Posts by Noschwefi

    Donnerstag, 9. November 2023 – Tag 6 (Teil 1)


    Der Tag verspricht wieder kalt und klar zu werden :8):



    Wir legen mehr als 5 Minuten zu früh in Harstad ab, so passieren wir Trondenes kirke vor der Schiffsbegegnung mit der MS Polarlys :pardon:


      


    Nach dem Frühstück wird es wieder Zeit für einen Besuch der Außendecks :o-smile


         


         


    In Finnsnes laufen wir wieder mal zum Wikinger. Dort angekommen stellen wir fest, dass heute irgendetwas fehlt :o-confused



    Ob sich der Steg wohl im Schuppen befindet?



    Es bleibt leider keine Zeit, das zu klären :o-unsure

    Dafür macht der Eiswagen seinem Namen alle Ehre :o-thumbsub



    Im Laksfjorden vermischen sich wieder mal kalte Luft und warmes Wasser.


      


    Wir folgen nun dem Gisund nach Norden.

    Während auf dem Westufer (also auf der Insel Senja) die Farbenpracht vorherrscht…


         


    … begnügt sich die Landseite mit einer schwarz-weiß-Stimmung, wie hier in Lenvik :o-mellow



    So halte ich mich lieber an die Backbordseite :o-smile


         


         


    Nun wird es aber Zeit fürs Mittagessen, so dass es heißt



    Fortsetzung folgt

    Zebri

    Wie du sicher auch festgestellt hast, sind die Kabinen auf den (neueren) Havila-Schiffen durchweg deutlich größer und besser ausgestattet als auf den (älteren) Hurtigruten-Schiffen.

    Extrem macht sich das halt bei den Suiten bemerkbar. Nach 45 qm Wohnfläche (+15 qm Balkon) hätte ich mich als Student und ebenso als Berufsanfänger auch gesehnt :o-wink

    Aber ohne dieses extreme Sonderangebot hätten wir auch nicht diese Kategorie gebucht :o-smile

    Der einzige Haken an der Sache ist, dass man sich an diesen Luxus gewöhnen kann :whistle3:


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Balou

    Wir haben mit dem Wasser in unserem "privaten" Whirpool keine schlechten Erfahrungen gemacht. Das Wasser wird am letzten Tag komplett abgelassen und nach einer Reinigung wieder aufgefüllt.

    Es gab auch keine Zusätze, die uns aufgefallen wären. Vielleicht lag es bei euch daran?


    Zebri

    Die Pools befinden sich auf dem jeweiligen Balkon und sind daher von außen nicht sichtbar. Neben Kabine buchen gibt es aber auch noch die Option Wiki, sich das einmal anzuschauen, so wie hier :o-wink


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Mittwoch, 8. November 2023 – Tag 5 (Teil 2)


    Nach dem Abendessen geht es wieder auf Polarlichtwache - und auch heute erfolgreich :yeah:


      


    Die Schiffsbegegnung mit der Havila Castor bekommen wir trotzdem mit - diesmal wird sie auch durchgesagt… :o-wink


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    Danach geht es aber lustig weiter mit grün.


      


    Sogar im Zentrum von Svolvær ist es gut zu sehen :o-thumbsub


      


    Nach der Ausfahrt kommt bei uns allerdings der tote Punkt; das weitere Nordlicht beobachten wir (dank Panoramafenster im Schlafzimmer und der richtigen Lage) vom Bett aus :search_1: :o-mellow :o-sleeping

    Mittwoch, 8. November 2023 – Tag 5 (Teil 1)


    Die letzten Tage ist der Kapitän immer überpünktlich gewesen. Darauf haben wir auch beim Tipp für die Polarkreisüberquerung gesetzt - aber ohne Erfolg :o-unsure Die Durchsage zum Aufstehen kommt erst, als unsere Zeit bereits erreicht ist. So gehen wir heute mal ein wenig früher zum Frühstück, damit wir rechtzeitig wieder an Deck sind, wenn wir uns unserem nächsten Hafen nähern :o-smile


    Als ich den offenen Bug betrete, grüßt gerade in der Ferne Kalsholmen fyr in der Sonne :o-rolleyes



    Nun macht es sich auch bemerkbar, dass wir in die arktischen Bereiche eingedrungen sind, denn wir haben dabei auch die 0-Grad-Grenze überfahren :o-blink



    Dann nähern wir uns Ørnes


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    Während wir im Hafen liegen, wechselt die Stimmung von Minute zu Minute.

    Zu Beginn ist die Welt von Schwarz und Weiß geprägt…



    … dann schalten alle Boote wie auf Kommando ihre Innenbeleuchtung an …



    … und wenig später ist alles bunt :o-thumbup



    Heute ist auch mal endlich wieder ein Kaffeetrinker zu sehen, aber erst in der bunten Phase :o-wink


    Bei der Ausfahrt werden wir von einem Seeadler beobachtet, der ungeduldig wartet, dass er wieder in Ruhe auf die Jagd gehen kann :o-whistling



    Den Besuch der Taufe schenke ich mir, denn die Lichtstimmungen wechseln in den nächsten 2 Stunden permanent :yeah:


         


         


    Dann entdecke ich zum ersten Mal vom Schiff aus den Ureddplassen, einen Rastplatz mit einem Denkmal für ein im zweiten Weltkrieg gesunkenes U-Boot :search_1:



    Noch ein Blick in die Ferne…



    … und ein Troll aus der zweiten Reihe auf der Insel Fugløya macht auf sich aufmerksam :o-biggrin



    Nun muss ich aber doch für ein kurzes Mittagessen rein (zum Glück dürfen wir heute eine halbe Stunde früher essen, denn sonst würde es für unseren geplanten Ausflug in Bodo zu knapp).


    Gut, dass wir eine Kabine auf Deck 8 und mit Balkon haben, denn so kann ich beim Umziehen noch schnell bei der Hafeneinfahrt einen Blick nach draußen werfen :o-wink


      


    Wir erreichen den Hafen überpünktlich, und so machen wir uns zu dritt auf zum Ramnfloget, dem Aussichtsbalkon oberhalb der Stadt.

    Es ist frisch (knapp unter 0 Grad) und trocken. Um so überraschter sind wir, dass der Abfluss vom Nedre Vollvatnet komplett zugefroren ist…



    … ebenso wie der See selbst :o-blink



    Der weitere Weg ist komplett verschneit und gleicht eher einer Eisbahn als einem Waldweg, was ich so nicht erwartet habe :wacko: Vielleicht hätte ich doch die Schuhe mit den Spikes anziehen sollen…

    Aber schließlich stehen wir oben und genießen den Sonnenuntergang :o-thumbup


         


    Beim Abstieg können wir auch noch ein wenig die Abendstimmung genießen…



    … ebenso wie bei der Ausfahrt :o-smile


      


    Das letzte Dämmerlicht verlässt uns, bevor wir Landegode erreichen, aber vorher können wir noch einen Blick auf die Lofotwand erhaschen :8):



    Um 16 Uhr kann ich uns wieder unseren Havila Gold-Cidre holen, den wir auch heute im Whirlpool, diesmal auf dem Vestfjord zu uns nehmen :sekt:




    Fortsetzung folgt

    Ich habe gerade den Eintrag von Kalsholmen fyr im Wiki gesucht, da ich den Leuchtturm in der Höhe von Bolga gut sehen konnte.

    Gefunden habe ich ihn dann beim nächsten Streckenabschnitt.

    Wäre es möglich, den Eintrag auch an diesem Streckenabschnitt (Nesna - Ørnes) zu verlinken, das macht das Auffinden einfacher?


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Dienstag, 7. November 2023 – Tag 4


    Zur gleichen Zeit wie am Vortag sind wir wieder die ersten beim Frühstück - bis auf eine Ausnahme sollte sich das auch Tag für Tag wiederholen :pardon:

    Ein wenig später schleicht sich die Havila Capella langsam an unsere Liegestelle in Trondheim heran, denn diese ist noch von der Havila Pollux besetzt :fie:



    Da sie gerade erst wieder in die Route startet, sind viele Besatzungsmitglieder an Deck, und diese sind ausgesprochen laut. Sogar ein Kochtopf-Konzert vom Koch bekommen wir geboten :o-wink


    Dann wird der Blick frei nach Munkholmen.



    Göga und ich schlendern - wie beinahe jedes Mal hier - in Richtung Zentrum.

    Eigentlich wollen wir mal einen neuen Ausflug ausprobieren (Bootsfahrt in Trondheim), aber der fällt mangels Beteiligung aus :o-sad


         


    Wir kommen auch an der von Albatross entdeckten Streetart vorbei, allerdings ist sie bei uns mit Autos und Mülleimern „dekoriert“.


    Am Nordenfjelske Kunstindustrimuseum bewundern wir die Außenausstellung, die während des Umbaus ständig wechselt.



    Hinter dem Dom gibt es erneut Streetart zu entdecken :o-smile



    Alt trifft neu…



    Im Museum gibt es ein „Kinderkirchenfenster“ zu sehen :hmm:



    Wir folgen einer „veita“ in Richtung Vår Frue kirke, wobei wir in einem Fenster eine lebensechte Statue sehen :o-blink



    Das denken wir zumindest so lange, bis sie sich bewegt :whistle3:


    Ein paar Schritte weiter erreichen wir den Tordenskjoldparken mit der sich darauf befindlichen Gedenkstätte zum 22. Juli 2011.



    Vorbei am Pirsenteret gehen wir zurück zum Schiff, gerade rechtzeitig zum Mittagessen :essen:



    Im Trondheimsfjord zieht es sich langsam, aber sicher zu und es wird tatsächlich einmal novembergrau. Nach der Passage vom Kjeungskjær fyr entschließen wir uns daher, erstmals unseren privaten Whirlpool aufzusuchen. Vorher gehe ich aber noch in die Lounge und hole uns unsere tägliche Cidre-Ration ab. Diese in der Dämmerung auf diese Weise zu genießen hat schon was :o-thumbsub


    Wenige Minuten, nachdem wir uns wieder im Schiffsinnern befinden, fängt das Schiff auf einmal an sich recht ordentlich zu bewegen :o-unsure Ein Blick auf die Karte: wir sind nicht zu früh auf der Folda, sondern befinden uns gerade in der Höhe vom Stokksund.

    Uns macht das zum Glück (inzwischen) nichts mehr aus (hier machen sich die vielen Fahrten mit der MS Lofoten bemerkbar :o-biggrin ), aber beim Abendessen im Restaurant sieht man doch einige freie Plätze :hmmz:

    Kaum beginnt die Passage der Folda, hört das Schaukeln auch schon auf - man muss nicht alles verstehen :o-confused

    Aber so können wir beruhigt zu unserem ersten „lokalen Ereignis“ gehen - wir haben uns für die abendliche Metverkostung angemeldet. Es gibt 4 verschiedene Sorten, jeweils mit einer kulinarischen Spezialität ergänzt :sekt:


    Interessant sind auch die Geschichten, die wir drum herum erzählt bekommen. So kommt beispielsweise das Wort „Skål“ daher, dass es früher eine Schale (Skål) mit Met für den gesamten Tisch mit oft 30 Personen oder mehr gegeben hat. Wenn einer trinken wollte, rief er halt „Schale!“, woraus dann der spätere Trinkspruch entstand :o-smile

    Ebenso interessant finden wir die Benimmregeln, die damals galten (und schriftlich festgehalten wurden):

    - Halte die Trinkschale nicht lange bei dir und trinke in Maßen

    - Sag was du zu sagen hast oder schweige

    - Niemand wird dir Vorwürfe machen, wenn du raus oder ins Bett gehst

    Manchmal wünscht man sich doch die guten alten Zeiten zurück :whistle3:


    Zur Belohnung, dass wir alles aufgegessen und ausgetrunken haben, gibt es dann zum Abschluss des Tages wieder mal dezentes Nordlicht hinter den Wolken :o-thumbup


    Ingrid Marie

    Es handelt sich um die Buslinie 1 in Richtung Saevollen (bis Hessa skole). Die nächste Haltestelle vom Terminal aus ist am Rathaus gegenüber vom Busbahnhof (also am Südende der Innenstadt).

    Aber wenn du nicht so gut zu Fuß bist: Der Weg geht in ca. 2 km rund 300 Höhenmeter rauf, teils auf glattem Fels. Da solltest du auf jeden Fall Wanderstöcke mitnehmen.


    Tini

    Da es längere Zeit nicht geregnet hatte, war der Weg gut zu laufen. An einigen Stellen war eingetrockneter Matsch; 2x mussten wir einen kleinen Bachlauf queren. Bei oder nach Regen könnte es also schon matschig sein; in diesem Fall ist es vor allem bergab besser, Wanderstöcke dabei zu haben.


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Snovhit

    Hier siehst du einen Kartenausschnitt.

    Der Weg bis zum eigentlichen Beginn der Wanderung (ca. 4,5 km) ist einfach zu finden: An der Jugendstil-Apotheke vorbei zur Kirche und der Straße bis zum Ende folgen. Dann immer der Hauptstraße (6208) folgen, bis du nach dem Anstieg am Kreisverkehr stehst.

    Hier kommt die 180-Grad-Wendung auf "Ytre Hessen".

    Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten: Direkt am Kreisverkehr muss man nach rechts in eine Garageneinfahrt und sieht den inoffiziellen, aber sehr schönen und etwas anstrengenderen Weg (an einigen Stellen muss man auch die Hände zu Hilfe nehmen, später geht es rauf und runter).

    Wenn du der Straße folgst, siehst du nach ca. 300 Metern auf der rechten Seite ein handgemaltes Schild "Sukkertoppen", dort geht es auf den offiziellen Wanderweg (auf der Karte rot getrichelt zu sehen), der mehr oder weniger gleichmäßig nach oben führt.


    Der Weg an sich ist nicht sehr schwierig; es geht halt rund 300 Höhenmeter rauf. Bei Nässe muss man ein wenig aufpassen, da es dann an einigen Stellen rutschig (auf dem nackten Fels) sein kann.

    Aber es lohnt sich auf jeden Fall; die Rundumsicht ist atemberaubend und liefert halt ganz andere Perspektiven :o-smile


    Viele Grüße

    Noschwefi

    Montag, 6. November 2023 – Tag 3


    Da wir in einer Suite wohnen, haben wir die Möglichkeit, bei freier Tischwahl zwischen 7.30 und 10.00 Uhr im Hildring Fine Dining zu frühstücken :o-smile

    Das nutzen wir heute direkt aus und warten erst einmal das Einlaufen in Torvik ab, bevor wir unsere Mägen füllen :o-biggrin



    Gegen 8.30 Uhr erwarten wir ein mehr oder weniger voll belegtes Restaurant - und werden so ziemlich das einzige Mal auf dieser Reise enttäuscht: wir sind doch tatsächlich die ersten Gäste für den heutigen Morgen :o-blink


    Wir frühstücken bis kurz vor Ålesund; die Einfahrt bekommen wir aber noch mit.



    Gegen 10:30 Uhr machen wir uns zu viert auf gen Zentrum.



    Göga bleibt dann ein wenig in der Gegend, während wir uns zu dritt auf den Weg nach Tessa, der Nachbarinsel, machen. Hier laufen wir ein paar mal hin und her (die Topographie bestimmt den Weg :o-biggrin ), bevor wir dem Zentrum gegenüber stehen :search_1:



    Nun geht es auch noch bergauf, immer weiter der Straße entlang. Jetzt noch ein Schwenk um 180 Grad, und wir stehen vor einem Fußweg, der teils über Felsen, teils sehr idyllisch steil nach oben geht :o-unsure


      


    Zwischenzeitlich wird der Weg zur Achterbahn (nur ohne Looping), bietet aber immer wieder schöne Ausblicke :o-wink



    Bald stoßen wir auf den offiziellen, mit Steinen eingefassten Weg, der immer weiter nach oben führt.



    Gegen 13 Uhr erreichen wir dann den Vorgipfel des Sukkertoppen…



    … eine weitere halbe Stunde dann auch den Gipfel :o-biggrin



    Hier genießen wir die Aussicht und ein kleines Mahl.


         


    Ich habe mich an unserer Minibar bedient (laut Beschreibung soll sie ja komplett kostenlos für uns sein; lassen wir uns mal überraschen) und mir dort ein paar Schokoriegel und leckere Elchwurst mitgenommen. Auch habe ich noch einen Kanelboller vom Frühstück dabei, mangels anderer Alternativen habe ich hierfür zum Mitnehmen einen der sich auf der Kabine befindlichen besonderen Frischhaltebeutel zweckentfremdet - und das hat auch funktioniert wie geplant :o-thumbsub


    Wir steigen wieder ab, wobei wir diesmal dem Hauptweg folgen. So können wir kurz vor dem Ende des Wegs noch einen Blick auf den Hessafjord werfen.



    Unten angekommen entscheiden wir uns, mit dem Bus zurück in die Stadt zu fahren. Schnell die App heruntergeladen, Fahrkarten gekauft und nun heißt es warten. Gut, dass der Bus nicht überpünktlich ist, denn die Tickets werden erst 5 Minuten nach dem Kauf gültig… :o-scared

    Als wir an der Kirkegata aussteigen, sind wir froh, dem Gedränge entkommen zu sein - anscheinend ist gerade Schulschluss :wacko:

    Wir besteigen noch einen zweiten Gipfel, den Storhaugen. Hier bieten sich uns ganz andere Ausblicke :o-rolleyes



    An der Schule vorbei steigen wir nach Norden ab und folgen dem Molavegen vorbei an alten Gebäuden und dem Fischereimuseum bis zum Leuchtturm an der Hafeneinfahrt.


         


    Begleitet von einer seltsamen Lichtstimmung begeben wir uns zurück zum Schiff, wo wir gegen 16 Uhr (also kurz vor Sonnenuntergang) ankommen.



    Nur zur Ergänzung: Diesen Ausflug hätten wir auch für 111 Euro bei Havila buchen können - dafür hätten wir uns dann den Hinweg zu Fuß sparen können. Aber wir sind uns einig: So ist es viel entspannter gewesen, zumal wir als Option den Linienbus auch für die Hinfahrt hätten nehmen können. Und den Weg selber zu suchen ist auch definitv die spannendere Variante :o-thumbup


    Nun haben wir noch zwei Stunden, um uns zu unserem ersten 5-Gänge-Menu fertig zu machen. Am Vortag sind alle Sonderwünsche aufgenommen worden, und so bekommt jeder von uns vieren ein anderes Menu (da bei jedem unterschiedliche Gänge ersetzt werden). Wir sind die einzigen Gäste im Restaurant, und so kommt der Küchenchef (den wir von der MS Lofoten her kennen) sogar persönlich an den Tisch, um sich das Lob für das ausgezeichnete Essen abzuholen :o-wink

    Kurz nach dem Ablegen sind wir auch mit dem Essen fertig, und es beginnt wieder die (auch heute erfolgreiche) Nordlichtwache :o-smile


    Sonntag, 5. November 2023 – Tag 2


    Nach dem (für unsere Verhältnisse) späten Frühstück nutzen wir das Wetter für einen Bummel rund um Bryggen.


      


    Auch hier stoßen wir wieder auf Street Art :o-smile


      


    Wenig später kommt die Sonne heraus, und bietet uns Licht und Schatten :o-rolleyes


      


    Wir dürfen unser Zimmer im Hotel bis 16 Uhr halten, so können wir schnell packen und uns noch einmal kurz ausruhen, bevor wir zu viert nach Nordnes laufen.

    Unterwegs sehen wir schöne Lichtstimmungen und erhalten wichtige Informationen :o-thumbsub


      


    An einigen wenigen Stellen hält sich noch hartnäckig der Herbst.



    Kaum sind wir an der Landspitze angekommen, erscheint schon die Havila Capella am Horizont :good3:



    20 Minuten später ist sie auch in Hörweite.



    Während Göga sich direkt zum Terminal begibt, laufen wir zu dritt zurück zum Hotel, wo wir unser Gepäck abholen und auschecken. Bald darauf erscheint auch das bestellte Taxi und wir teilen uns erneut auf: Einer fährt mit dem gesamten Gepäck nach Jekteviken, während wir uns zu zweit auf den Fußweg machen :locomotive:

    Kurz nach 16 Uhr stehen wir in der Warteschlange fürs Einchecken. Beim Vorrücken beginnt dann das Rätselraten: Könnte die junge Frau mit dem Rucksack Zebri sein? Nach der Selbstbeschreibung in ihrem Reisebericht durchaus möglich (später stellt sich heraus, dass sie es wirklich gewesen ist :o-wink ). Irgendwie ist es spannend, die eigene Reise gleichzeitig auch aus einer anderen Perspektive zu erleben :o-thumbup


    Beim Einchecken erleben wir eine kleine Neuerung: Wir bekommen analog zum Flughafen zwei Aufkleber mit Ticket-Nummern fürs Aufgabegepäck auf den Begrüßungs-Flyer (klingt irgendwie besser als Zettel :o-wink ) geklebt. Wir laufen weiter durchs Terminal in Richtung Schiff und landen in dem Raum mit der Sicherheitseinweisung.

    Der Film läuft völlig unbeachtet vor sich hin, während sich am anderen Ende des Raums eine Schlange vor einem Schalter bildet, an dem Essenszeiten (für beide Restaurants) reserviert werden können :hmm:

    Da wir unsere Tische bereits vorab per Mail reserviert haben, begeben wir uns direkt aufs Schiff und dürfen sofort in unsere Kabinen.

    An dieser Stelle ist ein großes Lob auf die guten Feen (und Elben?) der Kabinenreinigung angebracht - die Suiten können bis 12 Uhr genutzt werden und sind um 16 Uhr bereits bezugsfertig für die neuen Gäste - das halte ich nicht für selbstverständlich :sdanke: :sdafuer:

    Wir begutachten erst einmal unsere Kabine mit dem schönen Namen Skrova. Am Anfang haben wir ein wenig Orientierungsschwierigkeiten. Das liegt einerseits an der Größe und dem vielen Stauraum; andererseits aber auch daran, dass wir die Lighthouse-Suite auf der anderen Schiffsseite kennen (von der Besichtigung auf unserer ersten Reise sowie einer Einladung im letztjährigen Sommer) und dort alles spiegelverkehrt ist :whistle3:

    Bald aber finden wir ein schönes Plätzchen für unsere Mitreisenden und lassen uns von ihnen bei der Orientierung helfen :o-biggrin



    Auf dem Tisch finden wir eine Übersicht, was alles zum (inkludierten) Havila Gold gehört - bei den vielen Änderungen sicher eine gute Idee.

    Bei der Bestätigung unserer Tischreservierung sind wir von der sehr aufmerksamen Restaurantchefin (die wir ebenfalls von unserer letztjährigen Sommerreise kennen) darauf aufmerksam gemacht worden, dass wir uns am Weinstand im Atrium auf Deck 6 um die Reservierungen für unsere (im Havila Gold enthaltenen) 5-Gänge-Menus kümmern sollten.

    Dies haben wir auch gemacht und neben den zwei „Standard“-Menus auch eine kostenlose Reservierung für das Jubiläumsmenu im Hildring Fine Dining erhalten. Dass wir dadurch die letzte Abendkarte komplett verpassen, gehört wohl ins Kapitel „Jammern auf ausgesprochen hohem Niveau“ :o-wink


    Nun fängt allerdings der Entscheidungsstress an:

    Zuerst auspacken oder in die Lounge gehen, um unsere Willkommensgetränke zu genießen?

    Wir entscheiden uns für einen Kompromiss: Einen Koffer auspacken und dann in die Panoramalounge :sekt:

    Hier können wir zwischen Cidre, Rot- oder Weißwein und einer Snackauswahl wählen.

    Wir nehmen nicht zu viel, denn in einer halben Stunde (um 18 Uhr) wollen wir ja bereits zum Abendessen gehen. Erfahrungsgemäß gibt es später eine lange Warteschlange - und als wir gegen 19 Uhr das Restaurant wieder verlassen, stehen dort wirklich ca. 30 Passagiere und begehren Einlass (aber friedlich :o-wink ).


    Nun wird noch schnell der zweite Koffer ausgepackt, während das (im Vergleich zu früher etwas abgespeckte) Willkommenspaket auf uns wartet.

    Zur Abfahrt stoßen wir auf unserem Balkon auf die schönen Kabinen (und was sonst noch dazu gehört) an, als D. auf einmal meint, dass da vorne ein seltsamer Schatten am Himmel sei. Ein schnelles Foto zeigt tatsächlich Grün direkt am Horizont - und das bereits in Bergen :8o: Noch ist es aber zu hell in der Umgebung, und so warten wir erst einmal den inoffiziellen Start der Reise ab: Die Passage der Askøy Brua :i|hv:



    Danach intensiviert sich tatsächlich das Nordlicht und tanzt uns etwas vor :o-thumbsub


         


    So können wir nach einem erfüllten Tag mit krönendem Abschluss unser extra breites Bett entspannt genießen :o-sleeping

    Samstag, 4. November 2023 – Tag 1


    Wie schon bei unserer letzten Reise können wir heute ausschlafen, denn das Taxi ist erst für 5.30 Uhr bestellt. Da Samstag ist, kommen wir auch problemlos zum Flughafen und erreichen unser vorbestelltes Zeitfenster bei der Sicherheitskontrolle um 6.30 Uhr sogar 5 Minuten zu früh :o-smile

    Es bleibt noch Zeit für einen Kaffee, und pünktlich kurz nach Sonnenaufgang heben wir ab.



    In Amsterdam haben wir mehr als 2 Stunden Aufenthalt, aber irgendwann kommt dann doch der Zeitpunkt, an dem wir uns Bergen nähern :o-wink



    Wir landen pünktlich um 13:30 Uhr und hätten mitsamt Gepäck den Flybussen um 14 Uhr erreicht - aber nicht am Samstag, denn da fährt er erst eine halbe Stunde später :o-unsure


    Einquartiert haben wir uns nicht wie sonst im Thon Bristol, sondern im Orion. Beim Colourful Friday (dem Gegenstück zum 4 Wochen später stattfindenden Black Friday) ist das Zimmer 50 Euro günstiger gewesen - da macht man gerne auch mal eine Ausnahme :o-biggrin

    Als wir ankommen, stellt sich das darüber hinaus noch aus zwei Gründen als eine gute Wahl heraus: Da wir im Vorjahr mehr als 10 Übernachtungen hinbekommen haben, bin ich im Bonusprogramm in die zweite Stufe gekommen. Dafür erhalten wir ein kostenloses Upgrade auf die Suite (passend zur Kabine :o-whistling ) und ein (hotelabhängiges) lokales Ereignis. Wir können wählen zwischen einer 50-minütigen Massage (für 1 Person), einem 2-Gänge-Menu für 2 Personen im Enhjørningen oder einem „7-Fjells-Pakke“, einer Bierprobe aus einer lokalen Brauerei :o-blink

    Wir entscheiden uns für letzteres, beziehen unser Zimmer und machen uns nach einer kurzen Pause gleich wieder auf den Weg in der Hoffnung, einen schönen Sonnenuntergang auf dem Fløyen erleben zu können :locomotive:


    Als ob Blåmannen auf uns gewartet hätte stehen wir 20 Minuten später bereits oben und genießen die neuen Graffiti und die Stimmung :o-thumbup


      


    Auf dem Gipfel befindet sich immer noch eine große Baustelle, aber an vielen Ecken ist auch schon vieles fertig, so beispielsweise einige Gebäude einer „Naturskole“ sowie viele neue Sitzgelegenheiten, meist passend verziert :o-wink


      


    Nach einem letzten Blick nach unten nehmen wir um 17 Uhr die Bahn ins Tal und begeben uns ins Egon.



    Dort treffen wir uns mit Bekannten (die auch im gleichen Hotel untergekommen sind), und so können sie uns anschließend helfen, die 6 Flaschen Bier (bestehend aus 3 verschiedenen Sorten) zu leeren :beer:

    Die Vorgeschichte


    Ende Oktober letzten Jahres ging Göga einem ihrer Lieblingshobbys nach - sie blätterte durch die Havila-Buchungen :o-wink Als sie im November 2023 angekommen war, traute sie ihren Augen nicht: Alle Außenkabinen um bis zu 50% reduziert und dann noch 500 Euro Bordguthaben :o-thumbsub

    Sie brauchte dann auch nicht lange, um mich zu überreden. Und so buchten wir (für weniger Geld als wir für die Glücks-Außenkabine bei der Abfahrt der MS Kong Harald am Folgetag bezahlt hätten) einmal die Lighthouse-Suite mit vielen inkludierten Extras :o-whistling

    Unter Berücksichtigung des Bordguthabens war diese Fahrt sogar gleich teuer wie die ausgefallene Abschlussfahrt auf der MS Lofoten, diese allerdings in der Kabine mit indischem Bad… :fie:


    Lange Zeit wissen wir krankheitsbedingt gar nicht, ob wir die Fahrt überhaupt antreten können. Aber da ich meinen ersten regulären Arbeitstag im laufenden Jahr einen Tag vor dem geplanten Abflugdatum habe und der Urlaub ja schließlich weg muss, hat sich dann doch alles geklärt :o-smile

    So gesehen haben wir wohl im Vorfeld alles richtig ausgesucht, denn nach diesem Jahr kommt die Entspannung auf bekannter Strecke in unserem zweiten Zuhause mit ein wenig zusätzlichem Luxus dann doch genau richtig :o-thumbup


    Da es in den Vorwochen viel Sonne und Polarlicht gegeben hat, richten wir uns auf eine Entspannungs- und Erholungsreise mit Novembergrau ein. Und mit dieser Erwartung liegen wir auch genau richtig - zumindest einen Nachmittag und einen Vormittag lang :pardon: