es los mit:


    Tag 1 Freitag, 16.02.24


    Nach gut 3 stündiger Fahrzeit erreichen wir das Terminal Steinwerder. Schnell ist das Gepäck ausgeladen und abgegeben. Es herrscht schon reges Treiben. Wir suchen uns erst mal einen Platz und trinken einen Kaffee und mitgebrachte Brote. 13:15 können wir einchecken, was reibungslos klappt. Freundlich werden wir an Bord begrüßt und auf Deck 8 verwiesen, bis die Kabinen freigegeben werden. Auf dem Weg dorthin werfen wir einen Blick in die Kabine und sehen, die Koffer sind da und die Kabine ist soweit fertig!


    Dann trinken wir erst mal einen Kaffee. Im Fredheim ist es aussichtslos einen Platz zu bekommen. Nach der obligatorischen 30minütigen Pflichtveranstaltung der Sicherheitseinweisung um 15 Uhr versuchen wir es noch einmal und es gelingt. Das Essen schmeckt sehr gut und wir staunen über das inkludierte Weinangebot, damit lässt es sich wohl 14 Tage aushalten.



    18 Uhr dann Sail Away Cocktail auf Deck 8 in der Explorer Lounge und Bar beim lautlosen Auslaufen.

          

    Bis der Hafenlotse auf Höhe von Övelgönne von Bord geht und der Kollege, der die Fahrt bis Cuxhaven begleitet an Bord kommt bleiben wir auf Deck 5 am Heck und genießen die schwindenden Lichter Hamburgs.



    Im Aune gibt es heute Abend Buffet.


    20 Uhr findet noch ein Willkommenstreffen im Vortragsraum statt, mit Informationen zu unserer Reise. Die Veranstaltungen finden immer 2 mal statt, meistens um 18 und um 20 Uhr in Deutsch im Vortragsaum und auf Englisch um 20 Uhr im Workshop Raum.


    Die Reise war ausgebucht und wir waren glaube ich so um die 470 Passagiere, der größte Teil deutschsprachig.


    Noch ein Rundgang über Deck 5 und ein Absacker in der Explorer Lounge, bevor wir gegen 23 Uhr, nachdem wir Cuxhaven passiert haben, die Kabinen aufsuchen.


    Zur Kabine kann ich nur sagen, wir haben uns die ganze Zeit sehr wohl gefühlt, anfänglich fand ich die Betten etwas hart, aber nach 2 Nächten hatte ich mich daran gewöhnt. Die Klimaanlage funktionierte gut und war auch nicht störend. Schrankfläche war mehr als ausreichend. Im Bad kann man gut eine Kulturtasche aufhängen, somit reicht der Stauraum auch. In der Dusche befindet sich ein ausklappbarer Haken, wo man Kleidung auf Bügeln abhängen kann. Haben wir nicht benötigt, denn wir sind nicht ein einziges Mal nass geworden. Der Duschvorhang war auch nicht aufdringlich. Ein Garderobenschrank mit drehbaren 3er Haken bietet ausreichend Platz für Jacken und Schuhe. Zusätzlich noch 2 ausklappbare Haken vor dem Bad. Safe, Föhn, Schuhanzieher, Wasserkocher, alles vorhanden. Bademäntel hatten wir nicht, haben wir aber auch nicht benötigt, da die Sauna ja eh außer Betrieb war.

       


    Blick aus dem Fenster


    Fortsetzung folgt...

  • Tag 2 Samstag, 17.02.24

    Esbjerg 8:00 bis 12:00 Uhr


    Wir frühstücken um 8 Uhr, natürlich waren vorher schon ein paar Runden auf Deck 5 mit Anlegen in Esbjerg Pflicht!

    8:45 Uhr kamen die 3 Shuttlebusse, die die weißen Männer, das maritime Zentrum und die Innenstadt der Reihe nach abfahren sollten und dann kam lange kein Bus. Alle Wartenden waren sehr ungehalten und die Reiseleiter ziemlich hilflos. Es war bei der nun 3. Reise nach der Rückholung der OTTO SVERDRUP von HX zur Rute, der erste Stopp in Esbjerg und irgendetwas lief hier nicht so toll.


    Wir haben uns dann zu Fuß ins Zentrum aufgemacht (10 Min bis zur längsten Einkaufsstraße Dänemarks).


    Die Geschäfte öffneten aber erst um 10 Uhr und es war ein auffallend hoher Leerstand von Geschäften. Am Ende der Straße gab es dann ein großes Einkaufszentrum, wo wir uns ein wenig aufgewärmt haben. Am Konzerthaus und dem Wasserturm hält der Shuttlebus, aber wir laufen bei nun blauem Himmel und Sonnenschein noch mal zu dem Platz, wo rund um das Reiterdenkmal Christian IX eine große Eisbahn aufgebaut ist und zur Erlöserkirche, wo aber gerade eine Beerdigung stattfindet. Und schon wird es Zeit zum Schiff zurück zu kehren.

           


    Pünktlich 12 Uhr legen wir ab, vorbei an der Insel Fanö, die weißen Männer grüßen vom Strand.

     

      


      

    12:30 Mittagsbuffet, wir fanden es jeden Tag abwechslungsreich und fast alles auch lecker.

    Immer Fisch, eine Sorte Fleisch warm, kaltes Fleisch und Lachs sowieso. Mischgemüse und verschiedene Beilagen. Manche Salatkombinationen, sagen wir mal, waren interessant. Das Dessertbuffet bestand meistens aus 2 Kuchen oder Auflaufvariationen, 1 Cremesorte im Glas angerichtet, kleine Minitörtchen, 2 wechselnden Sorten Eis mit verschiedenen Toppings und frischem Obst.

    Das Einzige was man vielleicht beanstanden könnte, es war fast immer nur lauwarm. Aber heißes Essen soll ja auch gar nicht gesund sein! ;)


    14 Uhr gab es einen Vortrag von unserem Bordfotografen Michel mit allgemeinen Foto-Tipps und Einstellungen für die Nordlichtfotografie. Später konnte man ihn auch noch aufsuchen und er hat bei der Einstellung geholfen.


    15 Uhr Vorstellung des Ausflugsprogramms.


    16 Uhr Kaffee und Dessert (anstatt Kuchen) im Fredheim

    Ein paar Tage später haben wir erfahren, dass auf Deck 8 in der Explorer Lounge so ab 15:30 Uhr immer ein paar Tabletts mit kleinen Kuchenteilchen bereitgestellt wurden (Miniberliner, Zimtschnecken, Schokokekse) Auch diverse Kaffeevariationen waren hier kostenlos an der Bar erhältlich, sowie Mineralwasser mit Kohlensäure.


    17:15 Uhr Sonnenuntergang leider hinter den Wolken auf Deck 5 und ab 18 Uhr machen wir eine kleine Pause bis wir 20 Uhr zum Abendessen gehen.


    21:15 Uhr Kapitäns- Empfang mit Vorstellung der Offiziere


    Kapitän Kai Albrigsten aus Stokmarknes

    Der Küchenchef ist Österreicher, die Rezeptionschefin Deutsche. Die anderen habe ich leider nicht behalten.


    Wir bleiben noch bis kurz vor Mitternacht in der Bar, bevor wir schlafen gehen. :sleeping:


    Fortsetzung gleich ...

  • Jobo

    Added the Label NK-EX
  • Tag 3 Sonntag, 18.02.24

    Stavanger 10:00 bis 15:30 Uhr


    10 Uhr legen wir in Stavanger am Konzerthaus an. Es ist grau und regnet. In einigen Ecken liegt noch etwas Schnee. Als wir eine halbe Stunde später aufbrechen nieselt es aber nur noch etwas und hört bald ganz auf.


    Wir schlagen zunächst den Weg in das Gamle Stavanger mit seinen alten weißen Holzhäusern und schmalen Gassen ein.




    Um 11 Uhr öffnet das Konservenmuseum, das hatte ich mir im Internet schon angeschaut und es erwies sich wirklich als sehr interessant und sehenswert. Die Mitarbeiter waren sehr beflissen uns alles zu erklären und alte Maschinen wurden extra für uns angeworfen zur Demonstration. Seit 2019 ist dem Museum auch noch ein Druckerei-Museum angeschlossen, was auch sehr interessant war. Für den Rundgang gab es Audioguides in deutscher Sprache. Ebenso gab es ein Museumscafé, welches einen sehr guten Eindruck machte und im Sommer auch Tische im Innenhof bereithält.

     


       Hier gab es auch eine Dose "Katerfrühstück" :o-thumbsub


    Eine Dose mit Schokoladen-Sardinen wanderte dann noch in den roten Rucksack.


    Auf dem großen Platz auf dem Weg zur Domkirke tummelten sich einige Schwäne und Jungschwäne. Ich habe nach Erfahrungen aus meiner Kindheit Respekt vor diesen großen Vögeln und mache lieber einen Bogen. Die Domkirke war leider geschlossen und rundum mit Bauzäunen abgesichert. Durch die Gassen schlagen wir uns weiter Richtung inkludiertem Ölmuseum. Das ging ziemlich schnell, da ja Sonntag ist und die Geschäfte geschlossen sind.

      

    Das Ölmuseum kannten wir bereits aus einem früheren Besuch, aber wir haben es uns trotzdem noch einmal angeschaut (Bis hier fuhr übrigens auch ein kostenloser Shuttlebus vom Schiff). Es ist sehr interessant und wäre noch besser, wenn es auch hier Audioguides geben würde. Die Menschen, die auf den Ölplattformen ihr Geld verdienen müssen, sind wirklich nicht zu beneiden.


    Wir gehen auf dem Weg zurück zum Schiff durch die bunte Straße: Fargegaten - Øvre Holmegate. Auch hier ist nicht viel los, aber man kann sich vorstellen, dass im Sommer hier das Leben tobt.


    Wir Frauen wollen noch einmal durch das Gamle Viertel zurück zum Schiff während die Männer den direkten Weg nehmen und so tatsächlich noch einen Tisch im Fredheim bekommen. Die einzige Möglichkeit noch eine Kleinigkeit vor dem Abendessen zu essen zu bekommen. Nur leider ist das Fredheim mit seinen 44 Plätzen dem Ansturm nicht gewachsen und es ist Glückssache. Heute hatten wir das Glück. :essen:


    Anschließend gehen wir noch einige Runden auf Deck 5, es ist sehr diesig und es gibt nicht viel zu sehen. Ein kurzer Aufwärmstopp auf Deck 8 beschert uns noch den Genuss von super leckeren Mini-Zimtschnecken. Dann gehen wir wieder raus, als wir durch den engen Storasund fahren und bleiben bis Haugesund 18:15 draußen.


    Nach dem Abendessen nehmen wir noch einen Drink in der Bar Deck 8.

    Hier ist es immer sehr warm, besonders ganz vorne, da reicht ein T-Shirt.


    Ich wäre lieber in den Lysefjord gefahren, aber bei diesem grauen Wetter war es dann in Stavanger doch ganz nett und der Tag ist wieder viel zu schnell vergangen. Das Konservenmuseum kann ich wirklich empfehlen. :thumbup:


    Morgen geht es weiter nach Alesund ...

  • Vielen Dank für Deinen interessanten Reisebericht. :good3:


    Die Bilder aus Stavanger erinnern mich an mein Vorprogramm dort im Jänner 2023. Das IDDIS (Museum für Konserven und Druckerei) und das Ölmuseum waren sehr informativ und haben mir auch sehr gefallen. :8o:

  • Danke für den angenehm zu lesenden Bericht. Vor zwei Jahren bin ich die Tour noch bei HR Expeditions gefahren. Bin gespannt, wie es sich verändert hat. Geblieben ist jedenfalls mit Kay Albrigtsen ein toller Kapitän.

  • Ich steig dann jetzt auch schon mal zu. Auch wenn es bei mir noch 6 Monate, bis ich die Planken eines solchen Schiffes das erste Mal betrete 😎



    Danke für die vielen (Zeit-) Details. So weiß ich, wieviel Beschätigungsmaterial ich (nicht) einpacken muss und kann ein Gefühl für die Landaktivitäten entwickeln, was machbar ist, was eher nicht.

  • Danke für die vielen (Zeit-) Details. So weiß ich, wieviel Beschätigungsmaterial ich (nicht) einpacken muss und kann ein Gefühl für die Landaktivitäten entwickeln, was machbar ist, was eher nicht.

    Zu Beschäftigungsmaterial kann ich nur sagen: Mein Buch war ganz schön angestaubt am Ende der Reise. Hat sich nicht vom Nachtschränkchen weg bewegt. Ich hatte es auch nur eingepackt, weil man weiß ja nie wo man auf so einer Reise im Winter strandet ;) (Wetter, Probleme mit dem Schiff)

    Geblieben ist jedenfalls mit Kay Albrigtsen ein toller Kapitän.

    Ja, das kann ich nur bestätigen :thumbup: Was er sich so zwischendurch immer einfallen lassen hat und immer das Wetter im Blick dabei :o-thumbsub

    Die Bilder aus Stavanger erinnern mich an mein Vorprogramm dort im Jänner 2023. Das IDDIS (Museum für Konserven und Druckerei) und das Ölmuseum waren sehr informativ und haben mir auch sehr gefallen. :8o:

    Kann sein, dass es dein Tipp war, der mich auf die Webseite geführt hat :o-thumbup

  • ... und nun weiter im Text und natürlich auch Bild :)


    Tag 4 Montag, 19.02.24

    Ålesund 13:00 bis 18:00 Uhr


    7 Uhr zeigt ein Blick aus dem Fenster Berge in blauer Stunde ohne Regen. Schnelle Morgentoilette und raus auf Deck 5. Obwohl wir 8 Uhr Frühstückstermin hatten kann ich mich nicht trennen. 8 Uhr passieren wir Maloy.


         

    Nachdem wir dann Raudeberg und den Ulvesund hinter uns lassen und langsam auf die Stad kommen gehe ich 8:30 erst mal frühstücken. Nach dem Frühstück zur Passage des Vestkapp bin ich wieder draußen.

      

    Die Stad ist heute sehr ruhig. Kurz nach 11 Uhr passieren wir dann die Herøybrua

      

    Die Wolken hängen tief, aber die Sicht ist gut. Wir wechseln zwischen Deck 5 und aufwärmen in der Explorer Lounge Deck 8 bis wir überpünktlich um 12:40 in Alesund anlegen.


    Bereits 13 Uhr verlassen wir das Schiff und gehen zunächst in die Stadt.

      

    Dann rauf auf den Aksla. Die Stufen sind zum größten Teil eisfrei. Auf dem Schiff hat man die Schuhspikes dringend empfohlen, die kostenlos für die Reise zur Verfügung gestellt wurden.

      

    Die Aussicht ist wie immer wunderschön, auch wenn der Himmel nicht blau ist.

        

    Anschließend gehen wir zurück zum Schiff und fahren 15:20 Uhr mit dem Shuttlebus zum inkludierten Atlantik-Aquarium. Hier sind nur noch wenige Besucher unterwegs und wir schauen uns alles in Ruhe an.


    Außen bei den Pinguinen und Robben fängt es dann leider etwas an zu regnen, was aber auch für tolle Lichtstimmungen sorgte. :thumbup:

         

    Zurück mit dem Shuttlebus, bleibt noch genügend Zeit sich in dem Souvenir-Shops am Hafen umzusehen.


    An Bord gehen wir auf Deck 8 einen Cappuccino trinken und beim Auslaufen um 18 Uhr drehe ich noch ein paar Runden und genieße noch die schwindenden Lichter in der blauen Stunde.


    Kurze Pause, Abendessen, Absacker Deck 8.

    Und morgen gibt es dann einen geruhsamen Seetag :/ ;)

  • Tag 5 Dienstag, 20.02.24

    Seetag


    7 Uhr blaue Stunde, tiefhängende Wolken, aber trocken. Der ganze Tag bleibt leider ziemlich grau :(


    Immer wieder enge Passagen, Fischfarmen, Delphine tauchen kurz auf, nahe am Schiff.

         

    Die Folda präsentiert sich ruhig.


    Vorbei an Rörvik

      

    15:30 Uhr erreichen wir den Torghatten . Der Kapitän lässt sich Zeit und bleibt eine halbe Stunde in wechselnden Positionen bis wir langsam unsere Fahrt fortsetzen.

           

    Cappuccino mit Mini-Schokoberliner auf Deck 8. Später eine Präsentation unseres österreichischen Küchenchefs: Fenalar: gepökelter Lammschinken, sehr lecker!


    18 Uhr gibt es dann die tägliche Präsentation des Coastal Experience Team heute mit Doreen und Julian.


    Wir haben keine Zeitangabe für die Polarkreisüberquerung abgegeben.

    Nach dem Abendessen warten wir aber trotzdem gespannt auf den Augenblick und zum ersten Mal auf unserer Reise erklingt dann unser Typhon um 22:45:05 und der Polarkreis-Globus wird von der Brücke angestrahlt.


    Beim Wechseln meines Akkus am Vormittag hat sich leider das Datum auf 2018 zurück gesetzt, so möge man mir verzeihen wenn nicht alle Fotos in der richtigen Reihenfolge erscheinen :rolleyes:

      


    ... und morgen dann die Lofoten.

  • Huskyfan

    Still und heimlich hab ich mich gleich in Hamburg mit an Bord geschlichen, möchte ich doch keinen Satz und keines von deinen wunderschönen Fotos verpassen.

    Da wir fast zum gleichen Termin 2022 mit der OTTO SVERDRUP unterwegs waren, kann ich mir alles sehr gut vorstellen und die Begeisterung gut verstehen. Da wir die langen Liegezeiten für uns nicht mehr nutzen können

    (extrem fußlahm :o-wink ) ist für uns die original Postschiffreise die passendere. Egal wie: Norwegen mit Hurtigruten ist einfach unschlagbar. Im Moment können wir (noch) keine weitere Hurtigrute planen, umso mehr freue ich mich über jeden Reisebericht und jetzt besonders über deinen. Habe vielen Dank dafür! Bitte weiter so!


    Liebe Grüße von Trollebo :o-smile

  • Kann sein, dass es dein Tipp war, der mich auf die Webseite geführt hat :o-thumbup

    Gerne - den Tipp hatte ich zuvor einem Reisebericht von Noschwefi entnommen - möglicherweise hast Du ihn damals auch dort gelesen. Ich reiche den Dank daher an ihn weiter. :good3:

    Beim Wechseln meines Akkus am Vormittag hat sich leider das Datum auf 2018 zurück gesetzt

    Könnte es sein, dass sich Deine Kamera in die Vor-Covid-Zeit zurückwünscht? ;)

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!