Wenn Spitzbergen ruft... Eine hurtige Entscheidung für den Spitzbergen-Express mit der MS Trollfjord (31.05.-16.06.)

  • Freitag, 7. Juni


    In der Nacht werden wir ordentlich durchgeschaukelt. Gut, dass wir Ballastwasser aufgenommen haben!

    Ich liebe Seetage und finde sie gar nicht langweilig. DIe Wellen, die Lichtstimmungen, die Wolkengebilde und nicht zuletzt die Eissturmvögel, die uns die ganz Zeit begleiten. Ihr gedrungenes Aussehen passt so gar nicht zu ihren eleganten Segelkünsten.


    Heute will ich endlich einmal das Schiff würdigen:

    *Den wunderschönen Salon auf Deck 8 mit den beeindruckenden Bildern von Kaare Espolin Johnson (https://en.wikipedia.org/Wiki/Kaare_Espolin_Johnson) Die schmückten damals die Harald Jarl und sind nach dem Verkauf des Schiffes auf die neue TROLLFJORD gebracht worden.

    *Die gut ausgestattete Bibliothek gegenüber

    *Das kleine Restaurant Aaran auf Deck 6. Mir gefällt das hochwertige Design und die gemütliche Atmosphäre. Von Ikea keine Spur!


    Weniger würdigen möchte ich, was auf Deck 9 geschehen ist. Die Pools und die futuristischen Duschen wurden abgebaut.. Auch die schönen Sofas sind verschwunden. Stattdessen hat man die leeren Flächen mit vielen Reihen von "Biertischen" besetzt, allerdings nicht aus Holz, sondern aus extrem billig wirkendem Kunststoff, alles in tristem Beige-Braun, auch der Boden! Das mag man auch anders empfinden, aber für mich ist es fast ein Ort des Grauens.


    Bjørnøya ist noch nicht in Sicht, aber Schwärme von Trottellummen kündigen ihre Nähe an.

    Sie fliegen kreuz und quer über das Schiff hinweg, tauchen ab und reiten auf den Wellen. Ihr Brutplatz ist die steile Felsenküste im Süden der Insel.




    Wir fahren westlich an der Insel vorbei, und das in einem geforderten Abstand von einer Seemeile.






    Samstag, 8. Juni


    Am frühen Morgen erreichen wir endlich Spitzbergen.



    Wir machen einen kleinen Abstecher nach Barentsburg (https://de.wikipedia.org/Wiki/Barentsburg). Aus politischen Gründen wird der Betrieb der Kohlenmine aufrecht erhalten, hauptsächlich von ukrainischen Bergleuten, wie wir erfahren. Kann man das verstehen?

    Es gibt sogar ein Konsulat. Leicht zu erkennen, dass es das prächtige Gebäude sein muss.






    Ein Gletscher, der noch ins Meer kalbt,.....



    ....die Überreste der russischen Kohlenmine Grumant (https://de.wikipedia.org/Wiki/Grumant)....



    ...Ferienhäuser?

    Wundern würde es mich nicht, denn selbst an entlegenen Orten haben Norweger oft Ferienhäuser an noch entlegeneren Orten



    Was für ein Empfangskomitee kurz von Longyearbyen!

    Es ist allerdings nicht ganz klar, ob die tiefenentspannten Gesellen uns überhaupt wahrnehmen, als wir an ihnen vorbeifahren.



    Fortsetzung folgt.


    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • Es gibt sogar ein Konsulat. Leicht zu erkennen, dass es das prächtige Gebäude sein muss.


    Meinst Du das hellgrüne Gebäude von IMG_9112? Da bin ich etwas irritiert. Es gab mal in der ARD ein Spitzbergenvideo, das auch das Konsulat und ein Interview mit dem Konsul gezeigt hat. (Es scheint leider in der Mediathek nicht mehr verfügbar zu sein.) Vor allem der Innenbereich aus dem Video passt nicht zu dem Haus auf deinem Foto.


    Bei Wikipedia hab ich zwei Bilder des Konsulats gefunden, die eher zu meinem Eindruck passen:

    https://de.wikipedia.org/Wiki/Datei:Russian_Consulate_in_Barentsburg-1.JPG

    https://commons.wikimedia.org/Wiki/File:51_Barentsburg,Lenin_Denkmal.JPG

    Das erste Foto soll nur das Konsulat zeigen, das zweite zeigt im Vordergrund eine Leninplastik, aber im Hintergund ist auch dunkel das Konsulat zu sehen.


    Als ich fast auf den Tag genau vor 15 Jahren mit der von HR gecharterten Polarstar meine ersten Spitzbergenreise gemacht habe, haben wir nach dem Abendessen einen Landgang auf Barentsburg gemacht, bei dem uns zwar ein russischer Guide durch den Ort geführt hat, aber ich kann mich nicht an das Konsulat erinnern.

    Es gab damals so einen starken eisigen Wind, dass ich nicht viel fotografiert habe. Trotzdem habe ich beim Durchforsten meiner alten Fotos eines gefunden, bei dem im Hintergrund anscheinend das Konsulatsgebäude zu erkennen ist. Jedenfalls ist im markierten Bereich eine russische Flagge zu sehen:


    omlia : Ich meine, auf deinem IMG_9106 ganz links ein Gebäude zu erkennen, das das Konsulat sein könnte. Vielleicht hast Du noch ein Foto, auf dem das besser zu erkennen ist?


    Jobo: Jetzt habe ich anscheinend bei meinen beiden Links zu Fotos auf Wikipedia genau das Problem, das du dort beschreibst. Die Links führen nicht zu den Fotos.


    Edit.:

    Ich versuchs jetzt mal mit einem anderen Link zu dem Foto der Leninbüste:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ad/51_Barentsburg%2CLenin_Denkmal.JPG

    Da ist ganz rechts ein im Schatten liegendes dunkles Gebäude zu sehen, das das Konsulat sein müsste. Das hellgrüne Gebäude, das auf dem Bild davor zu liegen scheint, müsste das Haus von IMG_9112 sein.


    Und so müsste man zum Wikipediafoto des Konsulats gelangen:

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/8e/Russian_Consulate_in_Barentsburg-1.JPG

  • Sterna paradisaea, vielen Dank für deine gründliche Recherche! :o-thumbsub


    Das Spitzbergenvideo kenne ich und habe es auch vergeblich gesucht. Das Interwiew fand in einem mit vielen Pflanzen geschmückten repräsentativen Raum statt. Da lag die Vermutung nahe, dass es sich um das hellgrüne Gebäude handelt. Aber in welchem Gebäude auch immer: Er "residiert" dort.


    Ich war vor 7 Jahren mit der FRAM auf Spitzbergen und habe in Barentsburg viel fotografiert. Viellicht wirst du in meinem Bericht von damals fündig (Seite 4/5).


    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • Kjelvik scheint mir viel zu klein für die Siedlung auf Deinem Foto. Ich tippe daher eher auf Nordvagen.

    Ich denke auch, dass auf dem Bild Nordvågen zu sehen ist. Die Straße am rechten Bildrand heißt Kjellvikveien. :search:


    Zu Barentsburg - bei dem Gebäude auf Bild 10 / 9112 handelt es sich um das ehemalige Konsulat, in dem nun die Art Arctic Gallery untergebracht ist.

  • omlia : In den Fotos zu deinem Bericht über deine Fram-Reise in 2017 kann ich das Konsulatsgebäude nicht entdecken.


    mil etter mil :Danke für den Link. Ich hatte schon vermutet, dass das Konsulat früher in dem hellgrünen Gebäude gewesen sein könnte, aber der Innenbereich, der in dem ARD-Interview zu sehen ist, wirkt viel zu imposant und modern für das Haus auf Bild 9112.


    Auf dem kleinen runden Foto aus deinem Link sieht man im Hintergund des hellgrünen Hauses einen Teil des neuen Konsulatsgebäudes.


    Weißt du, seit wann in dem hellgrünen Gebäude diese Gallery untergebracht ist bzw. kennst du das Baujahr des neuen Gebäudes? Ich habe des ARD-Inteview mit dem Konsul schon vor einigen Jahren zum ersten Mal gesehen; sehr neu kann des Gebäude also nicht sein. Das Interview war übrigens sehr interessant. Schade, dass es nicht mehr verfügbar ist.

  • Im englischsprachigen Wikipedia-Eintrag zu Barentsburg ist ein Foto vom Konsulat enthalten, das am 20. Februar 2009 entstanden ist. Das Gebäude ist folglich älter als 15 Jahre. Bis wann das Konsulat im alten Gebäude untergebracht war, weiß ich nicht. Auf der Seite der Art Arctic Gallery steht, dass darin das Konsulat der UdSSR untergebracht war - könnte daher sein, dass das neue Gebäude in den 90ern entstanden ist, als Russland die Rechtsnachfolge der Sowjetunion antrat. :hmm:


    Bei meiner Reise mit der NORDSTJERNEN im September 2022 sind wir nicht in Barentsburg gewesen, so dass ich den Ort und seine Gebäude noch nicht kennenlernen konnte. :pardon:


  • Samstag, 8. Juni - Fortsetzung



    Wir dümpeln an der Küste entlang, denn unser Liegeplatz ist noch belegt und erst um 13 Uhr frei.


    Im letzten Jahr wurde das Kohlekraftwerk in Longyearbyen wegen der negativen CO2-Bilanz abgeschaltet und durch Dieselkraftstoff ersetzt, der per Schiff auf die Insel gebracht werden muss. Das ist auf viel Widerstand in der Bevölkerung gestoßen, und es gab auch schon größere Probleme mit der Versorgung. Wie groß der Widerstand ist, macht uns der Fahrer des Shuttlebusses deutlich, denn während der ganzen Fahrt schimpft und schimpft er über das seiner Meinung nach widersinnige Projekt.


    Hier mehr Infos zum Thema:

    Longyearbyen: Zukunft der Energieversorgung nicht geklärt
    Die Energieumstellung in Longyearbyen ist nicht so optimal gelaufen wie erhofft - und eine dauerhafte klimafreundliche Lösung nicht in Sicht.
    polarkreisportal.de


    Ich steige unten an der Straße aus, lasse den Ort rechts liegen.....



    ...und mache mich auf in Richtung Adventdalen.



    Im Nu bin ich in schönster Natur!



    Mein Ziel ist die Schlittenhundestation am Weg. Dort brüten alljährlich Hunderte von Eiderenten, denn die Hunde beschützen sie vor dem Fuchs, der es auf ihre Gelege abgesehen hat.

    Die Paare haben sich schon gefunden und sitzen gemütlich auf den Erdlöchern, die aber noch leer sind. Probebrüten!




    Immer wieder überqueren sie die Straße, um an ihre Badestellen zu kommen.

    Auf der Straße herrscht aber reger Verkehr, denn weiter hinten im Tal befindet sich das Camp Barentz, weitere Schlittenhundestationen, eine Radarstation,....

    Es macht Spaß zu beobachten, wie geduldig alle Autos warten.

    Einmal setzen sich zwei Paare gemütlich auf die Straße. Die ist ja auch schön warm. Ein Pick-up kommt einfach nicht vorbei und wartet geduldig. Erst nach einer Weile steigt der Fahrer aus, lacht und redet auf die Enten ein. Da endlich watscheln sie davon.



    Während die Eiderenten einträchtig beieinandersitzen,....




    .....ist bei den Nonnengänsen Krawall angesagt. Sie leben ja monogam und bilden lebenslange Partnerschaften, aber wahrscheinlich sind die jungen Ganter vom Vorjahr auf Brautschau und versuchen eine Partnerin abzuwerben.

    Aber da haben sie die Rechnung ohne den Partner der Umworbenen gemacht. Unter lautem Getöse wird der Rivale vertrieben.




    Am Abend liegen die Walrosse noch immer da, diesmal im Kuschelmodus.

    Ein Abschiedsgruß? Wir lachen und winken einfach mal zurück.




    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • Hallo Omlia,


    vielen Dank für deinen Bericht und die wunderschönen Bilder. Mitte des Monats werde ich in Spitzbergen sein.

    Kann man ohne Guide zu dieser Schlittenhundestation laufen, an der die Eiderenten sind?


    Viele Grüße

    Cooky

  • Cooky88, die Station ist nur etwa einen Kilometer vom Ort entfernt und noch innerhalb der erlaubten Zone. Das berühmte Eisbärenschild steht erst einige hundert Meter weiter (hinter dem Pick-up auf Bild 36).

    Ich habe auf dem Weg zur Station schon heftige Attacken von Küstenseeschwalben erlebt. Jetzt waren sie noch nicht da, aber wenn du da bist, sind sie sicher angekommen und brüten. Da brauchst du einen Stock oder Schirm, den du über den Kopf hältst.

    Bist du länger auf Spitzbergen? Bei uns war es leider nur eine Stippvisite.


    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • Sonntag, 9. Juni


    Am frühen Morgen erreichen wir Ny Ålesund, die nördlichste zivile Forschungsstation der Welt.

    Hier der ausführliche und hochinteresssante Wikipedia-EIntrag:https://de.wikipedia.org/Wiki/Ny-%C3%85lesund





    Am Tag zuvor waren wir darüber informiert worden, dass im Umkreis von 20 km „radio silence“, d.h. Funkverbot für Sprech- und Datenfunk ebenso wie für Bluetooth/WLAN gilt und wir unsere Handys in den Flugmodus setzen sollten. Das WLAN an Bord wurde abgeschaltet.

    Darauf wird an der Anlegestelle noch einmal deutlich hingewiesen.

    Das weiß ich ja schon, nicht aber, dass eine Leonie ein Liebescafé betreibt. Interessant, aber ich habe es leider nicht gefunden. :o-wink :o-wink



    Der kleine Ort scheint noch zu schlafen, aber da strömen plötzlich leichtbekleidete Menschen vom Schiff, alle mit weißen Handtüchern um die Schultern, eilen zum Strand und nehmen ein sehr, sehr kurzes Bad in den Fluten.

    Es sind Mitglieder der Crew. "Verrückte", meint ein Crewmitglied, das mit mir an der Reling steht und das Spektakel beobachtet.

    Ich bin eher für "Helden", besonders als ich sehe, wie zwei Synchronspringer mit einem Kopfsprung im Wasser verschwinden.

    Durch meine Informantin neben mir erfahre ich, dass es sich um einen Offizier und den Schiffsarzt handelt.

    Schiffsarzt? Ja, der war in Tromsø zugestiegen und wird uns dort auch wieder verlassen. Vorschrift!






    Die 300 Menschen, die hier "übersommern", verbergen sich erfolgreich vor unseren Blicken und Fragen.

    Kein Wunder bei der Menge an Expeditions- aber auch Kreuzfahtschiffen, die im Sommer dort anlegen. Es scheinen von Jahr zu Jahr mehr zu werden.

    Ob ausgelost wird, wer im Souvenierladen verkaufen muss? Vielleicht trifft es auch jeden einmal. Als ich vor einigen Jahren mit der FRAM dort war, war ein sehr missmutiger Mann an der Reihe.

    Der Souvenierladen wird gestürmt, Andenken erworben, Karten geschrieben.

    Übrigens muss man seine Schuhe ausziehen, bevor man den Laden betritt. Das gilt auch für das gegenüberliegende Museum.


    Dann entdecke ich doch noch einen "Einheimischen".



    Er ist bewaffnet und begleitet immer 19 Menschen zum berühmten Luftschiffmast.



    Obwohl eine chinesische Gruppe an Bord ist, liegen die Drachen der chinesischen Forschungsstation wie verlassen da.

    Damals waren sie belagert von Chinesen, die ein Gruppenfoto nach dem anderen machten. "Du bist zu spät", meint der Bordfotograf.

    "Ich habe sie aber erwischt" Da muss ich doch mal zu der abendlichen Präsentation seiner Tagesausbeute gehen!



    Man hatte uns vor den Küstenseeschwalben gewarnt. Dass ist auch nötig, denn wenn man ihren Gelegen zu nahe kommt, greifen sie unerschrocken an, immer von oben auf den Kopf hinunter. Ich bin mit meinem Regenschirm "bewaffnet". Aber sie nehmen gar keine Notiz von mir, denn sie brüten noch nicht sondern sind noch in der "Werbephase" und präsentieren der Angebeteten köstliche Sandaale. Die zeigt dem Werber aber noch die kalte Schulter.

    So interpretiere ich die Szene, denn für eine Füttterung der Jungvögel wäre es noch viel zu früh im Jahr.



    Der kleine Glockenturm hat eine interesssante Geschichte.

    Er wurde 1951 von der Frauenvereinigung Polarklokken gebaut. Damals war der Grubenbetrieb wieder aufgenommen worden und mehrere hundert Menschen leben dort. Die Frauen wollten genügend Geld für den Bau einer Kapelle zu sammeln. Dazu kam es jedoch nicht, denn nach einem Grubenunglück wurde der Betrieb der Mine 1962 eingestellt.

    Der Glockenturm blieb jedoch stehen, und heute läutet er jedes Jahr das Weihnachtsfest ein.





    Fortsetzung folgt.


    Viele Grüße

    omlia :o-smile


    Reiseberichte im Profil

  • Jobo, aha, jetzt weiß ich, was du meinst. Das neue richtige Verlinken eines Wikipedia-Eintrags muss ich noch ein wenig üben.


    Tini, beim Schreiben macht es mir Spaß, das "Drumherum" zu erkunden. Schön, dass es dir gefällt!



    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • omlia: Danke für deine Antwort und den Tipp mit den Küstenseeschwalben. Ich sehe es auch so, wie Tini ; gerade die vielen Infos "drumherum" machen deine Reiseberichte so lesenswert und vergnüglich.

    Ich starte am 7.7. mit der Hamburg die Route Norwegische Küste und Spitzbergen.


    Viele Grüße

    Cooky

  • Cooky88, da wirst von Spitzbergen viel mehr sehen als wir auf der Stippvisiten-Reise. Wir hatten keine Zodiacs an Bord und konnten nur in Longyearbyen und Ny-Ålesund anlegen.

    Schöne Reise auf der MS Hamburg, mit der ich auch schon gereist bin!


    Viele Grüße

    omlia :o-smile


    Reiseberichte im Profil

  • Post by Sterna paradisaea ().

    This post was deleted by the author themselves: Hat sich erledigt. ().

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