Was tun bei Seekrankheit?

  • Hallo Leute,


    Den folgenden Artikel habe ich am Samstag in unserer Tageszeitung gefunden.


    Link nicht mehr existent/Nordlicht


    Also, vor der Reise ein paar Stunden den Flugsimulator buchen und zeitlich korrektes Atmen üben.
    Zur besseren Kontrolle werden die Videobilder von den mitgereisten Freunden, die sich selbst natürlich in sicherer Umgebung bewegen, kontrolliert.


    Viel Spaß beim Wischen wünscht
    almidi

  • Moin, Didi,
    ich bin auch mal wieder hier. "Glücklicherweise" ist mal wieder was passiert - detail später.


    Übrigens: Kater kann man vermeiden - indem man keinen Aggahol trinkt!
    Also: Keinen Keller aufräumen, wie kurz vor Silvester beschrieben. :thumbup: :thumbup:
    Gruß
    Ronald aus Hamuhrg, wo es - entgegen den Wetterfröschen - ununterbrochen vom Himmel rieselt.

  • Also, vor der Reise ein paar Stunden den Flugsimulator buchen

    Die Forscher maßen jeweils, wie lange es dauerte, bis den Probanden schlecht wurde.

    Vielleicht solltet ihr mit der Buchung des Flugsimulators solange warten, bis das Reinigungsteam Vollzug gemeldet hat .....

    Gruß Jobo,


    Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste.
    - Susan Sontag -


    (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)


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  • :help: aber was hilft denn nun wirklich (außer zu Haus bleiben)? Einige schwören ja auf die Pillen an Bord (vorbeugend oder wenns zu spät ist?), andere kauen Mohrrüben (wie denn wenn einem übel ist) und manche ertragen es einfach :pflaster: ? Vielleicht doch was Homöopathisches...


    LG sarei

  • Also, die Pillen, die du in Deutschland bekommst (Wirkstoff=Dimenhydrinat), musst du vorher einnehmen (ca. 1 Std.) sonst helfen die nur wenig. Der gleiche Wirkstoff ist übrigens (in geringer Dosierung) auch in den Kaugummis (z.B. Superpep). Ich persönlich halte aber von den Kaugummis nicht viel, da wirds mir dann eher schlecht von den Kaugummis.
    Die Pillen, die du auf den Schiffen vom Personal (Rezeption) bekommst, sollen besser sein und direkt wirken, werden aber in Deutschland nicht verkauft.
    Vielen hilft auch ein Akkupressurarmband (z.B. Sea-Band), das auch von einigen Crew-Mitgliedern benutzt wird.
    Sicherlich gut ist immer, draussen an der Luft zu sein, und den Bezug zum Horizont zu suchen. Da hat dann der Gleichgewichtssinn einen Bezug.
    Wichtig ist auch, den Magen zu füllen. Leere oder halbleere Mägen fördern die Übelkeit.
    Wenn es schon passiert ist, ist die Koje sicherlich der beste Platz (es sei denn du findest aussen auf Deck einen Platz zum Liegen).

    Gruß Jobo,


    Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste.
    - Susan Sontag -


    (Links zu meinen Reiseberichten finden sich im Profil/über mich)


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  • Ich habe vor meiner ersten Seereise (war auch zugleich meine erste HR-Reise) von einem erfahrenen Seegler bzgl. Seekrankheit erfahren: Vitamin C hilft!
    Mir hat es geholfen! Aber ob es am Vitamin C lag, das weiß ich auch nicht.


    Vor meiner 2. HR-Reise habe ich es auch gemacht - und wurde trotz mächtigem Seegang erneut nicht seekrank.


    Mein persönliches Rezept:
    Vor der geplanten Seereise mind. 4 Wochen vorher die doppelte Menge an Vitamin-C-Kapseln zu sich nehmen (wie man sie z.B. beim größten Discounter einkaufen kann und wie in der Beilage empfohlen) und dann während der Reise stets die empfohlene Dosis zu sich nehmen.


    Aber vielleicht bin ich auch sowieso SEEFEST 8o
    Auf jeden Fall, vor der nächsten Seereise werde ich es wieder so machen und hoffe, dass es auch dann wieder hilft :D

  • Was hilft wirklich, fragt sarei.


    Da gibt es anscheinend zig verschiedene Theorien.


    Ich habe hierzu folgende Seite gefunden : Seekrankheit


    Ansonsten können wir hier natürlich mal eigene Erfahrungen reinschreiben.


    Mir wurde schwummerig, solange ich unter Deck war.
    Frische Luft, Wind, Kühlung, vielleicht auch der Horizont, wer weiß, haben es immer sofort vergessen lassen.


    Ich kenne aber auch Fälle, die hatten gar keine Lust mehr, an Deck zu gehen, so schlecht ging es denen.

  • Draußen ist immer gut !!!!


    Ich habe mit meinen Söhnen (damals waren die noch Kinder) von Büsum aus eine Touri-Krabbenkutter-Fangfahrt mitgemacht. Im Februar. Eiskalt, viel Wind. Die wollten eigentlich erst gar nicht fahren. Doch es hatten sich wohl genug Teilnehmen angemeldet, so dass sich das "Unternehmen" lohnte.....
    Im Hafen war es schon recht "windig", doch als das Schiff nach der schützenden Mauer den Hafen verließ, da ging die Post ab..... Die Kinder und ich hatten Ski-Bekleidung an. Fand ich erst unpassend und hatte mich sogar einwenig geschämt dafür. Doch die Kleidung war sehr (!!!!) passend. Wir 3 waren die einzigsten von den Touris, welche die ganze Zeit an Deck blieben.
    Ich glaube unter Deck wäre mich auch schlecht geworden = es schwankte wirklich extrem, nicht zuvergleichen mit dem Schwanken auf einem HR-Schiff !!!!!!!!
    Und so hatten wir auch die Aufmerksamkeit der "Crew" auf uns gezogen. Begeistert haben sie uns alles erklärt und waren sehr bemüht um uns.
    Da wir danach noch regelmäßig in Friedrichskoog Urlaub machten, besuchten wir auch den Hafen in Büsum des Öfteren und trafen so ab und an den "alten Kapitän" vom Touri-Krabbenkutter dort. Er erkannte uns stets wieder ....
    Meine Söhne werden in diesem Jahr 24 bzw. 20 Jahre alt - leider machen wir zur Zeit keine gemeinschaftlichen Urlaube mehr ..... und der alte Kapitän lebt bestimmt nicht mehr ....

  • @sarei,


    Lass Dir das von einem ehemaligen Seemann sagen: An Deck. Musst ja nicht gerade in Luv stehen. Und sich mit irgendeiner Sache beschäftigen, früher war das die Arbeit.


    Anekdote am Rande: Kurz nach dem ESTONIA abgesoffen war, machten wir mit einer Truppe eine Fahrt mit der FINNJET. Meine Frau hatte Befürchtungen wegen der Seekrankheit. Wir gingen in eine Apotheke und fragten nach vorbeugenden Mitteln.
    Die Apothekerin meinte ein bestimmtes Medikament als Zäpfchen und sagte: "Das müssen Sie ungefähr 1 Stunde vor der Abfahrt einführen."
    Daraufhin sagte ich ganz laut, so dass die anderen Kunden es auch verstehen würden: "Das geht nicht, da sind wir noch auf der Autobahn."
    Einige schmunzelten, andere guckten betroffen, wiederum andere bekamen einen roten Kopf :blush: - wie gesagt, das war vor 15 Jahren.

  • Bei uns macht solche Ansagen der Apotheker direkt selber, am liebsten, wenn der Laden voll ist.


    Anstatt

    'Einmal : Das macht 5.40'


    kommt


    "Da brauchen wir also nur die normale Größe bei den Kondomen ? Die Großpackung hätte natürlich preisliche Vorteile."

  • Genau, und darum, wo und wann man sich das kaufen sollte.


    Seekrankheit ist ein ernstes Thema und wird eigentlich nur noch von der nicht minder bekannten Sehkrankheit getoppt, die einen garantiert auf jeder HR-Tour überfällt.


    Deshalb sollten im Vorfeld schon prophylaktische Maßnahmen getroffen werden (Flugsimulator, Reiseapotheke, genügend Filmmaterial, ..)


    Das ist wie die Skigymnastik vor dem Skiurlaub.
    Machst Du die nämlich nachher, nennt sie sich Reha.

  • ... und hier haben wir den Kapitän, der an Sehkrankheit leidet....

  • Sicht nicht soviele Gedanken drüber machen und soviel darüber quasseln. Ich bin immer noch der Meinung, mindestens 50% der Seekranken rufen Elche vor lauter Angst sie könnten seekrank werden...

    Meine Fahrten: FINNMARKEN - NORDLYS - NORDNORGE - KONG HARALD - VESTERÅLEN - LOFOTEN (5X) - FRAM

    Reiseberichte siehe Profil !


    s-event.png s-event.png

  • na dann danke für die Tipps...ich schau halt mal was passiert...beim letzten Mal ist es ja auch gut gegangen...


    LG sarei

  • Beiträge hierherverschoben aus "Qual der Wahl - Kabinen"


    :musik: Danke Ronald und Lumix für die Tipps. Ich werde sie beherzigen. Kennt Ihr denn sonst noch gute Mittel gegen die Seekrankheit....nur falls es einen wirklich erwischen solltem. Man liest ja viel.


    Arctica: Du glückliche. Du gehörst wohl zu denen, denen es nicht doll genug schauckeln kann :girl-dance:

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