Posts by Paulinchen

    Gestern gab es ein Briefing, leider in Englisch für die Grönlandtour. Wenn ich es richtig verstanden habe, war von einem Adapter Typ C Stecker die Rede. Nun würde ich von den Fridjof Nansen Fahrer gerne wissen, braucht man einen Adapter auf dem Schiff. :?: :?:

    1:1-Zitat des Vorbeitrags wegen Funktionslosigkeit für das Aufgabenverständnis gelöscht. Bitte die bei Anmeldung als verbindlich anerkannten Nutzungsbestimmungen und Forenregeln beachten. Danke. /B.


    sw-fuzzy ,

    ich hatte es falsch verstanden, war der Meinung, Du benötigst mehrere Kopiervorgänge. Hab es nochmal gelesen, Du arbeitest mit dem ipad , deshalb das Backup. ..... "Wer lesen kann ist klar im Vorteil"...... aber Ihr habt mich auf eine gute Idee gebracht..... nehme das diese Woche noch in Angriff ;) .... und dafür ....... DANKE!

    sw-fuzzy

    Für mich ist das zuviel technischer Schnickschnack. Da auch ich in RAW fotografiere, hatte ich letztes Jahr auf Spitzbergen meinen Laptop mitgenommen, 17 Zoll, würde ich nie mehr machen, das Gerät ist ja auch schwer. Für Grönland habe ich jetzt viele Speicherkarten gekauft und hoffe einfach darauf, dass das gut geht.

    Wobei, interessant finde ich noch die Lösung von Micha mit der externen Festplatte mit Kartenleser. Da werde ich mich jetzt auch mal schlau machen.

    Und auf jeden Fall eine wasserdichte Überhose mitnehmen wegen Zodiac-Ausflügen, die immer etwas feucht sind , und speziell, wenn es dabei regnet. Eine Grönland-Expedition ist eben keine Schönwetter-Unternehmung. :sshithappens:


    Viele Grüße von der MS Fridtjof Nansen auf dem Weg nach Hamburg. Da haben wir es teilweise auch sehr nass erlebt…

    sw-fuzzy

    also erübrigt sich die Frage ob man eine dicke Jacke mitnehmen muss. Wasserdichte Hose leuchtet ein, und was hat es mit den Moskitohüten auf sich? Braucht man die wirklich?

    Nordlicht56 ,

    schade, wäre witzig gewesen, jemanden aus dem Forum pers. kennen zu lernen. Ich hatte auf der Spitzbergen Tour so nette Bekanntschaft aus dem Allgäu gemacht, und als sie hörte, dass ich Grönland mache, hat sie für sich und ihre Tochter auch gebucht. Ich hab mich so darüber gefreut :love: :saint:


    mil etter mil ,

    lynghei ,

    Pedrolino ,

    biggi71 ,

    Kauderwelsch ,

    Esther

    ich möchte mich recht herzlich für eure lieben Worte bedanken.

    Allen ein schönes Wochenende

    Nordlicht56

    vielen Dank für Deine lieben Worte. Bei Expeditionen kann man leider nie vorher sagen, was und wie es kommt.

    Aber Du sagst Du bist im Juli auf der Fridjof Nansen nach Grönland unterwegs. Hast Du zufällig den Reisetermin vom 24.07. Dann würden wir uns auf dem Schiff begegnen.

    Hab noch einen schönen Abend

    Angela


    Husky

    Ich glaube einfach, es ist ein großes Geschenk, dass wir solche Reisen machen können. Dafür muss man dankbar sein. Solche Reisen vergisst man nicht.

    Liebe Grüße

    Angela


    sw-fuzzy ,

    auf jeden Fall werde ich Euch ganz feste die Daumen drücken, damit Eure Reise auch so wunderschön und beiendruckend wird.

    Und dann sind wir gespannt auf den Bericht und die Fotos in s/w

    Schönen Abend

    Angela

    Skanbukta


    Heute ist der letzte Tag meiner Traumreise. Zum Abschluss waren wir noch auf Skanbukta. Früher wurde hier eine Gipsmine betrieben, von der man noch ganz viele Überreste sehen kann. Unter den aufregenden Klippen, wo es bei Schneeschmelze auch einen Wasserfall gibt, bei uns nur als Rinnsal zu sehen stehen wunderschöne wärmeliebende Blumen. Ein Ort, an dem jedes Fotografenherz höher schlägt. Auch viele kleine Vögel haben wir gesehen. Zur Hütte mussten wir ein wenig Abstand halten, da diese im Moment bewohnt war.

    Das war der letzte Ausflug mit den Booten.




    Dann ging es ein Stück weiter im Billefjord, zu den Pyramiden und Barentburg. Barentburg haben wir aus verständlichen Gründen nicht angefahren, wir sahen es nur vom Schiff aus. Dort haben wir lange Zeit gestanden, denn von hier war es nicht mehr weit bis Longyearbyen. Nun ging es ans Koffer packen, Stiefel abgeben .Abends war noch die Verabschiedung des Personals, die allesamt sich die größte Mühe gegeben haben. Auch wurde noch die Karte mit der eingezeichneten Route sowie die Fahne versteigert. Danach ging es früh zu Bett, denn ein langer Abreisetag lag vor uns.

    11.)

    Als wir am Morgen das Schiff verließen, standen alle nochmal Spalier und winkten uns , bis der letzte Bus weg war. Am Flughafen ging es ziemlich schnell mit dem einchecken ….. aber dann…… warten…..warten….warten.

    Mit über 2 Stunden Verspätung kam dann unsere Maschine, die uns nach Oslo bringen sollte. Dort dann die schon geahnte Überraschung, München bekam noch einen Flug, wir , die auf die Frankfurter Maschine wollten, bekamen eine Nachricht von Hurtigruten, vor dem Hotel stehen Shuttles ,die uns zu einem Hotel bringen sollten, wir konnten erst am nächsten Morgen weiterfliegen. Um 6.00Uhr sollte der Shuttle kommen, ab 4.00Uhr gäbe es ein Earlybird Frühstück. Da unsere Gruppe nicht so groß war, beschlossen wir am Flughafen zu frühstücken. Tja, was soll ich sagen….. gut gedacht, aber nicht durchführbar. Am Flughafen Oslo regierte das Chaos. 10 Minuten vor Boarding kamen wir am Abflug an. Die Maschine war bis auf den letzten Platz gefüllt, aber es war ein sehr angenehmer Flug.



    Das war mein Bericht über meine langjährige Traumreise nach Spitzbergen. Es erfüllt mich mit stolz, dass ich nach schwerer Krankheit, und nach dem Tod meines lieben Mannes diesen unseren gemeinsamen Traum, nun ALLEINE umgesetzt habe. Gelernt habe ich, man darf den Kopf nie in den Sand stecken. Es gibt immer ein Weiter!!!

    Bamsebu , Recherchefjord


    Heute regnete es doch tatsächlich als wir mit den Booten raus fuhren . Es war auch extrem windig so dass man darum gebeten hat,dass nur diejenigen, die auch absolut sicher sind fahren sollten. Was ich auch einmal erwähnen möchte, bei jedem Ausflug mit den Booten fahren außer den Sicherheitsleuten auch immer ein Boot mit Reserve für 2 Tage mit. Es könnte ja mal passieren, dass man nicht zurück aufs Schiff kommt. Und alles wird am Strand ausgeladen und als letztes, wenn alle Paxe wieder an Bord sind, wird das alles wieder eingeladen und zum Schiff gebracht.

    Bamsebu war ein Walfänger Ort. Dort findet man zuhauf noch Knochen und Überbleibsel längst vergangener Jahre.

    Auch ein Skelett von einem Eisbär gab es zu bestaunen, und es gibt Leute, da kann man manchmal nur noch mit dem Kopf schütteln, eine Dame aus England meinte: „ Sie habe das Recht darauf herum zu trampeln!! Was ihr eine gute Ansage bescherte.

    Und wie es mit den Glückskindern so ist, der Regen ließ nach.


    Recherchefjord

    Der Recherchefjord war ein wichtiger Hafen in der Zeit des Walfangs des 17. Jahrhunderts. Auch sollen hier früher russische Walfänger überwintert haben.

    Für uns war es ein wunderschöner Ort zum wandern. Der Gletscher dort soll 16km lang sein.

    Burgerbugta


    Oh mein Gott, was ist los heute morgen. Es kitzelt mich ja gar keine Sonne an der Nasenspitze…. Jetzt aber schnell aus den Federn und nachsehen,was da los ist.

    Tatsächlich, das Wetter hat sich gedreht und wir haben mal einen bewölkten Himmel und ein paar Nebelfetzen…. Jaaaa, da sehen die Fotos doch gleich ganz anders aus.

    Heute morgen geht es in den Hornsund. Es gibt einige Eisschollen und unser Kapitän manövriert und Schiff gemütlich hinein in den Fjord. Es steht eine Wanderung zu einem Gletscher auf Burgerbukta an. Die Küche bietet außerdem heute ein Barbecue an. Da ist man heute schneller fertig als am Mittagstisch und so haben wir Zeit einer Bartrobbe, die auf einer Eisscholle am Schiff vorbei trieb zuzusehen. Als die ersten zurück kamen machte sich unsere Bootsgruppe auf den Weg. Es war ganz schön anstrengend auf dem Geröll den Anstieg zu schaffen. Aber manchmal muss man sich ja auch selbst beweisen, dass es noch geht. Oben angekommen hatten wir direkten Blick auf den Gletscher, und man hörte, dass er auf der Rückseite kalbte. Das sahen wir leider nicht. Es war ein schöner Weg und dann ging es auch schon wieder zurück an Bord.

    Gnälodden


    Die Tour am morgen hat mir doch sehr zugesetzt, dass ich auf den Ausflug am Nachmittag verzichtete. Es ging hier nochmal zu einem Vogelfelsen, man sah vereinzelt Papageientaucher und kleine Füchse.

    Ein Mitfahrer hat mir später im Austausch Fotos von den Jungtieren geschickt. Deshalb darf ich die Euch auch zeigen.

    So langsam kommen schon die Gedanken an die Heimat. Und ich bin ehrlich, so gerne ich auch verreise, dieses Mal freue ich mich echt auf daheim, denn ich habe enormes Schlaafdefizit.


    ]

    Oh wow! :love:

    Die letzten Tage war ich gar nicht zum Lesen gekommen und bin jetzt völlig geflasht und diesem absoluten Traumwetter, all diesen einzigartigen Impressionen, diesen überwältigenden Bildern! :thumbup:

    Was für eine tolle Reise du erlebt hast, ich bin gespannt, was es noch zu lesen und zu sehen gibt.

    Danke, dass du diesen tollen Reisebericht hier veröffentlichst! :)

    LG Melli

    Es macht auch richtig Spass, sich alles noch einmal in die Erinnerung zu holen.

    LG Angela



    Lieber Stefan, vielen Dank für die tolle Aufklärung

    Tag 6. Seestag

    Heute durften wir mal so richtig entspannen. Es stand nur eine kleine Zodiactour am Andree Denkmal….. wer auch immer er war….. ich weiß es nicht und wollte jetzt auch nicht Dr. Google fragen. vorbei. Das Denkmal liegt auf der Kvitoya Insel. Wir waren auch nicht an Land, hatten aber eine schöne Fahrt durchs Eis. und ich habe dieses Denkmal nicht gesehen. Nach diesem Ausflug ging es zurück an Bord und der Tag wurde so richtig zum faulenzen genutzt.

    7.) Kapp Waldburg


    Heute stand wieder ein Tag voller Ereignisse vor uns. Nach dem Frühstück wurden die Bootsgruppen aufgerufen und es ging mit den Booten nach Kap Waldburg. Dort gibt es einen riesigen Felsen auf dem zu diesem Zeitpunkt die Möwen brüteten. Auch sollte es hier Polarfüchse geben.

    Und plötzlich ist er neben Dir.

    Es war ein schöner Spazierweg zum Vogelfelsen. Unterwegs lagen Überreste von Eisbären herum. In der Ferne sah man Rentiere. Und unsere Aufpasser hatten sich gut verteilt um ja eine Bedrohung wahrzunehmen.

    Die Sonne stand schon wieder am Himmel. Es sollte für uns wohl kein nordisches Wetter geben.


    Nachmittags ging es dann nach Kapp Lee. Also wieder volle Montur, Gummistiefel, rote Jacke und Schwimmweste.

    Auf Kapp Lee sollten wir nochmals eine große Walross Kolonie vorfinden.

    Und wir wurden nicht enttäuscht. Wir kamen auch richtig nah heran. Den Walrössern, die an Land faulenzten, waren wir vollkommen egal, aber unsere Guides baten uns etwas rückwärts zu gehen. Vor lauter Begeisterung sahen wir nicht, was sich im Wasser abspielte. Dort waren ja auch Walrosse, und die wollten doch unbedingt mal die rotbefrackten etwas näher begutachten. Aber alles war harmonisch. Nachdem wir uns fotografisch ausgepowert hatten, ging es zurück an Bord. Dort hatte man nach diesem vollgepackten Tag wieder genug zum aufarbeiten. Dann war da ja auch noch wie jeden Abend die Expertensitzung.

    Liebe Claudia,

    es freut mich wirklich sehr, wenn ich Dein Interesse für Spitzbergen wecken konnte. Allerdings, ich muss es immer wieder betonen, WIR hatten unsagbares Glück mit dem Wetter und mit dem was wir sehen durften. Wir wissen alle, es kann auch anders sein.

    Schönen Abend

    Angela