Posts by Saedis

    Finde ich auch - es gibt viele Flughäfen wie Heathrow und Atlanta, die viel schwerer zu navigieren sind...

    Aber jetzt lieber zurück zum Bericht, freue mich auf das Mitlesen! Da kommen wunderbare Erinnerungen hoch an schöne Tage in Klaipeda , Tallinn, Riga, allerdings mit regulären Kreuzfahrtschiffen...

    PS: Habe mal schnell die Tippfehler beseitigt... Sah ja schrecklich aus...Peinlich...

    Schön, das Bild von der Invasion der Rotjacken!! So haben wir es ja auch z.B. in Schottland auf den kleinen Inseln erlebt, erstaunte Blicke der Einheimischen inklusive. Euch beobachten ja eher Lachse, Adler und Bären...

    Ich wünsche Euch weiterhin wunderbare Erlebnisse zum Teilen mit uns Daheimgebliebenen und etwas Sonne können wir auch abgeben. Hier sind es heute mal wieder 30 Grad und Schwüle...

    Ich hoffe, Du hast sie trotzdem freundlich gegrüßt- sie ist von Ausstattung und Ambiente eines unserer Lieblingsschiffe, wenn natürlich himmelweit entfernt von einem Expeditionsschiff. Hat aber beides was, finde ich...

    Wir drücken die Daumen, dass die Sonne und die Bären bald wieder zum Vorschein kommen! Sicher hat der Invasion der bunten rot-gelben Jacken sie verschreckt...

    Weiterhin eine schöne Reisen mit ganz vielen Erlebnissen.

    Wir freuen uns alle über weitere Berichte, auch über kurze, falls mal wieder kaum Internet. Und natürlich auf die Fotos.

    Gibt es eigentlich deutliche Unterschiede zwischen ROALD AMUNDSEN und FRIDTJOF NANSEN? Die Schiffe sind ja Schwesterschiffe, klar, aber vielleicht gibt es ja auch erwähnenswerte Unterschiede, was Crew, Essen, Mitreisende angeht.

    Ein Reisebüro ist aber auch keine Garantie, dass alles problemlos klappt. Ich habe mir von Hurtigruten immer vor der eigentlichen Buchung am Telefon den genauen Preis inklusive Rabatten ausrechnen lassen und eine e-mail darüber angefordert. Ging es noch um eine mögliche Flugbuchung, habe ich mir erst eine Option für 48 Stunden geben und bestätigen lassen.

    Bei einer Buchung mit Havila, die ich tatsächlich bei einem Reisebüro gebucht habe, habe ich bei 3 Reisebüros drei verschiedene Preise für den gleichen Termin und gleiche Kabinenkategorie bekommen - alles Spezialisten für Nordlandreisen... Fand ich schon interessant. Flugbuchung dann selbstständig, aber im leicht teureren Flex-Tarif, um eventuell kostenfrei umbuchen zu können - war nur einige Euro teurer, auch für Business, allerdings auch früh gebucht. Späte Eigenbuchungen sind ja leider auch deutlich teurer, aber meist immer nur höchstens halb so teuer wie bei Hurtigruten, und eben nicht Holzklasse mit knapper Umsteigezeit über Amsterdam...

    Aber auf jeden Fall jetzt eine wunderschöne und erlebnisreiche Augustreise für Euch!!

    Da kräuseln sich mir ja die Nackenhaare! Ich hatte nämlich selbst schon mal online auf dieses verlockende Angebot geschaut und überlegt, ob es trotz der winzigen Kabinen und der Einschränkung auf Garantiekabinen für uns in Frage käme.

    Aufgefallen ist mir nur, dass nur manchmal das Angebot "2. Person reist zum halben Preis" online an einem möglichen Reisetag erschien und dann eben noch Angebot mit Flug.

    Wenn man sich anschaut, was selbst bei den derzeit gestiegenen Flugpreisen bei Eurer Reise von Hurtigruten verlangt wird, ist es schon fast unverschämt mit dem Preisaufschlag . Nein, das "fast" streiche ich noch.

    Ich drücke die Daumen, dass sioh eine Kulanzlösung findet.

    Ja, stimmt, Tee gab es genug, aber Earl Grey zum Beispiel war nach ein paar Tagen alle, Pfefferminz auch, aber ansonsten reichlich Auswahl. Und wie ja einige wissen, habe ich immer einen großen Notvorrat an Tetley's Tea bags dabei...

    Und - ganz leise - : Der Fön ist wirklich leistungsstark und pustet auch dicke Haare schnell trocken. Meine 5 Löckchen sowieso... Und mein Mann braucht keinen Fön mehr..

    Eine superschöne Reise wünsche ich Euch!

    Wir hatten auf der FRIDTJOF NANSEN "nur" eine Außenkabine mit Balkon, aber es gab unendlich viel Möglichkeiten zum Aufladen von Geräten an Schreibtisch und Bett und auch genügend Schränke. Ich packe leider IMMER zu viel ein und wir haben alles problemlos untergebracht.

    Eine gute Möglichkeit ist aber ein Ladetower ( vielleicht gibt es da auch noch ein technisch anspruchsvolleres Wort) , an den mehrere Geräte wie Handy, e-Book-Reader, galaxy watch usw. gleichzeitig angeschlossen werden können. Erspart Kabelsalat.


    Gute Reise!!

    Ich stimme NorgeVirus zu - ich liebe schon üppige Frühstücksbüffets, egal, ob auf einem Hurtigrutenschiff, einem Kreuzfahrtschiff, in einem schönen Hotel. Aber: ein schlechtes Umwelt-Gewissen ist trotzdem dabei, gerade wenn man sich zu Hause eigentlich bemüht, nicht so viel zu verschwenden. Und ein üppiges Frühstücksbüffet, gerade wenn kurz vor Schluss nochmals alles nachgelegt wird, produziert schon ebenso üppig Müll und Reste. *seufz*

    Und nein, ich will wirklich jetzt keine Diskussion entfachen! Es wäre aber schon interessant zu wissen, ob z.B. Reste, die auf dem Büffet auflagen, anders als in Deutschland noch mal wiederverwertet werden können.

    Zurück zu Havila: Angeblich soll ja auch das Menükonzept mittags/abends verändert werden. Ich bin mal gespannt, was sich da ergibt. Auf der Homepage findet sich, wie nun schon gewohnt, nichts Aktuelles. Aber zum Glück gibt es ja Hurtigforums-Reisende! :essen:

    Dann kann man nur mit frohem Herzen "Gute Reise und ganz viele schöne Erlebnisse" wünschen. Darf ich im Handgepäck mitfahren, wenn ich mich klein zusammenfalte ? Beide Reiseziele habe ich in guter Erinnerung, auch wenn sie für uns jetzt nicht mehr möglich sind.

    In Grönland seid Ihr doch sicher im Sommer? Also keine Spikes, aber Wanderschuhe und Mückenschutz! Ansonsten das berühmte Zwiebelprinzip von T-Shirt bis Anorak/Mütze/Schal für den Eisfjord.

    In der Antarktis seid Ihr bei Anlandungen doch mit Gummistiefeln unterwegs? Und Sommer ist es dort auch. Aber das wissen andere sicher besser und genauer - unsere bisher einzige Antarktisfahrt war ohne Anlandungen.

    Auf jeden Fall aber wunderbare Reiseziele zum Drauf-Freuen!

    Havila sollte wirklich einmal einen Profi zur Gestaltung der Homepage anheuern und vor allem schneller auf Neues reagieren.

    Die Zweiteilung in "Saver"-Tarif und "Flex"- Tarif ist schon seit einigen Monaten in der Buchungsmaske zu finden, klingt man auf eine Möglichkeit drauf, erscheinen auch die Bedingungen. Ich habe es eben noch einmal spontan für eine Juni-Reise probiert; interessanterweise gibt es zumindest bei meinem Beispiel kaum Preisunterschiede zwischen "Saver" und "Flex".

    Ansonsten ist die Neugestaltung des Angebots schneckenlangsam - angeblich sollen ja auch die Menüs überarbeitet werden, gefunden habe ich aber schon mal wenigstens das neue Frühstückskonzept. Interessanterweise gibt es da auch Unterschiede für Frühstücksgäste im Hildring (Suiten) und im Havrand. Ebenfalls zu finden ist das Menü für das Havly Café - es gibt keine Waffeln mehr....

    Noch mal zur Haferfrage: :search: : Oatmeal ist einfach nur ein dicker Brei aus groben Haferflocken, der oft über Nacht eingeweicht wird und nur mit Salz und Wasser gekocht wird. Manche machen sich noch Milch oder Sahne drauf, oder Zucker und Zimt. Der oft dafür verwendete Name ist auch "Porridge", aber das kann man auch aus anderen Getreidesorten herstellen. Ist halt ein erworbener Geschmack, so ähnlich wie das in England beliebte "Marmite", ein unsäglicher und SEHR gewöhnungsbedürftiger Brotaufstrich , sozusagen Maggi pur....

    Bircher Müsli ist dagegen was anderes, aber auch echt lecker....

    Ende des Exkurses über eigentümliche Eßgewohnheiten....

    Die genannten jungen Leute, die auf dieser Reise den Jacuzzi bevölkerten , waren wohl eine jugendliche Reisegruppe aus den USA, die ich eigentlich NUR mit gefülltem Getränkeglas - und nein, es war kein Wasser... - gesehen habe.

    Die Whirlpools wurden im letzten Oktober auf unserer Havila-Reise auch durchaus häufig benutzt. Der große Nachteil war dort aber, dass das Wasser regelmäßig herausschwappte auf das Deck und dann über Nacht gefror. Es wurde fleißig aufgewischt, war aber dort immer glatt. Schließlich wurden beide Whirlpools geleert.

    Vieles von dem, was sw-fuzzy in seinem wunderbaren Bericht schrieb, kann ich unterstreichen. Vor allem hätte ich auch so gerne Monika Akinom kennengelernt, von der ich bis kurz vor der Reise dachte, wir wären dann drei Fories auf dem Schiff. So hat auch mich die Nachricht von ihrem Tod sehr betroffen gemacht und an die Endlichkeit des Lebens erinnert.

    Vielen Dank für den Bericht von dieser Reise und die wunderbaren Fotos. Ich hatte mich gar nicht getraut, diesmal einen Bericht einzustellen, weil Reise und Fazit weniger positiv sind und wir auch an vielem nicht teilnehmen konnten - es wurde eher eine Lesereise für uns....


    Mein persönliches Fazit zu dieser Reise Lissabon-Hamburg:



    Zunächst noch einmal vielen Dank an sw-fuzzy für den tollen , lebendig geschriebenen Bericht und die wunderschönen Fotos von dieser Reise die Atlantikküste entlang.


    Mein persönliches Fazit ist nicht so positiv, wobei vieles auch nicht dem Schiff, der Crew, HX anzulasten ist, sondern auf meine gesundheitlichen Probleme, die zum Buchungszeitpunkt noch nicht so gravierend waren, zurückgeführt werden muss bzw. die Tatsache, dass mein mittlerweile notwendiger Rollator in Frankfurt zurückblieb und erst nach der Hälfte der Reise in meiner Kabine landete - beim Ausschiffen in Hamburg konnte ich das gute Stück dann das erste Mal benutzen....


    Wir hatten diese Reise nur einen Tag nach Bekanntgabe der Route gebucht und dadurch das Glück gehabt, eine der begehrten , längs liegenden Balkonkabinen Steuerbord auf Deck 7 zu ergattern, die zwei große Fenster, einen deutlich größeren Balkon und auch keine Sichtbehinderung durch die rote Abdeckung haben, die viele Balkone auf Deck 8 besitzen. Dazu kam der Blick vom Balkon auf die Tenderboot- und Zodiac-Aktivitäten! Deshalb hatten wir uns auch gegen eine deutlich teurere Suite entschieden. Die Kabine war geräumig genug, hell, mit schönem Bad – sehr empfehlenswert! Es gibt auf Deck 7 nur jeweils zwei davon auf Backbord und Steuerbord, dazu 2 behindertengerechte Kabinen dieser Bauart.


    Auch reizte uns die Möglichkeit dieser Überführungsfahrt zum Besuch kleinerer Häfen und Städte entlang der Küste. Die Steuerbordseite schien uns den Vorteil zu bieten, mehr von der jeweiligen Landseite sehen zu können. Tja, das war falsch gehofft, denn wir fuhren immer weitab von der Küste, vielleicht auch, um die Öffnung des Shops zu ermöglichen? Es war auf jeden Fall schade.


    Die Anreise war katastrophal und das rechne ich durchaus zu Ungunsten von Hurtigruten Expeditions.


    Obwohl unsere Reiseunterlagen uns einen frühen Check-In in Lissabon nannten, waren wir erst auf die späte Maschine gebucht , obwohl es von Frankfurt sowohl von der Lufthansa wie der portugiesischen TAP eine frühe Maschine gab, die deutlich leerer war und erheblich billiger noch dazu. Eine Bitte, auf die frühe Maschine umbuchen zu dürfen, wurde leider abgelehnt mit der Begründung, das reiche schon noch zum pünktlichen Erreichen des Schiffs vor Abfahrt. Wie gut das klappte, hat ja schon Sw-fuzzy in seinem Bericht geschrieben. So kamen wir auch mit hechelnder Zunge und nass geschwitzt 10 Minuten vor der letzten obligatorischen Sicherheitsübung als tatsächlich letzte aufs Schiff. Unsere Vorausbuchung für das erste Abendessen war natürlich auch Makulatur… Dass alle Ausflüge praktisch schon ausgebucht waren, hatten wir ebenfalls schon vermutet und das hat sich dann auch bestätigt. Einige der inkludierten Ausflüge konnte man am nächsten Morgen noch nachbuchen. Dass man dann per Los oder wie auch immer in eine Gruppe eingeteilt wurde und zum Teil fast zu nachtschlafender Zeit zum Ausflug gerufen wurde, wussten wir damals zum Glück noch nicht.


    Aufgrund meines energischen Protests kam ich zumindest auf die Warteliste des Mini-Zuges auf der Ile d’Yeu und ich bekam dann auch tatsächlich später noch einen Platz. Abgelehnt wurde dagegen vom Expeditionsteam meine Bitte, nur an einem Teil des jeweiligen inkludierten Stadt-Ausfluges teilnehmen zu dürfen, um mich z.B. an einem vorher ausgemachten Treffpunkt wieder einzufinden oder selbständig zum Schiff zurückzukehren. Dass das durchaus möglich gewesen wäre, sah man z.B. am inkludierten Panoramaausflug in SAN Sebastian, der nach dem Ausflugsteil mit dem Bus die gleiche Haltestelle benutzte wie der zum Glück ebenfalls angebotene reguläre Shuttle-Bus. Ich fand das doch etwas unflexibel und nicht ganz so hilfsbereit – das können amerikanische Kreuzfahrtgesellschaften, egal ob groß oder klein, deutlich besser - , aber das Expeditionsteam war auch zugegebenermaßen ständig gefordert und zum Teil im Stress. Hilfreich war dagegen, dass man extra einen kleinen Shuttlebus geordert hatte, damit man, war man nicht flott genug zu Fuß, den am Ortsrand gelegenen Parkplatz für die Panoramafahrt auf Belle-Ile erreichen konnte. Auch sonst nutzten wir die ebenfalls oft zur Verfügung gestellten Shuttle-Busse.


    Es war unser dritter Anlauf, auf der Fridtjof Nansen bzw. dem Schwesterschiff Roald Amundsen mitfahren zu können. CoVid und die Absagen durch Hurtigruten ließen es nun 2024 und diese Route und nicht mehr Spitzbergen bzw. Grönland werden.


    Vom Schiff selbst waren wir nur teilweise überzeugt – da hat uns unsere Fahrt auf der „Spitsbergen“ von 2023 erheblich besser gefallen.Die Kabinen sind, wie gesagt, sehr schön, die Expedition Lounge großzügig und fast schon zu weitläufig. Ein echtes Umlaufdeck als Promenadendeck habe ich vermisst. Deck 11 war laut mit dem Jogging Track war laut, wenig schön gestaltet und nur durch eine Treppe erreichbar.


    Ein großes Manko zumindest auf dieser Reise war für uns die Tatsache, dass das Schiff rappelvoll war. Außer der Tatsache, dass es viele Ausflugsgruppen gab, an die man größenmäßig wie zeitlich gebunden war und viele Ausflüge eben gar nicht mehr buchbar waren, was sich zum Teil wegen des bescheidenen Wetters als Glücksfall herausstellte – die Gruppe in Quimper hielt sich wohl mehr im Café auf als in der Stadt, weil es wie aus Eimern schüttete , fanden wir die Situation im Restaurant Aune doch wenig erholsam. Dass man mit der App Zeiten buchen musste, hätten und haben wir ja noch akzeptiert. Dass man keine Speisekarte bekommen konnte und ( Gedächtnis lässt im Alter nach….) so immer Handy oder tablet zum Essen mitschleppte – auch daran gewöhnten wir uns. Praktisch war dabei, dass man immer einen Tag vorher nachlesen konnte, wie das Menü sein würde. Wir entschlossen uns so, immer den frühen Termin zu buchen - aber eigentlich hätten wir uns mehr Flexibilität gewünscht, so nach der Methode: zum Essen gehen, wenn man Hunger hat....


    Aber die langen Warteschlangen waren schon sehr lästig, und man wartete zunächst trotz Zeitbuchung auf einen Tisch , und man stand an den Büfettabenden in oder beim Frühstück in langen Schlangen am Büfett. Das hatten wir von der „Spitsbergen“ deutlich besser in Erinnerung; aber vor allem fand ich , ehrlich gesagt, die Qualität des Gebotenen angesichts des hohen Reisepreises doch sehr dürftig, auch hier im Gegensatz zur "Spitsbergen". Dazu hätte ich mir durchaus ein paar mehr Varianten z.B. bei der Frühstücksauswahl gewünscht. Auch hier war die Qualität mal in Ordnung, zum Teil aber auch weniger gut. Kalte Spiegeleier, klumpiges Oatmeal oder wässrigen Orangensaft mochte ich doch einfach nicht so sehr. Aber vielleicht ist das auf anderen Reisen, auf denen öfter vor Ort eingekauft wird, auch besser. So hatte man öfter den Eindruck, es müssten noch die Reste aus der Antarktis aufgebraucht werden.

    Sehr gut gestaltet und auch gut besucht ware die abendliche Veranstaltung, in der man über den morgigen Tag informiert wurde und oft auch eine interessante historische Einordnung bekam. Die Veranstaltung war auf englisch, wurde aber simultan übersetzt, viele deutsche Teilnehmer hatten dann immer ihr "Kästchen" dabei. Ich kann allerdings nicht sagen, wie gut das jeweils funktionierte.


    Noch ein Satz zum Trinkgeld: Gut fand ich die Idee, für die ganze Crew einen Kasten an der Rezeption aufzustellen, und das haben wir auch gerne genutzt, denn gerade z.B. die Crew, die mich mit geübtem Griff ins Tenderboot hievte oder mir auf der Gangway behilflich war, wollten wir bedenken.


    Allerdings haben wir doch auch den Kellnern, die uns täglich bedienten ( wir hatten einen guten Draht zum Restaurantchef entwickeln können und fast immer den gleichen Tisch bekommen) und so unglaublich reizend und freundlich waren, etwas zugesteckt – einer erzählte mir, er habe u.a. davon jede Menge Schokolade gekauft… Das Gleiche galt für die netten jungen Kellner im Fredheim, die enormen Arbeitseifer und Einsatzfreude zeigten.


    Auch wenn nun diese Reise, z.T. aus persönlichen und gesundheitlichen Handikaps, für uns nicht so erfolgreich war, würde ich sie trotzdem durchaus empfehlen. Die Route ist eigentlich recht schön und interessant, bei etwas geringerer Auslastung des Schiffes auch sicher angenehmer. Es ist eben keine echte Expeditionsreise wie es wohl die nächsten sein werden – da ist sicher auch das Expeditionsteam wieder in seinem Element.


    Aber auf jeden Fall wird es wieder für uns Postschiffreisen geben – egal ob die Küste entlang oder z.B. auch auf der Nordkap- oder Spitzbergen-Linie, egal ob mit Hurtigruten oder mit Havila!

    sw-fuzzy : Die Fahrt mit dem Petit Train auf der Île d’Yeu ging sozusagen einmal rundherum und einmal quer über die Insel und man hat wirklich viel sehen können.

    Über den Tagesbericht Douarnenez musste ich schmunzeln , denn angesichts des grauenvollen Wetters und meiner Einschränkungen beim Laufen hatten wir uns gleich zu einem Lesetag in unserer wirklich gemütlichen Kabine entschlossen. Das war offensichtlich eine gute Entscheidung gewesen...