Wenn Spitzbergen ruft... Eine hurtige Entscheidung für den Spitzbergen-Express mit der MS Trollfjord (31.05.-16.06.)


  • Mittwoch, 12. Juni - Fortsetzung


    Wir verweilen lange an dem Wasserfall...



    ...und den Felsen, die viel zu erzählen hätten, könnten sie nur reden.




    Im Trollfjord sind mehrere Boote unterwegs, und auch in Svolvær herrscht reges Treiben auf dem Wasser und an Land.

    An das Design der Ausflugsboote, die es überall in Norwegen gibt, kann ich mich einfach nicht gewöhnen.




    Ich würde zu gerne einmal einen Sprung von einem zum anderen Horn der Svolværgeita sehen, aber leider ist kein mutiger Kletterer unterwegs.



    Die meisten Fischgestelle sind leer und die anderen bis auf ein Gestell bei den modernen Häusern mit Fischköpfen bestückt. Die werden zum Schaden der einheimischen Wirtschaft nach Afrika exportiert.






    Man kann deutlich sehen, wie besorgt die Fischersfrau ist, als sie den Fischern hinterherwinkt. Nicht ohne Grund, denn die Männer kehrten oft nicht zurück, und die Frauen waren auf sich gestellt. In seinem Buch "Die Lofotfischer" beschreibt Johan Bojer das harte Leben der Fischer um 1900.

    Ein beeindruckendes Buch!



    Was für ein langer ereignisreicher Tag! Ich bin müde, aber bis zum ewigen Kletterer, dem Landegode-Mann und zu "meinem" Leuchtturm bleibe ich an Deck.



    Mit mir steht eine Gruppe chinesischer Männer an Deck, ausgestattet mit professioneller Foto-und Filmausrüstung. Sie sind im Auftrag von Hurtigruten an Bord. Der chinesische Markt soll weiter erschlossen werden.


    Das weiße Wolkenband hat ihre Aufmerksamkeit erregt. Meine auch.




    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • An das Design der Ausflugsboote, die es überall in Norwegen gibt, kann ich mich einfach nicht gewöhnen.

    Die Ausflugsboote sehen zwar gewöhnungsbedürftig aus - wobei es weit hässlichere gibt - sie sind aber sehr praktisch. An Deck gibt es genug Platz für Beobachtungen in alle Richtungen. Inneren - etwa bei einem Vortrag - ist die Aussicht auch gut. Mit dem Ausflugsboot, das auf Deinen Bildern zu sehen ist (oder einem Schwesterboot) habe ich im September 2022 einen Ausflug von Longyearbyen nach Pyramiden (ohne Stopp) und zum Nordenskjöld-Gletscher unternommen. Diese werden laut Aussage der Besatzung im Herbst von Svalbard nach Nordnorwegen überführt und im Frühjahr wieder zurück. Die Überfahrt stelle ich mir abenteuerlich vor … :o-scared

  • mil etter mil, da kann man nur hoffen, dass die Windvorhersage so zuverlässig ist, dass sie eine einigermaßen ruhige Überfahrt hatten.

    Auch andere Schiffe, die nicht besonders hochseetauglich sind, legen oft sehr lange Strecken zurückl so z.B. der schwedische Eisbrecher Oden.

    Bis vor einigen Jahren wurde er vermietet und fuhr in unserem Sommer in die Antarktis, um dort die Zuwege zu den Forschungsstationen freizuhalten.

    Noch extremer habe ich es Upernavik erlebt. Da bog der russische Eisbrecher Kapitän Khlebnikov um die Ecke. Er war dabei die Nordost- und Nordwestpassage "in einem Rutsch" zu durchfahren. Die Crew kam gerade an Land und erzählte uns, dass es überhaupt kein Eis, dafür aber viele Stürme gegeben habe. "Das war kein Vergnügen", meinten sie.


    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • lynghei, unterm Sternenhimmel schlafen, und das im eigenen Garten! :o-thumbsub Aber beim Geldausgeben muss ich Prioritäten setzen, und die liegen eindeutig beim Reisen!

    Immerhin habe ich es zu einem der Stühle geschafft, die dort auf der Terrasse stehen. :o-wink

    Da sitze ich dann und träume mich in den Raftsund! :o-wink



    mil etter mil, da ist dein Vorschlag schon leichter umzusetzen. Ein oder zwei Nächte dort stelle ich mir sehr schön vor als Auftakt für eine Lofotenreise. :o-thumbsub Die nächste Einkaufmöglichkeit ist übrigens in Digermulen, und der Weg dorthin entlang des Raftsundes gehört zu meinen Lieblingsstrecken.


    Herzlichen Dank an euch für die Recherche! :flower:


    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • Donnerstag, 13. Juni


    Wo habe ich nur all die Jahre meine Augen gehabt? Wahrscheinlich auf der Backbordseite bei den Sieben Schwestern.

    Heute fällt mir zum ersten Mal diese ungewöhnliche "Skulptur"auf. Sie erinnert mich an die berühmte Badewanne und Dusche, und ich halte sie für eine Kunstinstallation. Weil ich es genau wissen will, frage ich beim Team nach, leider aber erfolglos. Was nun? Da fällt mir Baldur ein. Eine kurze Anfrage und eine umgehende Antwort. :o-thumbsub


    Es sind Propeller und Anker der MS Rigel. Das Schiff war im November 1944 im Zusammengang mit dem Rückzug der deutschen Truppen mit über 2800 Menschen, die meisten davon russische Gefangene, unterwegs. Zwischen den Inseln Tjøtta und Søndre Rosøya südlich von Sandnessjøen wurde es von einem britischen Flugzeug entdeckt und bombardiert, weil man das Schiff wegen der vielen Menschen an Bord für einen Truppentransport hielt. Nur 267 Menschen konnten sich an Land retten. Ein Massengrab mit einem schlichten weißen Kreuz erinnert auf der Insel Tjøtta an eine der größten Schiffskatastrophen mit über 2500 Toten.

    Im Gegensatz zur Titanic, bei deren Untergang 1500 Menschen starben, ist das mediale Interesse an dieser Katastrophe bis heute gering.


    Rigel (Schiff, 1924) – Wikipedia


    MS Rigel - Alchetron, The Free Social Encyclopedia
    MS Rigel was a Norwegian vessel built in Copenhagen, Denmark, in 1924. The ship was used as a German prisoner of war (PoW) transport during World War II, and…
    alchetron.com



    Es ist noch früh am Morgen. Ich stehe an Deck genieße die schöne Landschaft,...



    ... einen ersten Blick auf den Torghatten...



    ...und die wunderschöne Einfahrt nach Brønnøysund.



    Es lohnt aber auch, einen Blick zurückzuwerfen. In der Ferne grüßen die Sieben Schwestern.



    Ob dort ein Walfänger lebt? Diese Frage beschäftigt mich schon lange. Heute will ich es wissen!

    Wen soll ich fragen? Das Team weiß wieder einmal nicht Bescheid, aber an Land werde ich vielleicht erfolgreich sein.

    Ich habe ja schon einige interesssante Auskünfte von der Security bekommen, und auch hier treffe ich auf den Richtigen.

    "Kennst du nicht Steinar Bastesen? Der ist doch weltbekannt!" Na ja, das ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber der junge Mann ist ja auch Lokalpatriot.

    Steinar Bastesen war wirklich Walfänger, ein sehr streitbarer dazu. Später gründete er Kystpartiet, die Küstenpartei und vertrat die Interessen der Fischer und Küstenbewohner im Storting, dem norwegischen Parlament. In Norwegen ist er also wirklich "weltbekannt". :o-wink

    Der junge Mann erzählt mir noch so manche Geschichte vom streitbaren Politiker, auch, dasss er im Februar im Alter von 78 Jahren gestorben sei.

    Steinar Bastesen - Wikipedia



    Ein kleiner Gang am Ufer entlang...


    .


    ...bis zu den Spiegelflächen an den Kletterwänden, in denen sich das Schiff bei der Ausfahrt immer so schön spiegelt.

    Aus der Nähe sehen sie allerdings weniger attraktiv aus, "Steinar Seeteufel" aber umso mehr. Der Land-Art-Künstler Erik- Dietman hat auf humoristische Weise eine ganze Insel in einen Fisch verwandelt.





    Zu dieser Tageszeit habe ich Rørvik mit seiner schönen Brücke noch nie erlebt.





    Eine kleine wehmütige Erinnerung an Spitzbergen!




    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • Freitag, 14.Juni


    Zum Leidwesen mancher Passagiere bleiben wir nur 2 Stunden in Ålesund. Sie hätten gerne mehr Zeit für die Jugendstilarchitektur oder einen Aufstieg auf den Aksla gehabt. Mir ist es recht, denn ich freue mich auf den Hjørundfjord.


    Wir liegen am Cruise-Terminal.



    Beim Auslaufen kommen wir an dem Turm vorbei, der für das St. Hans-Feuer vorbereitet ist. Der Bordfotograf, der neben mir steht, meint, dass nur noch die Fässer an der Spitze des Turmes fehlen. Aber es ist ja noch ein wenig Zeit bis zur Mittsommerfeier.



    Was für ein besonderes Event das ist, zeigt die folgende Doku sehr beeindruckend (ab Minute 2 und 37).


    Mittsommer in Norwegen (1/2) - Südlich vom Polarkreis
    Die zweiteilige Reihe feiert den kurzen, intensiven Sommer in Norwegen mit opulenten Landschaftsbildern und Porträts seiner Bewohner.
    www.3sat.de


    Gleich geht es in den Fjord hinein!





    Wir liegen bei Sæbø auf Reede. Zuerst fährt das Tenderboot die Wanderer nach Urke, dann sind wir an der Reihe. Es ist nur eine kleinere Gruppe, denn viele haben den Busausflug zu Gipfeln und Fjorden gebucht.



    Saunen am oder auf dem Wasser gibt es viele, aber eine mit Totenkopf ist doch sehr ungewöhnlich und nicht gerade einladend. Wer weiß, wer weiß!:o-wink





    Bei der Rückfahrt liegt das östliche Ufer im Licht. Ich bin immer wieder beeindruckt von den gewaltigen Felsmassiven!




    Fortsetzung folgt.



    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • Das ist eine alternative Sauna- da sind neben dem Totenkopf auch noch eine Regenbogenfahne und 2 norwegische Flaggen, also für alle was dabei :laugh1:


    Der "Turm" in Ålesund ist wirklich beeindruckend! Ich war einmal bei so einem Mittsommerfeuer am Gudbrandsdals-Lågen. Da musste vorher eine Genehmigung eingeholt werden und es waren Feuerwehrleute dabei, damit nichts passiert.

    Viele Grüsse, Albatross
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  • Albatross, ich finde es vor allem beeindruckend, wie es den jungen Menschen gelingt, den Turm aufzubauen.

    Ich selbst habe nur ein kleines St. Hans-Feuer in Vadsø am Strand miterlebt, ganz in der Nähe des Ankermastes. Das war aber eher eine Grillparty und nicht zu vergleichne mit dem Feuer in Ålesund.


    mil etter mil, ich hatte deine Frage nach der genauen Position der Propeller übersehen, aber Baldur hat sie ja beantwortet. Danke!

    Bei jeder Küstenreise fahren wir zweimal ziemlich genau über die Stelle hinweg, an der die MS Rigel unterging. Das wurde jedoch auf all meinen vielen Reisen nie thematisiert - aus welchen Gründen auch immer.


    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • Freitag, 14. Juni - Fortsetzung



    Kein Wunder, dass der Hjørundfjord mein Lieblingsfjord ist!





    Ein junger Mann wundert sich mit mir, in welch gewaltiger Höhe die Stromleitungen den Fjord überspannen. Das ist z.B. auch am Eingng des Raftsundes so, aber hier sind sie mehrere hundert Meter lang und schwindelerregend hoch.




    Während der Reise habe ich statt in den Himmel und in die Landschaft öfter einmal ins Wasser geschaut.

    Hier zum Abschluss der Seereise eine kleine Auswahl:







    Samstag, 15. Juni


    Kein Wunder, dass sich die Hotelpreise an diesem Wochenende mehr als verdopplt haben, denn es ist Markttag, der besser Hafentag heißen sollte, denn viele alte und liebevoll nachgebaute Schiffe und Boote liegen im Hafen. Tausende von Menschen sind nach Bergen gekommen, und am Hafen ist fast kein Durchkommen.





    In vorderster Reihe, direkt an der neuen Fischhalle, liegt ein alter Kutter (?) aus Sotra, und an Deck trefffe ich meine Freundin mit ihrer Mundharmonikagruppe. Sie spielen immer mal wieder auf, tanzen und singen. Die Bergenser kennen die alten Seemannslieder und singen begeistert mit.




    Aus meinen Eckzimmer im Thon Bristol kann ich das bunte Treiben auf dem Torgallmenningen gut beobachten. Es dauert bis tief in die Nacht, und auch um 4 Uhr sind noch Menschen unterwegs. Ein Glück, dass die Fenster so gut isoliert sind!




    Sonntag, 16. Juni


    Wo kommen so früh am Morgen die vielen festlich gekleideten Menschen an der Haltestelle der Byban her? Die Bahn füllt sich im Nu, und an jeder Haltestelle steigen noch neue dazu. Es dauert eine Weile, bis ich herausfinde, dass heute der höchste muslimische Festtag, das Opferfest, ist.

    Aber schon bald steigen alle aus und strömen gemeinsam in Richtung Haukelihallen, einer goßen Sporthalle, wo sie sich zum Gebet treffen.

    Auf der restlichen Strecke freue ich mich wie immer über die kleinen Erkennungsmelodien an den Haltestellen und nehme mir vor, einmal Skyss anzuschreiben und nach den Titeln zu fragen. Aber bisher ist es, wie so oft, beim Vorsatz geblieben.


    Sonst gibt es über die Rückreise nichts zu berichten, außer, dass ich mit einem pünktlichen Zug zu Hause angekommen bin! :o-thumbsub



    Über mein Fazit muss ich noch ein wenig nachdenken.



    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • Mein Fazit


    Ich habe die Reise kurzentschlossen und kurzfristig gebucht, vor allem, weil ich noch einmal nach Spitzbergen wollte, ein wenig auch, weil wir in Norwegen einige Orte anliefen, die ich noch nicht kannte. Das hat mir ausgesprochen gut gefallen, vor allem Træna und Torsken.

    Durch die längeren Liegezeiten konnte man die Orte in aller Ruhe erkunden. Gefallen hat mir auch, dass man oft zu anderen Tageszeiten an der bekannten Küste vorbeifuhr und meine Kamera und ich uns über neue Eindrücke freuen konnten.

    Als ich die Reise gebucht habe, hieß sie noch "Spitzbergen-Express". Es war leider wirkich nur ein Expressbesuch auf der Insel, die Überfahrt dorthin hat länger gedauert als der Aufenthalt. Wir waren auf die einzigen beiden Anlegestellen in Longyearbyen und Ny Ålesund angewiesen. Wenn Zodiacs an Bord gewesen wären, hätte man noch andere Ziele ansteuern können (wie z.B. die MS Hamburg, die sich auf einer ähnlichen Reise mehrere Tage auf Spitzbergen aufhält und eine Reihe von Zodiacrundfahrten anbietet). Die Reise wurde übrigens kurz nach meiner Rückkehr in "Spitzbergen-Linie" umbenannt. Was sich die Marketingabteilung dabei wohl gedacht hat?


    Das Deck 6 war meine "Heimat auf Zeit". Es ist komplett überdacht, und man hat im Nu Sicht in alle Richtungen. Besonders gerne habe ich am Bug gestanden, auch, wenn die Vorbereitungen zum Anlegen liefen, weil man ja freie Sicht auf die Seilwinden hat. Es gab tatsächlich keine einzige Sitzgelegenheit an Deck. Zum Glück lag meine Kabine (647) direkt am Eingang und ich konnte mich dort kurz ausruhen. Leider konnte man keines der beiden Betten in ein Sofa verwandeln, wie ich es gewohnt war, und so blieb zum Sitzen nur ein Stuhl.

    Auf Deck 9 habe ich mich kaum aufgehalten, auch wegen der lieblosen "Biertischmöblierung".


    Umso öfter war ich im Arran, dem kleinen gemütlichen Restaurant mit samischem Einschlag. Eine kleine, feine Speisekarte mit frisch zubreiteten Gerichten. Dort hat es mir oft besser geschmeckt als im Hauptrestaurant, wo blumige Beschreibungen der Gerichte oft zu viel versprachen. Aber das ist mein ganz subjektiver Geschmack!

    Dafür floss der Wein in Strömen. Die Auswahl war groß und für mich überraschend.


    Es gab eine Fülle von Ausflügen. Ich hatte zwei ins Auge gefasst: DIe Rundfahrt über Senja (als kleine Erinnerungstour) und die Bustour von Ålesund bis Urke. In Senja war das Wetter vorhersehbar zu schlecht, und ich wollte meinen geliebten Hjørundfjord doch lieben in beide Richtungen mit dem Schiff durchfahren. Und so kam es zu folgendem Negativrekord: Ich bekam eine Kreditkartenabrechnung über 55 NOK. Das ist der Preis für eine Postkarte mit Inlandsporto. EIn bisschen Bargeld habe ich immer dabei, und so beglich ich meine Schulden an der Rezeption. "Das ist wirklich ein Rekord", meinte die Dame an der Rezeption lachend.


    Über das "Expeditionsteam" kann ich nur sagen, dass alle sehr freundlich waren. Schade nur, dass es so gut wie keine Durchsagen über Sehenswürdigkeiten an der Strecke gab. Aber das ist wohl ein allgemeiner Trend.


    Gefallen hat mir das internationale Publikum aus aller Herren Länder. Hurtigruten versucht offensichtlich, immer neue Märkte zu erschließen.

    So war auch eine Gruppe von Chinesen im Auftrag von Hurtigruten an Bord.


    Die interessantesten Gespräche hatte ich auf "meinem" Deck, z.B. mit einem Paar auf Weltreise oder mit einer bekannten Fotografin. Die hatte das Tagebuch ihrer Großmutter gefunden, in dem die auf über 100 Seiten ihre Hochzeitsreise in den hohen Norden schilderte. Nun wandelt sie auf ihren Spuren. Verlag und Förderung für ein Buch sind schon gefunden. Was für ein spannendens Projekt!


    Ganz unerwartete interessante Gespräche hatte ich auch mit der Security, eigentlich in jedem Hafen. Eine tolle Informationsquelle!


    Insgesamt hat mir die Fahrt gut gefallen. Ich freue mich aber schon jetzt auf meine nächste Küstenreise im September. Die gefällt mir noch viel besser!



    Viele Grüße

    omlia :o-smile


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  • :o-heart lichen Dank für deinen Bericht mit den tollen Fotos, die "Wasserbilder" sind wirklich vom Feinsten!


    Sehr spannend, was du alles an Neuem entdeckt hast. Den Bogen aus Walknochen haben wir ja alle schon oft gesehen, aber dass da tatsächlich ein Walfänger gelebt hat....Nach den Überresten der MS Rigel muss ich beim nächsten Mal auch Ausschau halten!


    Das virtuelle Mitfahren hat Spaß gemacht, in echt reizt es mich weniger :o-wink

    Danke auch für das (diplomatische) Fazit! Die haben an dir zwar nichts mit Ausflügen verdient, aber dafür hast du das all-you-can-drink wenig genutzt :laugh1:

    Viele Grüsse, Albatross
    Reiseberichte im Profil

  • Dabei fahren wir an vielen sichtbaren Zeugnissen der Vergangenheit vorbei.

    Ich denke, dass die meisten Passagiere nichts darüber wissen wollen, gerade wenn es um den Weltkrieg geht. Aufgrund der aktuellen Weltlage ist vielen eine unbeschwerte Reise noch wichtiger.


    Danke für deinen umfangreichen Bericht, auch abseits des Mainstreams.

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