Posts by Noschwefi

    ich finde, so eine Fahrt mit einem Musikevent ja ganz nett, aber einreissen sollte es nicht, das ist mir zu touristisch

    Zum ersten Punkt:

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass so ein Event öfter als maximal einmal im Jahr stattfindet. Da steckt ja auch eine Menge Aufwand dahinter, der nicht von Havila alleine bewältigt werden kann.

    Außerdem müssen die ja erst einmal einen Kassensturz machen um zu schauen, ob sich das gelohnt hat.

    Hierzu noch eine Anmerkung: Der (externe) Veranstalter hat seine restlichen geblockten Kabinen erst so spät freigegeben, dass es auf dieser Reise wieder um die 260 Passagiere gab. Es gab sogar eine Durchsage am ersten Abend, dass es noch viele freie Suiten gäbe und damit einhergehend eine Upgrade-Möglichkeit.


    Zum zweiten Punkt:

    Touristisch kam mir die Blues Cruise nicht vor, sondern eher wie eine große Konzertreise. Die Musikrichtung spricht ja gerade nicht den typischen Touristen an, hierfür müssten es eher Schlager-, Folklore- oder Musicalmelodien sein. Eher kam ein Publikum mit an Bord, das diese reise sonst wohl nie gemacht hätte.

    Für mich passte es: Norwegische Musiker auf einem norwegischen Schiff entlang der norwegischen Küste :o-thumbsub


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Es fehlt noch das Fazit:


    Da die beiden Teile der Reise extrem unterschiedlich waren, kam eigentlich gar kein richtiges "Doppelreisefeeling" auf.


    Auf richtigen Winter folgte Spätwinter mit Frühling zum Abschluss.

    Die Unterschiede bzgl. Regen und Sonne-Verteilung waren enorm; ebenso wie die Schiffsbewegungen.

    Durch den Kabinenwechsel war es ein wenig wie Ab- und wieder Anreisen (außer dass wir nicht noch einmal im Terminal einchecken mussten).


    Da zu kommt, dass die Blues Cruise eigentlich nicht mit einer normalen Reise zu vergleichen ist.

    Das Publikum war anders (aber bei weitem nicht so, wie wir es bei Festivals an Land gesehen haben). Die prognostizierte Oktoberfeststimmung blieb aus, ebenso wie sich der Rundgang der Servicemitarbeiter mit bereits gefüllten Biergläsern auf den ersten Abend beschränkte. Es hatten zwar viele Leute zu jedem Konzert (unabhängig von der Uhrzeit) ein Bier vor sich stehen, aber uns ist nicht aufgefallen, dass sich jemand daneben benommen hätte.


    Uns ging es so, dass wir die Konzerte insbesondere bei der nordgehenden Route sehr genossen haben. Leider haben aber beide Mundharmonikaspieler nordgehend in Tromsø das Schiff verlassen, und danach wurden die Konzerte im Panoramasalon eher Rockkonzerte mit Blueselementen. Dazu kommt, dass die verschiedenen Bands eigentlich immer weitgehend aus den gleichen Musikern bestanden haben, nur der Frontmann (sprich Sänger) hat gewechselt und damit der Name der Band.


    Der Pianist, der in Tromsø zugestiegen ist und danach die Nachmittagskonzerte bestritten hat, hat uns richtig gut gefallen. Mit den beiden Sängerinnen, die in Tromsø nord- bzw. südgehend zugestiegen sind, sind wir beide nicht wirklich warm geworden. Daher haben wir eigentlich auf der südgehenden Route abends nur noch sporadisch reingehört und uns eher auf die schönen Abendstimmungen konzentriert.

    Dass es vielen Passagieren anders ging, hat man allerdings an dem oft brechend vollen Panoramasalon gemerkt, aber Musik ist ja immer Geschmacksfrage...


    Alles in allem war die Blues Cruise definitv eine gute Veranstaltung, und es soll wohl auch nicht die letzte gewesen sein.


    Was allerdings (leider) auch erwähnt werden muss, ist dass wir zum ersten Mal (auf der sechsten bzw. siebenten Reise mit Havila) Probleme im Restaurant hatten (falsche Reservierung und einem aus unserer Sicht nicht angemessenen Umgang mit unserer Beschwerde). Im Nachhinein haben wir gehört, dass wir bei weitem nicht die einzigen waren, die sich beschwert haben, aber das ist keine Entschuldigung für den Umgang damit.

    Dazu kam eine Service-Mitarbeiterin, die ständig die Bestellungen durcheinander brachte (bzw. nicht in der Lage war, sie richtig zu erfassen), aber auch beim Servieren die Gläser nicht etwa am Stil, sondern von oben angefasst hat.


    Vielleicht liegt es daran, dass die POLLUX das "Trainingsschiff" für neue Mitarbeiter ist, aber in dem Fall sollte jemand abgestellt werden, der sich auch um die neuen Mitarbeiter kümmert und ihnen Anleitungen gibt.


    Aber trotzdem ist die nächste Reise schon gebucht...


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Montag, 22. April 2024 – Tag 25


    Heute gibt es Abschiedswetter - bedeckt, aber trocken :o-mellow

    Nach dem Frühstück laufen wir noch ein paar Schritte durch Bryggen, bevor der Flybussen uns zum Flughafen bringt.

    Wir erledigen die Taxfree-Formalitäten, und keine 2 Minuten später kommt doch tatsächlich eine Mail aus Brønnøysund mit der Aufforderung, die nötigen Daten für die Rückerstattung zu schicken :o-thumbsub

    Jetzt dauert es keine 10 Minuten, und mit Hilfe der freundlichen Dame an der Buchhandlung, die das Formular ausdruckt, klappt der Papierkram wirklich in letzter Minute :o-thumbup


    Flug und Taxifahrt verlaufen ereignislos und pünktlich; gegen 18 Uhr sind wir zu Hause, und damit geht diese ereignisreiche Reise zu

    Ende.

    Sonntag, 21. April 2024 – Tag 24


    Auch heute erwartet uns wieder Traumwetter, in Florø noch bei frischen 4, später bis 12 Grad. :8):


         


    Am Tansøysund wird extra die Brücke für uns hochgeklappt, aber wir fahren trotzdem nicht durch :hmmz:


      


    Statt dessen biegen wir nach der Passage von Stavenesodden links ab und fahren in den Granesundet ein :o-smile


         


    Dies bekomme ich aber nur mit, da ich die Fahrtstrecke am Handy mitverfolge; eine Durchsage hierzu hören wir leider nicht :o-sad

    Wir fahren noch ein Stück in den Åfjord ein.


      


    Weiter geht es durch den Krakhellasundet, bevor wir wieder auf die Standardstrecke einbiegen.


      


    Dann heißt es langsam Abschied nehmen, während an Land ein einsames Haus im traditionellen Stil noch gegen die ganzen Neubauten die Stellung hält :o-mellow



    Wir haben ein Taxi bestellt, das auch bereits auf uns wartet und uns ins Thon Orion bringt. Hier dürfen wir kostenlos übernachten, das Treueprogramm macht es möglich :o-thumbsub


    Der erste Frühlingstag der Reise lockt mich aber schnell wieder nach draußen.

    An der Marienkirche vorbei geht es auf den Fløyen :locomotive:


         


    Wie zu erwarten, ist es bei dem Wetter sehr voll, und so spare ich mir den Abstecher zur Aussichtsplattform. Statt dessen gehe ich geradeaus weiter und folge dem (deutlich weniger begangenen) Panoramaweg gen Südost. Neben einem Lager mit Getränkekisten, das sich bei näherer Ansicht doch als Wohnbebauung entpuppt, bieten sich immer wieder schöne Fernsichten :o-thumbup


      


    Ich folge kleinen Gässchen wieder hinab, stellenweise sogar zwischen Haus und Garten :o-blink


      


    Nach dem Abendessen machen wir noch einen kleinen Verdauungsspaziergang zur Festung :o-smile


    Samstag, 20. April 2024 – Tag 23


    In Trondheim vertreten wir uns nach dem Frühstück noch ein wenig die Füße, bevor wir der Havila CAPELLA Platz machen müssen :hmmz:


      


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    Je weiter wir uns dem offenen Meer nähern, desto mehr klart es auf. Agdenes fyr und der Ort mit dem schönen Namen Garten präsentieren sich uns bereits im strahlenden Sonnenschein :o-thumbup


      


    Kjeungskjæret fyr präsentiert sich heute eher als Wasserturm eines Bauernhofs :o-biggrin



    Je weiter wir dann nach Süden fahren, desto mehr nehmen die Wolken wieder zu, ebenso Wind und Wellen. Das ist auch kein Wunder, denn hier ist gerade ein Unwetter mit Starkschneefall im Gebirge vorbei gezogen :pinch:

    Dafür können wir die Schiffsbegegnung mit der LOFOTEN bei mystischem Licht genießen :o-love



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    Dann nähern wir uns Kristiansund.


         


    Hier besuchen wir noch einmal die alte Werft :o-smile


         


         


    Bis Hestskjærest fyr wechselt das Wetter an Land immer wieder die Stimmung :o-rolleyes


         


    Vor der Kulisse von Kvitholmen fyr kommt es dann zur zweiten unerwarteten Schiffsbegegnung des Tages mit der TROLLFJORD :o-blink



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    Die Hustadvika zeigt sich ein wenig bewegt, danach gibt es wieder schöne Stimmungen :8):


         


    Beim Konzert sitzen wir wieder in der Nähe des Ausgangs, denn wir müssen immer wieder mal raus. Sogar die Industrieanlagen auf Gossa strahlen in der untergehenden Sonne :o-thumbsub



    Die Sonne begleitet uns noch bis kurz vor Molde, wo wir noch ein Selfie machen können :o-wink


      


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    Freitag, 19. April 2024 – Tag 22


    Gegen 5:30 Uhr sehe ich aus dem Bett heraus Kunna vor mir liegen, eine Stunde später den Hafen von Ørnes :o-smile


      


    Noch eine Stunde später komme ich dann auch aus dem Bett und begebe mich nach draußen :o-mellow


         


    Als wir beim Frühstück sitzen, kommt die Durchsage dass wir den Kurs ändern und an Selsøyvik vorbeifahren. Zur Passage des Ortes sind wir dann auch rechtzeitig draußen; die Badewanne verpassen wir :hmmz:


      


    Den Polarkreis überfahren wir dann wieder an der gewohnten Stelle :o-wink


      


    Bald darauf erreichen wir Nesna, in dessen Umgebung viele interessante Motive auf ihre Entdeckung warten, wie beispielsweise der Bergrücken des Tommtinden oder die alten Tanks auf Vikholmen :o-biggrin


      


      


    Bei der Passage der Sieben Schwestern beschränke ich mich heute auf Details wie den nördlichen Zwilling :o-whistling


         


    Die Passage von Alstahaug wird musikalisch untermalt :o-thumbup



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    In der Höhe von Høyholm kann ich dann endlich auch einmal das „Opus for Heaven and Earth“ ausmachen - ohne Schnee geht das einfach besser :o-biggrin



    Bei der Einfahrt nach Brønnøysund sehen wir eine winzige Fähre vorbeituckern, die die Verbindung zur Insel Sauren sicherstellt :hmmz:


      


    Im Ort selber nutzen wir das strahlende Wetter für einen kleinen Spaziergang :locomotive:


         


    Nebenbei besuchen wir im Einkaufszentrum noch ein Geschäft, in dem wir bei der ersten Fahrt eingekauft hatten. Damals wurde uns mitgeteilt, dass wir für die Erstattung im Tax Free lediglich den Kassenbon und die zugehörige App benötigen - was leider nicht der Fall war :o-sad

    Die Mitarbeiterin vor Ort kann nichts dazu sagen, ist aber bemüht die Filialleiterin zu finden; das klappt aber nur telefonisch. Ich solle doch Telefonnummer und Mailadresse dalassen, wir würden dann Hilfe erhalten. Wir sind gespannt, ob sich da (vor allem rechtzeitig) etwas tut :hmm:


    Wir verlassen den Hafen mit 10 Minuten Verspätung, da Gäste aus 2 Kabinen nicht rechtzeitig zurück an Bord gekommen sind. Nach 4- oder 5-maligem Aufrufen der Kabinennummer entscheidet die Hotelchefin, dass wir eben ohne die betroffenen Passagiere abfahren. Ob sie später wieder zugestiegen sind, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis :pardon:



    Trotz Verspätung drehen wir aber noch eine Extrarunde zum Loch-Schauen am Torghatten :o-thumbup


    Beim Abendessen gibt es heute gleich zwei besondere Vorkommnisse. Einerseits poppt ständig eine Polarlichtwarnung mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90% der Sichtbarkeit auf dem Handy hoch (bei strahlendem Sonnenschein 2 Stunden vor Sonnenuntergang?) :o-huh Andererseits dauert es heute extrem lange, bis das Essen kommt. Als wir unsere Hauptgänge dann endlich auf dem Tisch stehen haben, sind sie komplett kalt (ebenso wie die Teller). Nachdem bereits die Suppe wie wieder aufgewärmt geschmeckt hat, ist das jetzt doch des Guten zu viel und wir reklamieren mit allen 4 Personen am Tisch, dass das so nicht geht. Erstaunlicherweise haben wir dann binnen 3 Minuten neue und heiße Teller vor uns stehen :wacko1:

    Als GöGa im Nachgang die Restaurantchefin darauf anspricht, bekommt sie lediglich zur Antwort, dass die Hotelchefin informiert wird. Dem Koch als eigentlich Zuständigen will sie aber nichts sagen, und eine Entschuldigung kommt ihr auch nicht über die Lippen :o-thumbdown


    In Rørvik, das wir überpünktlich erreichen, nutzen wir die Liegezeit für einen kleinen Spaziergang und genießen die Ruhe vor Ort :o-wink


      


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    Die Schiffsbegegnung mit der NORDNORGE beobachten wir heute einmal aus der Kabine heraus :o-smile


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    Gegen Mitternacht soll es noch ein wenig Polarlicht gegeben haben, aber da schlummern wir bereits tief und fest :o-sleeping

    Donnerstag, 18. April 2024 – Tag 21 (Teil 2)


    Dann nähern wir uns bei Windstille und Traumwetter dem Raftsund :o-rolleyes


      


      


    Wir fahren ganz sachte durch den Svartsund und nähern uns der Mündung des Trollfjords :o-thumbup


      


    Das Schiff dreht ganz langsam und fährt noch ein Stück rückwärts :o-thumbsub


      


    Dann erklingt eine besondere Interpretation von Grieg - ein absoluter Gänsehautmoment :o-love



    Nach rund 15 Minuten „Liegezeit“ fahren wir wieder hinaus und nähern uns Svolvær :o-smile


      


    Eine halbe Stunde haben wir Zeit für einen kleinen Abendspaziergang, dann gibt es Abendessen :o-mellow


         


    Dabei entdecken wir auch ein Stück Waterart (in Abgrenzung zur Streetart) :o-biggrin


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    Die Stimmung beim Verlassen des Hafens ist wieder einmal magisch :8o:



    Bei der Schiffsbegegnung mit der Havila POLARIS macht es sich schon bemerkbar, dass die Sonne mehr als 40 Minuten später untergeht als noch vor 11 Tagen :hmmz:


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    Sogar das Konzert wird hierfür unterbrochen und das Publikum aufgefordert, für die Vinkekonkurranse nach draußen zu gehen :o-thumbsub

    Donnerstag, 18. April 2024 – Tag 21 (Teil 1)


    Harstad empfängt uns mit leichten Plusgraden und Traumwetter :o-thumbup


      


    Die POLARLYS schleicht diesmal lautlos an uns vorbei (mit Laut macht ja auch nur am Sonntag Spaß), und während der Liegezeit fällt mir wieder eine neue Bemalung auf :hmmz:


      


    Nach einem ausgiebigen Frühstück geht es auf Tierbeobachtung - das ruhige Wasser lädt geradezu dazu ein :o-thumbsub


         


    Wir nähern uns der Risøyrenna und stellen fest, dass der Seeadler-Beobachtungsposten diesmal besetzt ist :o-huh


      


    Pünktlich zur Vorbeifahrt geht er auf Jagd, was die Gruppe Eiderenten gar nicht mag :o-biggrin


         


    Dann nähern wir uns Risøyhamn :o-love


      


    Und auch hier gibt es wieder etwas neues Altes zu entdecken :o-wink



    Die Luft wird wieder trockener, wie wir an der Sichtbarkeit von Anda fyr bemerken :o-thumbup



    Beim Mittagessen werden wir abgefragt, wer denn am Nachmittag einen Trollfjord-Drink nebst Tasse haben möchte (geht auch aufs Getränkepaket). Etwas merkwürdig, dass jemand dazu abgestellt wird, diese Frage an jedem Tisch zu stellen. Wenn dadurch aber wirklich nur die benötigte Menge hergestellt wird, ist das natürlich auch nicht verkehrt :hmm:


    Weiter geht durch den Sortlandssundet gen Süden :o-smile


         


    In Stokmarknes unternehme ich wieder meinen Standard-Spaziergang :locomotive:


      


      




    Fortsetzung folgt

    Mittwoch, 17. April 2024 – Tag 20


    Die Schiffsbegegnung mit der NORDKAPP erleben wir diesmal aus einer ungewohnten Perspektive :o-biggrin



    Es ist heute immerhin trocken, und je näher wir Hammerfest kommen, desto mehr reißt der Himmel auf. So nutzen wir die Liegezeit für einen beinahe schneefreien Spaziergang zur Festung :8o:


      


         


    Es bleibt auch noch Zeit für einen kleinen Abstecher an den Fischereihafen :o-smile


      


    Am Nachmittag stelle ich fest, wie praktisch es ist, dass das Konzert auf der einen Seite der Bug Lounge stattfindet. Da wir nur noch einen Platz auf der anderen Seite gefunden haben, können wir problemlos zwischendrin mal rausgehen :o-thumbup



    Pünktlich zur Anfahrt auf Øksfjord brauchen wir uns nicht mehr zwischen Musik und draußen zu entscheiden, denn das Konzert ist vorbei :o-mellow


      


      


    Bei der Weiterfahrt genießen wir die endlich mal wieder scheinende Sonne :8):


      


    Die Nordspitze von Silda zeigt sich heute schwarz statt weiß :hmmz:



    Dann wird es immer stimmungsvoller :o-rolleyes


         


         


    Statt der Havila CASTOR (die sich in der Werft befindet) begegnen wir heute lediglich dem Sonnenuntergang :pardon:


      


    Praktisch, dass die heutigen Abendkonzerte bis kurz vor Tromsø gehen - so können wir das Mitternachtskonzert nicht verschlafen. Es ist ein ganz schöner Kontrast, aber wir können uns ja beim 5-minütigen Fußmarsch auf die andere Art von Musik einstellen :o-wink


    Als wir kurz nach 1 Uhr wieder in der Kabine sind, merken wir bei einem Blick nach draußen, dass es immer noch nicht ganz dunkel ist :o-blink


    Dienstag, 16. April 2024 – Tag 19


    Um 4 Uhr werde ich wach und sehe vom Bett aus den einzigen Sonnenstrahl des Tages, als wir gerade Vardø verlassen :o-blink



    Der Wind hat auf Osten gedreht, und das macht sich im Varangerfjord extrem bemerkbar :wacko: (oder :o-thumbsub oder :blerg: , je nachdem...)


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    In Kirkenes ist es wenigstens trocken, aber der Wind ist bei -2 Grad doch recht frisch.

    Dennoch mache ich mich auf zur Soldaterbukta, wo das Eis im Vergleich zum letzten Besuch deutlich aufgebrochen ist :o-smile


      


    Weiter geht es zum Kjerringstupet, wobei ich froh bin, meine Spikes dabei zu haben :hmmz:

    Oben angekommen kann man zusehen, wie es taut :o-scared


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    Von oben sieht man erst, wie weit sich das Eis in den letzten Tagen zurückgezogen hat - die ganze Bucht war beim letzten Besuch noch zugefroren :o-blink



    Auch das heutige Konzert findet wieder auf bewegtem Untergrund statt, während unsere Kabine zur Suite aufgewertet wird. Wie das? Uns wird eine Kaffeemaschine und ein Päckchen Kleenex geliefert mit genau dieser Begründung :o-confused

    Da wir in Kirkenes wieder mit 30 Minuten Verspätung losgekommen sind, fällt diesmal der Landgang in Vardø aus, es gibt nur einen kurzen Halt.

    Dennoch können wir sehen, wie der Schnee abgenommen hat :o-mellow


      


    Draußen fängt es wieder an zu schneien, so dass wir uns wieder eine Ablenkung beim heutigen Konzert holen. Nach einer Stunde reicht es uns allerdings, da wir uns leicht erkältet haben und uns lieber zurückziehen :pardon:

    Montag, 15. April 2024 – Tag 18


    Gerade wenn man denkt, dass das Wetter nicht mehr schlechter werden kann, wird man eines Besseren belehrt :wacko1:

    Die Sichtweite beträgt wenig mehr als 0, Regen und Wind wetteifern darum, das Schiff zu treffen :pinch:

    Der Nordkapp-Ausflug findet natürlich trotzdem statt, auch wenn hinterher niemand davon begeistert sein wird :o-mellow


    Ich nutze eine Stunde, in der der Regen leicht nachlässt, um mir ein wenig die Beine zu vertreten. Der Schnee ist im Ort bereits weitgehend weggetaut, und so gibt es außer grau nicht viel zu sehen :o-sad

    Für die Ausflügler besteht die Mahlzeit zur Rückkehr diesmal aus Fischsuppe mit Brot anstatt Fischsuppe mit Apfelkuchen als Nachtisch. Erste Sparmaßnahmen? :hmm:


    Nach der Ausfahrt findet dann das verspätete Mittagskonzert statt mit einem neuen Interpreten - Daniel Røssing. Er spielt wahrscheinlich extra beschwingt, damit er sich nicht den Rhythmus von den Wellen bestimmen lassen muss :o-thumbsub


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    Ein trockenes Foto gelingt mir heute, nämlich im Windschatten auf Deck 7 (also unterhalb des Umlaufdecks) :hmmz:



    Am Abend steigert sich der Seegang noch, und so verlassen wir das Konzert im Panoramasalon bereits um 21 Uhr, denn es wird wirklich unangenehm, dort zu sitzen :blerg: Schade für die Künstler, denn es bleiben wirklich nur die Hartgesottenen (oder diejenigen, die das Schwanken auf ihren Bierkonsum zurückführen :o-whistling ) übrig.

    Sonntag, 14. April 2024 – Tag 17


    Auf dem Weg nach Harstad erleben wir schöne Lichtstimmungen und sehen ein Wikingerboot mit merkwürdigen Aufbauten :hmm:


      


    Nach dem Mittagessen ist wieder Musik-Siesta angesagt :o-biggrin


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    In Tromsø nutzen wir eine Regenpause, um im Ortsteil Stranda nach Skulpturen zu suchen :search_1:


      


    Nachdem wir den nächsten großen Schauer abgewettert haben, geht es nun in die andere Richtung. Zuerst zur Streetart hinter dem Polarmuseet…


      


    … und dann weiter zum neuen Stadtteil Vervet :o-smile


         


    Die Bänke erinnern an Pioniere der Polarregionen.



    Auch auf dem Rückweg gibt es noch Streetart :o-wink



    Rund um die Schiffsbegegnung mit der Havila CAPELLA gibt es schöne Abendstimmungen, für die wir immer wieder mal den Konzertsaal verlassen (nicht nur deswegen sitzen wir eher am Ausgang) :o-whistling


         


    Stellenweise spielen die Musiker vor grandioser Kulisse, auch wenn sie wohl nicht viel davon mitbekommen :o-huh


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    Das gleiche gilt übrigens auch für große Teile des Publikums. Von den rund 100 Norwegern an Bord, die sich fast kein Konzert entgehen lassen, sind die nördlichen Regionen Norwegens absolutes Neuland. Es ist manchmal schon interessant, ihnen ihre eigene Heimat näher zu bringen :hmmz:

    Snovhit

    Auch für Bodø gibt es auf der Homepage einen Wegweiser zu einigen Streetart-Werken, siehe hier :o-smile


    omlia

    Ich schätze, dass sich die Passagiere in 3 ungefähr gleich große Gruppen aufgeteilt hat:

    • Die Musikfans, hiervon 1/3 unter 60, der Rest darüber, die alle Norweger sind. Viele von denen kennen die Musiker auch und sind ständig im Austausch mit ihnen, auch im Restaurant
    • Diejenigen, die die Musik ignorieren, da sie nur zufällig auf dieser Fahrt gelandet sind
    • Diejenigen, die sich immer wieder gerne die Konzerte anhören, aber den Schwerpunkt eher auf der eigentlichen Reise sehen (zu denen auch wir gehören)

    4 Musiker sind die ganze Zeit an Bord, andere sind in Tromsø nord- und südgehend aus- bzw. zugestiegen.

    Alles in allem waren es ca. ein Dutzend Musiker, zwei davon sind sogar erst südgehend in Trondheim zugestiegen.


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Samstag, 13. April 2024 – Tag 16


    Das trostlose Wetter setzt sich fort. Wie gut dass wir den Polarkreis dennoch gut im Blick haben, wie unsere Mitreisenden auch :o-wink



    Beim Frühstück wird heute jeder gefragt, ob er denn nicht die Polarkreisüberquerung mit einem (kostenpflichtigen) Glas Champagner feiern will - das haben wir bisher noch nicht erlebt :o-crying


    Zwischendurch zeigt sich mal kurz die Sonne, dennoch gehen wir zum vorgezogenen Mittagskonzert :o-thumbup



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    Beim Mittagessen wundern wir uns, wer denn den Blumentopf von der Fensterbank genommen hat. Die Umrisse der Standfläche sind ja noch gut zu erkennen :o-biggrin



    In Bodø gehen wir zur Abwechslung einmal auf die Suche nach Streetart :o-biggrin


         


    Wie sind uns nicht ganz sicher, ob das auch dazu gehört… :hmmz:



    Aber das hier wieder ganz sicher :o-thumbsub


      


         


    Noch eine letzte Skulptur, und es geht wieder zurück zum Schiff :o-smile



    Bei der Ausfahrt geht es schaurig weiter, welch ein Unterschied zur ersten Fahrt :pinch:



    Bei der Anfahrt auf Stamsund können wir den Wind bei seiner Arbeit beobachten :o-whistling


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    Die Fahrt an der Lofotwand entlang bietet Wind, Wellen und blaue Stunde :o-mellow


         


    Das Konzert beginnt heute erst um 22:30. Die Anlage ist heute aber so laut gestellt, dass wir uns bald in unsere Kabine zurückziehen :wacko:

    Freitag, 12. April 2024 – Tag 15


    Trondheim empfängt uns mit Dunst und einer lautstarken Schiffsbegegnung :o-thumbup



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    Ich mache mich auf gen Süden, den zweiten Teil der Streetart-Besichtigungen in Angriff zu nehmen :locomotive:


      


    Einen kleinen Zwischenstopp gibt es an der „World as Site and Object“ und am St. Olavs Pier :o-smile


      


    Weiter geht es an der Uferpromenade entlang.


         


    Bald kann ich die Svingbrua sehen, eine Eisenbahn-Klappbrücke in der Nähe der alten Festung :hmmz:


      


    Dann nähere ich mich dem Ila-Kai, an dessen Hallen jede Menge Streetart zu entdecken ist :o-biggrin


         


    Dann muss ich auch schon umkehren; der Rückweg führt mich durch den Stadtteil Ila :o-smile


      


      


    An der Ila kirke vorbei geht es zum Fluss.


         


    Die Möwen erinnern mich daran, dass es hier ja auch noch Streetart gibt... :o-wink


      


    … dann geht es wieder zum Nidelva zurück.


      


    Zum Glück fängt es erst nach der Abfahrt an zu regnen, aber um so entspannter können wir zum Nachmittagskonzert gehen :o-mellow


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    Statt durch den Stokksund fahren wir beinahe durch einen Regenbogen :o-whistling



    Apropos Stokksund: wie wir an Bord erfahren, gibt es aktuell kaum noch Kapitäne bei Havila und Hurtigruten, die das Patent für die Durchfahrt besitzen. Deswegen fällt diese Passage meistens aus :pardon:


    Passend zum Abendessen beginnen wir die Passage der Folda. Diesmal wird sogar extra vor Seegang gewarnt, die Aufzüge werden stiilgelegt und man soll immer eine Hand an Schiff haben :wacko1:

    Leider gibt es keine Erläuterung, wie dies im Restaurant auf dem Weg zum Tisch umzusetzen ist :whistle3:


    Am Abend gibt es wieder ein Konzert, diesmal mit integrierter Schiffsbegegnung :o-thumbup


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    Donnerstag, 11. April 2024 – Tag 14


    Das Wetter meint es heute nicht gut mit uns - Dauerregen und heftiger Wind. Sogar der Ausflug zum Geiranger wurde wegen zu hohen Wellen abgesagt :wacko1:

    Als sich das Wetter zwischendurch beruhigt, gehen wir aber dann doch ein paar Schritte von Bord :o-smile



    Unser Ziel ist das (einzige) Haus, das das Unglück von 1904 unbeschadet überstanden hat. Drinnen befindet sich ein Museum, das aber nur auf Anfrage geöffnet ist :o-mellow

    Da sich der Einstieg zum Aksla in unmittelbarer Nähe befindet, beschließe ich, das Wetter vor dem Mittagessen noch zu einer Überquerung des selbigen zu nutzen :locomotive:

    Neben unbekannten Statuen kann ich das Haus dann von oben sehen :o-thumbup


      


    Um 13 Uhr findet das erste Nachmittags-Konzert statt (die Uhrzeiten wechseln jeden Tag und sind abhängig von den Häfen, da die Liegezeiten ausgenommen sind).

    In der Bug-Lounge ist eine viel intimere Atmosphäre als im Panoramasalon, aber dennoch findet jeder der möchte einen Platz :o-thumbsub


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    Anschließend nehmen Wind und Regen zwar weiter zu, aber wir machen uns dennoch auf den Weg nach Devold. Neben interessanten Ansichten werden wir im Outlet fündig und nehmen einige Merino-Shirts mit bis zu 65% Rabatt mit, auf die dann noch Tax-Free kommt :o-biggrin


      


    Kurz nach 17 Uhr kommen wie wieder zurück und legen uns erst einmal trocken.

    Im Panoramasalon findet derweil ein öffentliches Konzert statt (Tickets kosten NOK 420), zu dem wir aber auch Zutritt hätten, aber am Abend geht es ja erneut musikalisch bis 23 Uhr weiter :o-wink


    Insgesamt finden jeden Abend mindestens 2, manchmal auch 3 Konzerte in wechselnden Besetzungen statt (i.d.R. ab 20:30 Uhr), so dass man im Prinzip kommen und gehen kann wann man will - sofern halt noch Plätze frei sind :o-whistling

    Aber die fleißigen Helfer von der Crew zaubern immer wieder neue Stühle herbei.


    Überhaupt muss man die Mitarbeiter bewundern: die Bar ist von 12 bis 24 Uhr immer vom gleichen Mitarbeiter besetzt, und während der Konzerte sind noch mindestens 3 weitere unterwegs. Die Bestellungen werden übrigens am Tisch aufgenommen (auch bei den Mittagskonzerten), so dass es wenig Gedränge gibt :o-thumbsub

    Mittwoch, 10. April 2024 – Tag 13


    Heute ist irgendwie ein Zwischentag, an dem wir nicht mehr richtig an Bord bleiben (die Koffer sind gepackt), aber andererseits die Vorbereitungen treffen, an Bord zu bleiben (die Koffer kommen in die Gepäckaufbewahrung) - aber das kommt von dem Upgrade :pardon:


    Nach dem Frühstück werden wir ausgerufen, dass wir an die Rezeption kommen sollen. Hier soll der Übergang zur nächsten Reise stattfinden (Übertrag des Bordguthabens und Verlängerung der Bordkarte), aber beides funktioniert nicht :o-mellow Schließlich werden wir auf 14 Uhr vertröstet, wenn die alte Fahrt im System abgeschlossen ist. Aber immerhin bekommen wir schon die Information, dass wir selbstverständlich jederzeit an Bord zurückkehren können :o-thumbup


    So genießen wir das schaurige und windige Wetter mal drinnen und mal draußen.


         


      


    In der Ferne können wir Utvær fyr erkennen :search_1:


         


    Nach der Passage von Hellisøy fyr verziehen wir uns zum Mittagessen :essen:


      


    Währenddessen zieht es sich ziemlich zu und es fängt an zu regnen.

    So können wir in aller Ruhe an der Rezeption die Umbuchung vornehmen lassen und uns von A. und ihrem Vater verabschieden.

    Während des ganzen Tages wird schon fleißig gewerkelt, so werden auf Deck 6 im Atrium in der Nähe der Cafeteria 2 Zapfhähne aufgebaut - die uns von der Restaurantchefin prognostizierte Oktoberfeststimmung nimmt Formen an :wacko:


    Das Ausschiffen erfolgt diesmal von Deck 4 aus.

    Der Ruck, den wir bei der Abfahrt bemerkt haben, war darauf zurückzuführen, dass sich Schiff und Gangway verhakt hatten, und so ist letztere aktuell unbrauchbar :pinch:

    Und so stellt sich noch einmal Lofoten-Feeling ein, denn den Weg über die Pier, Treppen rauf und Treppen wieder runter haben wir derzeit bei jeder Reise genießen dürfen :o-thumbsub


    Wir begleiten A. und ihren Vater von Bord. Es ist gar nicht so einfach, ein Taxi zu bekommen, denn alle sind reserviert. Schließlich gibt ein Fahrer auf, auf seine Bestellung zu warten und so können wir die beiden endgültig verabschieden :o-mellow


    Wir laufen ein paar Schritte in Richtung Sydnes, einem hübschen Stadtteil, in dem ich zum ersten Mal unterwegs bin :o-smile


         


      


    Sogar einen kleinen Garten gibt es mitten im Steilhang :o-unsure



    Gegen 16 Uhr wollen wir wieder an Bord, aber man lässt uns nicht durch :o-confused

    Jetzt nutzen wir allerdings den Vorteil, den der ebenerdige Zugang bietet und gehen über einen Schleichweg an Bord, wo wir auch ohne Probleme reingelassen werden :o-biggrin

    Wir setzen uns eine Stunde in den Panoramasalon, bevor es voll wird.


    Ich gehe nach unten und sehe, dass unser neuer Flur nicht mehr abgesperrt ist, und so nutze ich die Chance und hole unser Gepäck aus dem Aufbewahrungsraum :o-smile

    Wir schauen uns die neue Kabine (mit großem Panoramafenster) an und sind gespannt, wie es uns hier gefällt :o-rolleyes


    Die Zeit reicht noch, um vor dem Abendessen um 18 Uhr auszupacken.

    Wir schauen noch nach der neuen Reiseleiterin und begeben uns dann in den Panoramasalon, wo wir gerade noch einen freien Tisch finden.

    Es erfolgt eine Durchsage, dass es ein Sail-Away-Treffen an der Champagnerbar auf Deck 8 gibt, an dem aber wohl lediglich 5 Personen teilnehmen. Dafür ist es beim ersten Konzert der Blues Cruise recht voll :8):

    Es spielen die Muddy Waters Club All Stars aus Oslo.


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    Dabei fällt kaum auf, dass wir wieder den gleichen Weg aus Bergen hinaus nehmen wie auf der vorigen Reise - der Kapitän scheint wohl etwas gegen die Askøy-Brücke zu haben :o-whistling

    Bis 23 Uhr bleiben wir beim Konzert und ziehen uns dann in unsere Gemächer zurück. Dort erwartet uns noch eine Flasche Champagner, die wir bei einer Umbuchung als Extra erhalten haben.

    Wir stellen sie mitsamt Eiskübel in den ansonsten leeren Kühlschrank - jetzt wissen wir, wofür dieser da ist :o-biggrin



    Noch eine Anmerkung zum Musikvideo:

    Wir sind explizit aufgefordert worden, Konzertausschnitte zu teilen.

    Dienstag, 9. April 2024 – Tag 12


    Vor dem Frühstück bleiben ein paar Minuten für einen kurzen Landgang in Trondheim.

    Dabei entdecke ich an einer Ecke die alten Wegweiser für die nord- und südgehenden Hurtigrutenschiffe - sollen sie vielleicht noch einmal reaktiviert werden? :hmm:



    Draußen liegt die Küstenwache mit Nachwuchs und schaut, ob alles in Ordnung ist :o-wink



    Wir sind gerade rechtzeitig mit dem Frühstück fertig, um die Schiffsbegegnung mit der Havila CAPELLA zu erleben.


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    Im Trondheimsfjord gibt es wieder schöne Strukturen, und bei der Ausfahrt gelingt es mir erstmals, das Gut Austrått ausfindig zu machen :o-thumbup


         


    Als wir Edøya erreichen, reißt der Himmel auf und es wird richtig warm :o-blink


         


    Zwischenzeitlich ist es am offenen Bug so warm, dass es mit Jacke in der Sonne nicht auszuhalten ist :8):


      


    Kurz vor der Einfahrt in den Bremsnesfjorden am Stavnes fyr zieht es sich wieder etwas zu, aber Grip fyr kann man immer noch gut erkennen.

    Die Hügel dahinter müssten der Richtung nach schon zu Island gehören - aber so weit sollten wir doch alleine wegen der Erdkrümmung gar nicht sehen können. Merkwürdig, aber dann wird es sich wohl doch eher um Wolken handeln :hmmz:


         


    Ich fahre das erste Mal nicht durch den Sør- sondern durch den Markussundet nach Kristiansund ein, was wieder einmal neue Perspektiven zulässt :o-smile


      


    Wir kommen überpünktlich an, und so nutzen wir das trockene Wetter zu einem Besuch in der Mellemværftet :locomotive:


         


    Da wir schon länger nicht mehr da waren, schauen wir bei der Ausfahrt nach der Klippfiskkjerringa :o-wink



    Wie fahren den gleichen Weg wieder hinaus.


      


    In Molde wollen wir uns noch ein wenig die Beine vertreten, aber zu unserer Überraschung werden erst einmal auf beiden Seiten die Ausflügler an Bord gelassen - normalerweise dürfen doch erst einmal die Aussteigenden von Bord :o-crying

    So haben wir nur noch 5 Minuten, was uns nicht all zu viel Spielraum lässt :pardon: