Posts by Arctica

    Hurtigruten wollte ja seinerzeit mit FINNMARKEN neue Wege gehen mit einem Pool. Wie man dann feststellte, wurde der zumindest auf der Linienfahrt kaum genutzt, wobei ich nicht weiss, wie es im Sommer aussah. Aber Herbst bis Frühling war kaum jemand drin, manche merkten im Winter an, er sei zu kühl und häufig musste er wegen Wellengang sowieso geleert werden. Weitere Schiffe - TROLLFJORD und MIDNATSOL - wurden dann ja wieder ohne Pool gebaut. Die Jacuzzis wurden bei meinen Fahrten eigentlich auch höchstens von 2 - 3 Leuten manchmal genutzt und auch da waren sie im Winter häufig geschlossen. Ob es das Wert ist, ist fraglich.

    geben wir doch der einen oder anderen helfenden fleißigen Hand ab und zu etwas

    Ich weiss nicht, ob es bei Expedition auch so ist, aber bei der Küstenfahrt dürfen die "fleissigen Hände" die Trinkgelder nicht behalten, sondern müssen sie zu Gunsten eines Topfes für alle abgeben. Daher würde es ja reichen, am Ende einen grösseren Betrag statt kleines zu geben. Und bei der Küstenfahrt geht das mittlerweile auch mit Kreditkarte.

    und lasst eure Wertsachen inklusive Schmuck bis auf geringe Barbeträge im Safe

    Bekannten wurde die Kamera vor dem Hotel gestohlen, beim Aussteigen vom HR-Bus! Aber in Grossstädten muss man ja immer auf seine Wertsachen achten. Wir fühlten uns in der Innenstadt jedenfalls nie unwohl (im Gegensatz z. B. von Guayaquil, wo selbst ein Wolleladen bewaffnet bewacht war und vor unserem Hotel mehrere Wachleute standen, bewaffnet bis an die Zähne)


    Wir hatten seinerzeit einen Hop-on-Hop-off Busfahrt gemacht, war super!

    The End - und ein kleines Fazit


    Samstag - 25. Mai 2024


    Erste Feststellung - es regnet in Strömen! Daher beschliessen wir, uns nach dem Frühstück ein Taxi zum Flughafen zu leisten, statt die Koffer zum Flughafenbus zu zerren. Und der soll auch 10 Pfund pro Nase kosten. Das Taxi kostet mit Trinkgeld 38,50


    Wir sind schon sehr früh, werden den Koffer bei Lufthansa aber schon los. Da wir noch viel Zeit haben, stromern wir noch durch den TaxFreeshop und erstehen noch eine Flasche - ja, was wohl - Whisky. Die Flaschen im TaxFree sind Spezialabfüllungen in 1L Flaschen! Pünktlich geht unser Flieger und 15:50 sind wir in Frankfurt, wo uns Freunde abholen


    Fazit


    Würde ich so eine Reise wieder machen? Auf alle Fälle! Muss ja nicht Whisky sein - Destillerien habe ich jetzt wirklich genug gesehen. Man muss sich halt auf so ein Schiff einlassen - keinen Luxus, kleine Kammern, gegessen wird, was auf den Tisch kommt - war immer sehr lecker, wenn es auch für meinen Geschmack (und den einiger Herren) etwas mehr Fleisch oder Fisch hätte sein können. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass die Lager(Kühl-)möglichkeiten ja auch nicht so gegeben sind. Abschiedsesssen war übrigens Lobster bis zum Abwinken! Auch muss man sich darauf einlassen, mit 25 - 30 fremden Menschen eine Woche oder mehr auf relativ engem Raum zusammen zu leben. Und positiv ist wenn, man englisch spricht, da Crew und Mitreisende international sind.


    Ende, bis zum nächsten Reisebericht :8o:

    Ist bei uns zwar schon 13 Jahre her, aber wir haben alles mit Karte bezahlt. Zwar wollten wir uns etwas Bargeld holen, aber entweder akzeptierte der Automat Visa nicht, war kaputt oder es war eine riesige Schlange vor dem Automat. Da haben wir kapituliert.

    Seltsame Automaten und freundliche Menschen


    Samstag - 25. Mai 2024


    Um 05:36 schreckt uns ein Feueralarm auf, aber bevor ich meine Brille finde, war er Gott sei Dank vorbei, es trötete nur 3x.


    Aufbruchstimmung - je nach Abreisepläne verlassen die Leute das Schiff, manche früh ohne Frühstück, manche - so auch wir - haben noch Zeit zu frühstücken. Wir sind mit dem holländischen Whiskyspezialisten und seiner Frau verabredet, nach dem Frühstück uns ein Taxi zu teilen zum Bahnhof, der etwas entfernt ist, zumal wir im Hafen ganz aussen liegen. Beide Paare wollen mit dem Zug nach Glasgow. Am Bahnhof zieht unser Freund am Automaten irrtümlich Rückfahrttickets , ist für vier Leute nur 6 Pfund teurer. Nicht schlimm, aber der Automat beginnt nun für jede Person je zwei Tickets auszuspucken, man hatte das Gefühl, er höre gar nicht mehr auf, er druckt und druckt und druckt.


    Die Fahrt nach Glasgow dauert eine halbe Stunde. Vor dem schönen Bahnhof verabschieden wir uns. Wir zücken unsere Handys, um den direktesten Weg zu unserem Hotel zu finden, als sofort ein netter Polizist bei uns steht und freundlich fragt, ob er helfen kann. Ein Beweis, dass stimmt was man immer sagt - die britische Polizei ist für ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft bekannt. Und sie sind unbewaffnet!


    Obwohl es noch sehr früh ist - noch nicht 10 Uhr - können wir im nahen Hotel schon ins Zimmer. Wir machen uns kurz frisch und stiefeln dann los, um etwas vom Ort zu sehen, obwohl ich schon zwei Mal in Schottland war, habe ich die Stadt immer umgangen, irgendwie hatte ich eine gewisse Antipathie, zumal auch viele Leute abrieten.


    Die Stimmung ist etwas nervös, heute Nachmittag steht das schottische Pokalfinale im Fussball an zwischen den beiden glasgower Clubs, das Celtic gewinnt.


    Ein paar Impressionen von der Stadt



    Wir besuchen auch St. Mungo's Cathedral, die sehr schöne Fenster hat.




    Alles in Allem gefällt mir Glasgow gar nicht, aber die Leute sind sehr freundlich, auch wenn sie einen gewöhnungsbedürftigen Dialekt sprechen.


    Wir kehren ein zu einem verspäteten Mittagessen, GöGa hat Kroketten zur Vorspeise und ich ein sehr gutes Cullen Skink. Das ist eine schottische Fischsuppe, bestehend aus geräuchertem Schellfisch, Kartoffeln und Zwiebeln. Es gibt vermutlich soviele Ausführungen wie es Köche gibt. Ich mag sie sehr. Zur Hauptspeise nehmen wir Fisch und Chips. Anschliessend gibt es ein Powernap im Hotel.


    Später gehen wir nochmals los zu einem Bummel und kehren in einem schönen Pub ein. Als GöGa sich ein zweites Bier holen will, gibt es nur ein halbes, da das Fass leer ist. Die Bedienung möchte es wegschütten, aber ein neben ihm stehender Mann meint, sie soll ihm doch das halbe Bier schon mal geben, er zahle es auch. Als GöGa sich nochmal bei dem Herrn bedanken will, kommen er und sein Bruder zu uns und es ergibt sich ein nettes Gespräch. Allerdings in glasgower Dialekt, hübsch anzuhören, aber nicht so einfach zu verstehen.


    Nach einem weiteren Tennens (schottische Bierbrauerei mit recht gutem Bier) - natürlich sind wir eingeladen - verabschieden wir uns, spazieren zum Hotel, wo es in der Bar noch einen Absacker gibt.